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Stateless: Der Netflix Serientipp des Monats

Die sechsteilige Serie „Stateless“ ist inspiriert von wahren Geschichten aus australischen Einwanderungs-Gefangenenlagern und stellt die realen Kämpfe der mehr als 70 Millionen Vertriebenen weltweit dar, die derzeit Zuflucht vor Krieg und Verfolgung suchen, die Hälfte davon sind Kinder.

Die Vereinigten Staaten stehen unter Beschuss wegen ihres Umgangs mit Einwanderern aus Mexiko die derzeit in Haftanstalten festgehalten werden, aber dies ist ein weltweites Problem. Seit 2012 werden alle Asylsuchenden die mit Booten nach Australien einreisen in Offshore-Gefangenenlagern für Einwanderer festgehalten, darunter Nauru und die Insel Manus in Papua-Neuguinea. Die Flüchtlinge werden als UNCs oder unrechtmäßige Nicht-Staatsbürger bezeichnet.

Die Bedingungen unter denen sie festgehalten werden wurden der Öffentlichkeit durch die Arbeit von Anwälten, Advokaten und den Medien zur Kenntnis gebracht. Eine Geschichte die die Aufmerksamkeit auf sich zog war die Entdeckung einer Australierin die zu Unrecht in Haft gehalten wurde. Ihr Fall führte zu einer öffentlichen Untersuchung die die vielen Löcher in der australischen Einwanderungsbehörde aufzeigte und zu dringenden Reformen führte.

In Stateless schildert Yvonne Strahovski die fiktionalisierte Version dieser Frau, Sofie Werner, einer Flugbegleiterin die sich auf der Flucht vor ihren Problemen befindet. Ihre Figur wurde von einer australischen Staatsbürgerin Cornelia Rau inspiriert die 2004 in einem der australischen Einwanderungslager mitten in der Wüste inhaftiert wurde.

Sie galt als psychisch krank und erlitt ein schweres Trauma nachdem sie Zeit in einer gefährlichen Sekte verbracht hatte. Um ihrem Leben zu entgehen gab sie vor deutsche Staatsbürgerin zu sein. Sie hatte keine Papiere zum Nachweis ihrer Identität und war 10 Monate lang gefangen bevor ihre Familie herausfand wo sie sich aufhielt. Ihre Geschichte führte zu einem nationalen Skandal und war der Anstoß für Veränderungen.

Stateless ist auf Netflix verfügbar

 

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