Vor Monk, nach Monk: Shalhoub findet bei Schloss Einstein sein nächstes Projekt

Tony Shalhoub kehrt zurück: diesmal nicht als Hauptfigur, sondern als Vater. Der dreifache Emmy-Gewinner übernimmt in der US-Adaption Einstein eine Gastrolle als Jack Einstein. Für Fans bedeutet das: ein Wiedersehen mit Shalhoub im Detektivgenre, das er über 125 Monk-Folgen geprägt hat.
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Shalhoub und Breckman: Reunion bei Einstein
Tony Shalhoub übernimmt in der kommenden Detektivserie Einstein eine Gastrolle als Jack Einstein, Vater der Hauptfigur Lewis Einstein. Erschaffen wurde die Serie von Andy Breckman, der bereits alle acht Staffeln von Monk sowie den 2023 erschienenen Film Mr. Monk's Last Case geschrieben hatte. Dieser Film erzielte auf Rotten Tomatoes eine Kritikerwertung von 92 Prozent.
Die Zusammenarbeit der beiden ist damit offiziell ihre dritte gemeinsame Produktion. Monk lief über acht Staffeln und 125 Folgen und machte Shalhoub zu einer der markantesten Figuren im amerikanischen Detektivgenre. Nun folgt Einstein als nächster gemeinsamer Schritt, diesmal mit Shalhoub in einer Nebenrolle statt in der Hauptbesetzung.
Auch Regisseur Randy Zisk ist wieder mit an Bord: Er inszenierte mehr als 30 Monk-Episoden sowie den Kinofilm und fungiert bei Einstein als ausführender Produzent, gemeinsam mit Breckman.
Das Konzept: Einstein trifft Krimi
Einstein basiert auf dem deutschen Format gleichen Namens. Die Prämisse: Albert Einsteins problematischer und ziellos durchs Leben treibender Urenkel wird dazu gezwungen, einer Polizeidetektivin bei der Lösung besonders kniffliger Fälle zu helfen. Die Serie verbindet Krimidramatik mit komödiantischen Elementen.
Die Hauptrolle des Lewis Einstein spielt Matthew Gray Gubler, bekannt aus Criminal Minds. An seiner Seite agiert Melissa Fumero aus Brooklyn Nine-Nine als Detektivin Teri. Fumero übernahm die Rolle, nachdem Rosa Salazar das Projekt verlassen hatte.
Aunjanue Ellis-Taylor komplettiert die Kernbesetzung als Polizistin Captain Frost, eine Veteranin, die sehnlichst auf ihre Pensionierung wartet. Das Ensemble vereint damit Darsteller aus mehreren erfolgreichen Serienproduktionen der vergangenen Jahre.
Starttermin verschoben: Mehr Schreibzeit nötig
Einstein sollte ursprünglich bereits in der Saison 2025/2026 anlaufen, wurde jedoch auf den Sendezeitraum 2026/2027 verschoben. Der Serienauftrag war bereits erteilt, doch die Produktion brauchte mehr Vorlaufzeit.
Amy Reisenbach, Unterhaltungspräsidentin des produzierenden Senders, begründete die Entscheidung gegenüber Branchenmedien klar: 'Diese Serie hat eine sehr hohe Mischung aus Komödie und Prozedur, und wir waren der Meinung, dass sie von mehr Schreibzeit profitieren kann.' Der Serienstart ist nun für Anfang 2027 geplant.
Für Shalhoub ist Einstein nicht die erste Zusammenarbeit mit dem Produktionsnetzwerk hinter der Serie: Er stand dort bereits für BrainDead und We Are Men vor der Kamera. Beide Projekte blieben kurzlebig. BrainDead wurde nach einer Staffel abgesetzt, We Are Men nach nur zwei ausgestrahlten Folgen eingestellt.
Shalhoubs Karriere: Emmys und Kinoerfolge
Tony Shalhoub gehört zu den meistdekorierten Charakterdarstellern des amerikanischen Fernsehens. Allein für Monk erhielt er acht Emmy-Nominierungen und gewann dreimal den Preis als herausragender Hauptdarsteller in einer Comedyserie. Für seine Rolle in The Marvelous Mrs. Maisel folgten vier weitere Nominierungen sowie ein Sieg als herausragender Nebendarsteller.
Seine Karriere umfasst auch bedeutende Kinoauftritte, darunter Rollen in den Franchises Men in Black, Spy Kids und Cars sowie prägende Parts in Galaxy Quest und Linoleum. Den Detektiv Adrian Monk spielte er über 125 Episoden hinweg und prägte damit das Genre nachhaltig.
2024 deutete Shalhoub an, offen für eine Fortsetzung von Mr. Monk's Last Case zu sein, sofern Zeitpunkt, Idee und Material stimmen. Ein Sequel ist bislang nicht bestätigt. Einstein markiert damit vorerst die nächste Etappe seiner Zusammenarbeit mit Breckman.
Einstein: Was Zuschauer erwartet
Mit Matthew Gray Gubler als schrulligem Genie, Melissa Fumero als pragmatischer Detektivin und Tony Shalhoub als Gaststar in der Vaterrolle verspricht Einstein eine ungewöhnliche Mischung aus Witz und Ermittlungsarbeit. Das Format des deutschen Originals liefert dabei eine bewährte Grundstruktur.
Die Serie richtet sich mit ihrem hohen Komödienanteil an ein breites Publikum. Breckman, der mit Monk bewiesen hat, dass skurrile Protagonisten und ernsthafte Kriminalfälle zusammenpassen, setzt dieses Prinzip bei Einstein fort, diesmal mit einem noch stärker betonten humoristischen Unterton.
Ein konkreter Starttermin für Deutschland steht noch aus. Die Serie wird voraussichtlich über internationale Streaming-Anbieter auch für deutschsprachige Zuschauer zugänglich sein. Fans von Monk und Criminal Minds dürften das Wiedersehen mit den bekannten Gesichtern mit Spannung erwarten.
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Artikel geschrieben von:

Nina Wolf ist Redakteurin bei serien.de mit Fokus auf Sci-Fi, Fantasy und Mystery-Formate und langjähriger Streaming-Erfahrung.
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