Warum Tales From '85 Stranger Things-Fans schon wieder fesselt

Stranger Things ist vorbei, doch die Charts sagen etwas anderes. Tales From '85 kletterte sofort auf Platz 1 weltweit, obwohl die Originalserie seit über drei Monaten abgeschlossen ist. Das Franchise zeigt damit, dass ein Abschluss kein Ende bedeutet.
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Sofort auf Platz 1 weltweit
Tales From '85 hat keine Anlaufzeit gebraucht. Bereits am ersten Tag nach dem Start kletterte die Serie an die Spitze der Netflix-Charts in aller Welt, was selbst für ein etabliertes Franchise bemerkenswert ist.
Zum Vergleich: Die Originalserie Stranger Things hielt sich seinerzeit über einen Monat lang auf dem ersten Platz, bevor sie abgelöst wurde. Ob Tales From '85 diesen Rekord knacken kann, bleibt abzuwarten, der Beginn ist jedoch vielversprechend.
Alle Folgen der ersten Staffel sind seit dem 26. April 2026 vollständig auf Netflix verfügbar, Fans müssen also nicht wöchentlich auf neue Episoden warten.
Worum geht es in Tales From '85?
Die animierte Serie spielt im Winter 1985, kurz nachdem die Schrecken des Umgekehrten langsam in Vergessenheit geraten sind. Die Jugendlichen aus Hawkins versuchen, wieder ein normales Leben zu führen, doch die Ruhe währt nicht lange.
Als etwas unter dem Eis erwacht, müssen die Kinder erneut zusammenhalten, um ihre Heimatstadt zu retten. Die Geschichte setzt sich zeitlich zwischen den Ereignissen der zweiten und dritten Staffel der Originalserie ein und füllt damit eine bislang wenig beleuchtete Lücke im Stranger Things-Universum.
Das Setting im winterlichen Hawkins bietet der Animationsserie eine eigene visuelle Atmosphäre, die sich bewusst vom Look der Realfilm-Vorlage abhebt.
Neue Stimmen für bekannte Gesichter
Keiner der Originaldarsteller kehrte zurück, um seine Figur zu synchronisieren. Stattdessen übernahm ein komplett neues Ensemble die Sprechrollen der Hawkins-Gruppe.
Brooklyn Davey Norstedt leiht Eleven ihre Stimme, Jolie Hoang-Rappaport spricht Max, Luca Diaz übernimmt Mike und Elisha 'EJ' Williams ist als Lucas (Caleb McLaughlin) zu hören. Braxton Quinney komplettiert die Runde als Dustin.
Dass Millie Bobby Brown, Finn Wolfhard und die anderen Originaldarsteller nicht dabei sind, war eine bewusste Entscheidung, die dem Spin-off eine eigenständige Identität verleiht, ohne die Erwartungen an die Originalbesetzung zu wecken.
Elfens Schicksal nach dem Finale
Das Serienfinale von Stranger Things liegt nun mehr als drei Monate zurück. Eleven, gespielt von Millie Bobby Brown, schien sich am Ende zu opfern: Sie stellte sich im kollabierenden Umgekehrten ihrem Schicksal. Doch das letzte Wort ist offenbar noch nicht gesprochen.
Andeutungen im Finale legen nahe, dass Eleven überlebt haben könnte und nun irgendwo allein lebt. Ob und wie ihre Geschichte weitererzählt wird, ist bislang offen, doch die Duffer Brothers haben das Universum sichtlich noch nicht abgeschlossen.
Für viele Fans war dieses offene Ende ein bewusster Fingerzeig auf mögliche Fortsetzungen, und die Entwicklung neuer Projekte rund um das Franchise gibt dieser Hoffnung Nahrung.
Neues Spin-off rund um Henry Creel
Matt und Ross Duffer arbeiten gemeinsam mit Netflix an einem weiteren Ableger, der tief in die Ursprungsgeschichte des Franchise eintaucht. Im Mittelpunkt steht der Stein, den ein junger Henry Creel in einer Höhle fand und der ihm seine übernatürlichen Kräfte verlieh.
Dieses Prequel-Projekt verspricht, eine der rätselhaftesten Figuren des Stranger Things-Universums näher zu beleuchten. Ben Plessala ist in diesem Zusammenhang als Beteiligter an den Entwicklungen rund um das neue Projekt gehandelt.
Ein konkreter Starttermin für dieses Spin-off steht noch aus, doch allein die Bestätigung, dass das Projekt in Entwicklung ist, dürfte die Fangemeinde bis auf Weiteres beschäftigen.
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Artikel geschrieben von:

Lena Bergmann ist Serienredakteurin mit Schwerpunkt auf Sci-Fi- und Fantasy-Formate wie The Witcher und Wednesday.
Alle Artikel von LenaLena hat 3 weitere Artikel zur selben Serie verfasst.