Alley Cats: Gervais bringt Straßenkatzen zu Netflix

Ricky Gervais schickt verwilderte Katzen auf Netflix: Alley Cats startet am 7. August 2026 als sechsteilige Animationsserie für Erwachsene.
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Katzen im Überlebenskampf
Alley Cats dreht sich um eine Gruppe verwilderter Straßenkatzen, die in einer brutalen Menschenwelt ums Überleben kämpfen. Die Tiere unterhalten sich in rauer Gossensprache, stiften Chaos und grübeln dabei über den Sinn des Lebens. Das klingt nach einer ungewöhnlichen Kombination, ist aber typisch für den Humor von Ricky Gervais.
Die Serie umfasst sechs Folgen und erscheint vollständig am 7. August 2026 auf Netflix. Gervais fungiert nicht nur als Schöpfer der Serie, sondern ist auch als Synchronsprecher beteiligt. Die Figur, der er seine Stimme leiht, beschreibt er selbst als unverschämt.
Gervais wagt den Animations-Schritt
Für Ricky Gervais ist Alley Cats ein neues Terrain. Der Brite, der mit The Office eine der einflussreichsten Comedyserien der 2000er-Jahre schuf und zuletzt mit After Life auf Netflix für emotionale Tiefe sorgte, wagt sich erstmals in die Animationswelt für Erwachsene.
Die Entscheidung, Katzen als Protagonisten zu wählen, passt zur Bildsprache, die Gervais seit Jahren pflegt: Tiere als Spiegel menschlicher Absurdität. Die Gossensprache der Figuren setzt einen klaren Ton, der das Format deutlich von familienfreundlichen Animationsserien abgrenzt.
Netflix setzt auf schwarzen Humor
Netflix hat in den vergangenen Jahren mehrere Animationsserien für Erwachsene im Programm etabliert. Mit Alley Cats kommt nun ein Projekt hinzu, das stark auf die Marke Gervais setzt. Sein Name steht im Serientitel, sein Humor prägt das Konzept.
Der Trailer, den Netflix am 22. Juni 2026 veröffentlichte, gibt einen ersten Eindruck vom Ton der Serie. Wer die Comedyarbeit von Gervais kennt, weiß, dass er selten Kompromisse macht, wenn es um Schärfe und Provokation geht.
Serienformat und Erscheinungstermin
Alley Cats erscheint am 7. August 2026 auf Netflix und umfasst sechs Episoden. Ob eine zweite Staffel geplant ist, hat Netflix bislang nicht kommuniziert.
Die Serie richtet sich ausdrücklich an ein erwachsenes Publikum. Inhaltlich verbindet sie schwarzen Humor mit philosophischen Fragen, eingebettet in eine Welt aus Straßendreck und tierischem Überlebenswillen.
Gervais und sein unverschämter Charakter
Dass Gervais eine Figur spricht, die er selbst als unverschämt bezeichnet, überrascht kaum. Seit seinen frühen Arbeiten mit Stephen Merchant hat er Figuren bevorzugt, die soziale Konventionen ignorieren oder aktiv untergraben.
In Alley Cats trägt diese Haltung ein Fell. Die Straßenkatzen der Serie dürften das sagen, was menschliche Figuren in anderen Formaten nicht sagen dürften. Genau das ist das Versprechen, das Gervais mit diesem Projekt macht.
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Artikel geschrieben von:

Mia Braun ist Redakteurin bei serien.de mit Fokus auf moderne Streaming-Serien und detaillierte Episodenanalysen.
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