Wegen Matthew Rhys schauen jetzt mehr Leute Widow's Bay
Matthew Rhys zieht neue Zuschauer in eine verfluchte Kleinstadt. Die Horror-Mystery-Serie Widow's Bay läuft auf Apple TV und setzt am 13. Mai 2026 mit Episode 4 fort. Wer wegen Rhys einschaltet, bekommt mehr als erwartet: schwarzen Humor, echten Schauder und eine der seltsamsten Serien des Jahres.
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Das verfluchte Städtchen und sein Bürgermeister
Widow's Bay spielt in einem verschlafenen Küstenort in Neuengland, der auf den ersten Blick charmant und touristenfreundlich wirkt. Bürgermeister Tom Loftis, gespielt von Matthew Rhys, tut alles dafür, Besucher anzulocken und das Image der Stadt aufzupolieren.
Doch unter der malerischen Oberfläche lauern echte Schrecken. Die Bewohner gelten nicht einfach als abergläubisch, denn der Ort ist tatsächlich verflucht, wie die Serie Episode für Episode enthüllt.
Kate O'Flynn steht Rhys dabei zur Seite, während das Ensemble um Stephen Root, Kingston Rumi Southwick, Kevin Carroll und Dale Dickey die seltsame Gemeinschaft zum Leben erweckt. Regie führt Hiro Murai, der dem Ganzen seinen unverwechselbaren visuellen Stil verleiht.
Spaß und Schrecken als Konzept
Schöpferin Katie Dippold beschreibt das Herzstück der Serie als 'spaßigen Schrecken', eine Mischung aus echtem Grauen und überraschenden, leichten Momenten. 'Es gibt Augenblicke mit viel Bedrohung, aber ich würde es spaßigen Schrecken nennen, auch wenn meine Definition von Spaß sich von anderen unterscheidet', sagte Dippold.
Expliziter Ekelhorror ist dabei bewusst ausgespart. Dippold orientiert sich stattdessen an Vorbildern wie 'American Werewolf in London', wo das Grauen geerdet und glaubwürdig bleibt, aber dennoch von überraschenden, lebhaften Momenten durchbrochen wird.
Widow's Bay verbindet nach Dippolds Worten beide Arten des Schreckens: die großen, existenziellen Bedrohungen ebenso wie die kleinen, alltäglichen Ängste, die sich im Verborgenen aufbauen.
Episode 4 verspricht strandtauglichen Horror
Die neue Folge trägt den Titel 'Beach Reads' und spielt mit der Erwartung sommerlicher Entspannung. Die offizielle Inhaltsangabe rät: 'Packt ein gutes Buch für den Strand ein! Selbsthilfebücher empfehlen wir auf der Insel allerdings nicht.'
Der Vorschau-Clip zur Episode zeigt einen Toast, der so frostig und atmosphärisch geraten ist, dass er die Tonalität der gesamten Serie auf den Punkt bringt. Leichtigkeit und Bedrohung liegen in Widow's Bay stets nah beieinander.
Episode 4 ist ab dem 13. Mai 2026 auf Apple TV abrufbar, der Plattform, auf der die gesamte Serie in Deutschland verfügbar ist, auch über den Apple TV Amazon Channel.
Kritiker und Publikum begeistert
Widow's Bay hat sich rasch als eine der herausragenden Serien des Jahres etabliert. Auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes hält die Serie ein 'Certified Fresh'-Siegel mit 97 Prozent Zustimmung bei den Kritikern und 94 Prozent beim Publikum.
Redakteurin Emily Bernard vergab in ihrer Besprechung 7 von 10 Punkten und schrieb: 'Am Anfang bist du dir vielleicht nicht sicher, ob du das richtige Reiseziel gewählt hast, aber Widow's Bay wird zu einer eindringlichen, zutiefst lohnenden und seltsam charmanten Serie, wenn man dranbleibt.'
Die außergewöhnliche Entstehungsgeschichte der Serie trägt zu ihrem besonderen Status bei: Dippold schrieb Widow's Bay ursprünglich als Übungsscript, das ihr später den Einstieg bei 'Parks and Recreation' ermöglichte, bevor sie die Idee zu einer vollwertigen Horror-Mystery ausbaute.
Wo und wann schauen
Widow's Bay ist in Deutschland auf Apple TV sowie über den Apple TV Amazon Channel verfügbar. Neue Episoden erscheinen wöchentlich, Episode 4 steht ab dem 13. Mai 2026 bereit.
Die Serie eignet sich besonders für Zuschauer, die Horror nicht nur als Schocklieferant verstehen, sondern auch Freude an atmosphärischem Erzählen, schwarzem Humor und vielschichtigen Charakteren haben.
Mit Hiro Murai als Regisseur, der bereits durch seine Arbeit an 'Atlanta' für seinen stilsicheren Umgang mit surrealen Stoffen bekannt ist, besitzt Widow's Bay eine visuelle Handschrift, die die Serie deutlich von anderen Genre-Produktionen abhebt.
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Warum sich Kritiker bei Widow's Bay so einig sind
Ein perfekter Kritiker-Score für eine Serie über Aberglauben und unerklärliche Todesfälle. Widow's Bay spielt in einer abgeschotteten Inselstadt und verbindet Horror und Komödie zu einem rätselhaften Gesamtwerk. Dass ausgerechnet dieses Genre-Experiment keine einzige negative Kritik provoziert, ist bemerkenswert.

Murai dreht Widow's Bay mitten in der Krise
Wie ein Sturm die Dreharbeiten beeinflusst hat, bleibt vorerst offen. Bekannt ist: Murai inszenierte 'Widow's Bay' buchstäblich im Auge eines Unwetters, während die Horror-Comedy auf Apple TV+ entstand. Was die Produktion trotzdem zum Abschluss gebracht hat, werden Zuschauer ab dem Start der Serie mit Matthew Rhys und Andy Serkis selbst beurteilen können.

Widow's Bay überrascht schon zum Start auf Apple TV+
Schon die zweite Folge bricht den härtesten Skeptiker der Serie. Widow's Bay, die neue Apple-TV+-Horror-Komödie mit Matthew Rhys, startete am 29. April mit Doppelfolge. Dass eine Serie ihren Hauptcharakter so früh vom Kern-Konflikt überzeugt, ist ungewöhnlich mutig.
Artikel geschrieben von:

Anna Schneider analysiert Serien von düsteren Mystery-Stoffen bis zu leichteren Komödien mit Fokus auf Erzählstruktur und Figurenentwicklung.
Alle Artikel von AnnaAnna hat einen weiteren Artikel zur selben Serie verfasst.