Vor The Last of Us war da Narcos: Wie Pedro Pascal zum Weltstar wurde
Als Maskenträger in The Mandalorian wurde er zum Star, obwohl man sein Gesicht kaum sah. Den Grundstein legte Pedro Pascal jedoch als DEA-Agent Javier Peña in Narcos, sichtbar und unübersehbar. Drei Staffeln kolumbianisches Drogenkartell-Drama formten den Schauspieler, den Marvel heute als Zugpferd einsetzt.
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Worum geht es in Narcos?
Narcos zeichnet den Aufstieg und Fall des berüchtigten kolumbianischen Drogenbosses Pablo Escobar nach, gespielt von Wagner Moura. Die Serie beleuchtet seine Machenschaften ebenso wie die anderer Drogenkönige, die das Land über Jahre hinweg in Atem hielten.
Im Mittelpunkt stehen auch die DEA-Agenten Javier Peña und Steve Murphy, gespielt von Pedro Pascal und Boyd Holbrook, die Escobar unerbittlich jagen. Dieser Katz-und-Maus-Konflikt zieht sich durch alle drei Staffeln und sorgt für konstante Spannung.
Die Serie lief zwischen 2015 und 2017 und umfasst drei Staffeln. Trotz ihres Alters zählt sie bis heute zu den beliebtesten Titeln auf Netflix weltweit.
Pedro Pascal: Vom DEA-Agenten zum Weltstar
Pedro Pascal übernahm in Narcos die Rolle des DEA-Agenten Javier Peña und legte damit einen wichtigen Grundstein für seine internationale Karriere. Heute ist er einer der bekanntesten Schauspieler der Welt.
Einem noch breiteren Publikum wurde Pascal durch seine Hauptrolle in The Mandalorian bekannt, obwohl er sein Gesicht in der Serie selten zeigt. Zuletzt war er als Reed Richards in The Fantastic Four: First Steps auf der Kinoleinwand zu sehen, einem der erfolgreichsten Filme seiner Karriere.
Noch in diesem Jahr kehrt Pascal als Reed Richards in Avengers: Doomsday zurück, was voraussichtlich alle bisherigen Einspielergebnisse seiner Filmografie übertreffen wird. Wer verstehen will, wo alles begann, sollte sich Narcos noch einmal vornehmen.
Wagner Moura glänzt als Escobar
Wagner Moura liefert als Pablo Escobar eine der eindringlichsten Serienleistungen der vergangenen Jahre. Für seine Darstellung musste er nicht nur körperlich transformieren, sondern auch Spanisch lernen, da seine Muttersprache Portugiesisch ist.
Seine Karriere hat seitdem neue Höhen erreicht: Für seine Rolle in The Secret Agent erhielt Moura seine erste Oscar-Nominierung. Zudem ist seine Stimme in Star Wars: Maul. Shadow Lord zu hören, wo er die Figur Brender Lawson spricht.
Mouras Escobar ist das Herzstück von Narcos. Die Vielschichtigkeit, mit der er den Drogenboss darstellt, macht die Serie zu mehr als einem reinen Thriller.
Kritiker und Publikum sind begeistert
Narcos hält auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes über alle drei Staffeln hinweg starke Werte: 89 Prozent der Kritiker bewerten die Serie positiv, beim Publikum liegt die Zustimmung sogar bei 94 Prozent.
Diese Zahlen sind bemerkenswert für eine Serie, die bereits fast ein Jahrzehnt alt ist. Sie zeigen, dass Narcos nicht nur ein kurzlebiger Hype war, sondern echten Bestand hat.
Die Kombination aus historischer Substanz, starkem Ensemble und packender Erzählweise macht Narcos zu einer Serie, die sich auch heute noch frisch anfühlt.
Narcos: Mexico als würdiger Nachfolger
Nach dem Ende von Narcos erschien mit Narcos: Mexico eine Fortsetzung, die ebenfalls drei Staffeln umfasst. Im Mittelpunkt steht dort Scoot McNairy, der die Geschichte des mexikanischen Drogenhandels beleuchtet.
Das Spin-off knüpft thematisch an das Original an und erweitert das Universum der Serie um neue Figuren und Konflikte. Wer Narcos beendet hat, findet in Narcos: Mexico unmittelbar weiteres Futter für ein langes Serienwochenende.
Beide Serien zusammen ergeben sechs Staffeln erstklassiges Krimi-Fernsehen, das auf Netflix und Netflix Standard mit Werbung abrufbar ist.
Artikel geschrieben von:

Laura Klein ist spezialisiert auf Sci-Fi, Fantasy und Mystery-Serien mit geschultem Blick für Erzähltempo und Figurenentwicklung.
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