Dan Levy vergleicht Heated Rivalry mit Schitt's Creek, und das hat Gründe

Ein Hockeydrama schlägt alle anderen, und trotzdem redet man über Schitt's Creek. Dan Levy verknüpfte den Triumph von Heated Rivalry bei den Canadian Screen Awards direkt mit dem Erbe seiner Erfolgsserie. Beide Serien zeigen denselben Widerspruch: Queere Inhalte gelten als Nischenware, gewinnen aber die wichtigsten Preise des Landes.
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16 Preise aus 18 Nominierungen
Heated Rivalry ging mit 18 Nominierungen in die diesjährige Verleihung der Canadian Screen Awards und verließ die Gala mit 16 gewonnenen Preisen. Neben der Auszeichnung als Beste Dramaserie holte die Serie die Trophäen für Beste Regie und Bestes Drehbuch in einer Dramaserie.
Hudson Williams wurde als bester Hauptdarsteller einer Dramaserie geehrt. Der Preis rundet eine bemerkenswerte Preissaison für die Serie ab, die bereits beim Critics Choice Award als beste LGBTQ-Produktion ausgezeichnet wurde.
Die Academy of Canadian Cinema and Television, mit über 3.500 Mitgliedern die größte gemeinnützige Medienkunstorganisation Kanadas, vergab die Preise am Sonntagabend. Die Verleihung gilt als wichtigste Auszeichnung der kanadischen Film- und Fernsehbranche.
Dan Levy zieht Vergleich zu Schitt's Creek
Dan Levy stellte bei der Verleihung einen direkten Vergleich zwischen Heated Rivalry und seiner eigenen Erfolgsserie Schitt's Creek an. Er betonte, dass Kanada den Wert queerer Stimmen früh erkannt habe: 'Canada Saw Value In Them First', so Levy.
Levy sprach sich für weitere Investitionen in queere Inhalte aus und positionierte Heated Rivalry als logische Fortsetzung einer Tradition, die Schitt's Creek mitbegründet hat. Beide Serien zeigen, dass kanadische Produktionen mit explizit queeren Themen international erfolgreich sein können.
Für Netflix, das Heated Rivalry international ausstrahlt, ist der Abräumer bei den Canadian Screen Awards ein weiterer Beleg dafür, dass die Zusammenarbeit mit kanadischen Produktionshäusern Früchte trägt.
Showrunner Tierney kündigt Staffel 2 an
Showrunner Jacob Tierney nutzte seinen Auftritt bei der Preisverleihung für ein Update zur zweiten Staffel. Beim Entgegennehmen des Critics Choice LGBTQ Showrunner Award sagte er, das Team arbeite 'very hard' an der Fortsetzung.
Konkrete Details zu Startdatum oder Besetzung nannte Tierney nicht. Ein offizieller Premieretermin für Staffel 2 steht noch aus. Fans in Deutschland können die Serie über Netflix verfolgen.
Die Ankündigung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Interesse an der Serie durch die Award-Saison nochmals deutlich gestiegen ist. Heated Rivalry hat sich als eine der meistdiskutierten kanadischen Produktionen der vergangenen Monate etabliert.
North of North gewinnt neun Preise
Neben Heated Rivalry sorgte die arktische Sitcom North of North für Aufsehen. Die Koproduktion gewann neun Preise aus 20 Nominierungen, darunter Beste Comedyserie, Beste Hauptdarstellerleistung, Bestes Drehbuch und Beste Nebenrolle.
North of North spielt in einer arktischen Gemeinde und ist ebenfalls bei Netflix verfügbar. Die starke Ausbeute bei den Canadian Screen Awards macht die Serie zum klaren Gewinner der Comedykategorie des Abends.
Weitere ausgezeichnete Produktionen des Abends waren Nirvanna the Band the Show the Movie mit Matthew Miller und Matt Greyson, 40 Acres mit R.T. Thorne und Glenn Taylor sowie Out Standing mit Mélanie Charbonneau und Martine Pagé. Jay McCarol gewann für Nirvanna the Band the Show the Movie in der Kategorie Beste Hauptdarstellerleistung in einem Film.
Queeres Sportdrama verändert kanadisches Fernsehen
Heated Rivalry erzählt die Geschichte einer verbotenen Liebesbeziehung zwischen zwei Eishockeyspielern rivalisierender Teams. Die Serie trifft einen Nerv: Sie verbindet das in Kanada tief verwurzelte Eishockey-Erbe mit einer queeren Liebesgeschichte, die lange im Fernsehen kaum sichtbar war.
Der Triumph bei den Canadian Screen Awards ist auch ein Signal an die Branche. Produzentinnen und Produzenten wie Jacob Tierney zeigen, dass queere Inhalte nicht nur preiswürdig sind, sondern auch breite Zuschauerschaft finden.
Für deutsche Zuschauerinnen und Zuschauer ist die Serie über Netflix abrufbar. Wann Staffel 2 erscheint, bleibt abzuwarten; die Arbeiten daran laufen nach Tierneys Aussage bereits auf Hochtouren.
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Staffel 2 von Heated Rivalry läuft: Fans sollen Crew in Ruhe lassen
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Stichtag verpasst: Heated Rivalry und Every Year After bei Emmy 2026 nicht dabei
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Connor Storrie sorgt auch abseits von Heated Rivalry für Aufruhr
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Artikel geschrieben von:

Emma Mueller ist Serienredakteurin mit klarem Fokus auf spannungsgetriebene Formate wie Action, Drama und Mystery.
Alle Artikel von EmmaEmma hat einen weiteren Artikel zur selben Serie verfasst.