Wer stirbt? The Hunting Party eskaliert im Staffel-2-Finale
Eine völlig neue Drogenform, die das TV noch nicht gesehen hat, taucht im Finale auf. Jamie Chung und John Corbett als Xander Wax treiben die Eskalation in Staffel 2 auf die Spitze. Dass ausgerechnet das möglicherweise letzte Kapitel der Serie so mutig wird, macht den Abgang besonders bitter.
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Klare Antworten statt offener Cliffhanger
Anders als am Ende der ersten Staffel, die Fans mit der bangen Frage zurückließ, ob ein Hauptcharakter überlebt, verspricht das Finale der zweiten Staffel eindeutige Antworten. Alle Schicksale werden klar aufgelöst, niemand muss mit Ungewissheit in eine mögliche Pause gehen.
Der Cliffhanger funktioniert diesmal anders: Statt einer Überlebensfrage schickt er das Team um Melissa Roxburgh, Patrick Sabongui und Josh McKenzie in eine völlig neue Richtung. Die Welt der Serie verschiebt sich spürbar, ohne dabei zentrale Figuren im Unklaren zu lassen.
Besonders die Beziehung zwischen Shane und Bex gerät unter Druck. Shanes Suche nach der Wahrheit stellt die Verbindung der beiden auf eine harte Probe und dürfte das emotionale Herzstück des Finales bilden.
John Corbett als eiskalter Vergifter
John Corbett übernimmt in der zweiten Staffel die Gastrolle des Serienmörders Xander Wax, eines Vergifters, der hochgiftige und seltene Chemikalien auf alltägliche Gegenstände aufträgt: Aufzugknöpfe, Türklinken, Zuckertütchen. Die Gefahr lauert buchstäblich überall.
Die Inspiration für diese Figur stammt aus einem realen Fall: dem Tylenol-Vergiftungsskandal der 1980er Jahre, der dazu führte, dass Medikamentenverpackungen heute mit zahlreichen Sicherheitsschichten versehen werden. Diese historische Vorlage verleiht Xander Wax eine beunruhigende Glaubwürdigkeit.
Corbett spielt die Rolle laut den Machern auf beängstigende Weise. Sein Charakter bringt eine neue, im Fernsehen bisher nicht gezeigte Form des Drogengebrauchs mit sich, die das Publikum schockieren soll.
Jamie Chung elektrisiert das Finale
Jamie Chung liefert als Killerin eine der stärksten Leistungen der Staffel. Die Macher beschreiben sie als elektrisierende Kraft, die die gesamte Episode mit Energie auflädt und dabei ebenso furchterregend wie fesselnd wirkt.
Chung teilt sich in einer der Schlüsselszenen eine ausgedehnte Kampfsequenz, die in dieser Form für die Serie ungewöhnlich ist. Solche langen Actionszenen gehören normalerweise nicht zum Stil von The Hunting Party, was den Moment umso wirkungsvoller macht.
Neben Chung und Corbett kehren bekannte Figuren zurück: Amanda Weiss, gespielt von Liz Gillies, sowie Dr. Malak und Kevin Corrigan tauchen erneut auf und sorgen dafür, dass alte Fäden wieder aufgegriffen werden.
Schock-Kill zum Serienauftakt
Bereits der Eröffnungskill von Episode 213 soll laut den Machern etwas sein, das im Fernsehen noch nie gezeigt wurde. Die Szene wird als gleichzeitig sehr komisch und sehr verdreht beschrieben, eine Kombination, die das Publikum überraschen dürfte.
Auch die Art des Drogengebrauchs, die in dieser Staffel eingeführt wird, ist neu. Die Macher betonen, dass Zuschauer diese Form noch nie zuvor auf dem Bildschirm gesehen haben, was dem Finale eine zusätzliche Schicht aus Originalität verleiht.
Die Einsätze werden für nahezu alle Figuren erhöht. Luke Forbes, Noah Cyrus, Kelsey Grammer, Sara Garcia und JJ Bailey stehen ebenso unter Druck wie die übrigen Mitglieder des Teams.
Staffel 3 noch nicht bestätigt
Trotz des dramatischen Finalausblicks steht eine Verlängerung für eine dritte Staffel bislang aus. Ein Startdatum steht noch aus, und auch eine offizielle Bestätigung fehlt noch.
Das macht das Finale der zweiten Staffel zu einem besonders wichtigen Moment für die Serie: Je nachdem, wie die Zuschauerzahlen ausfallen und wie die Plattform reagiert, könnte es der letzte große Auftritt des Ensembles um Melissa Roxburgh und ihre Kollegen sein.
Die Macher haben mit dem Staffelabschluss dennoch vorgesorgt: Die Geschichte wird so abgerundet, dass sie als eigenständiger Abschluss funktioniert, während sie gleichzeitig genug Potenzial für eine Fortsetzung offenlässt.
Artikel geschrieben von:

Nina Wolf ist Redakteurin bei serien.de mit Fokus auf Sci-Fi, Fantasy und Mystery-Formate und langjähriger Streaming-Erfahrung.
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