Handlung: Maul als Schurken-Protagonist
Star Wars: Maul - Shadow Lord spielt nach der Durchführung von Order 66 und dem Ende der Klonkriege – in den frühen Jahren des Galaktischen Imperiums. Maul, einst Schüler von Darth Sidious, versucht auf dem Planeten Janix sein kriminelles Netzwerk neu aufzubauen und plant dabei Rache an Kaiser Palpatine.
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Im Verlauf der Geschichte kreuzt Maul den Weg von Devon Izara, einer Jedi-Padawan und Überlebenden von Order 66. Gideon Adlon leiht der Figur ihre Stimme, während Star-Wars-Veteran Sam Witwer erneut als Stimme von Maul zu hören ist.
Ergänzt wird das Ensemble durch Oscarpreisträger-Kandidat Wagner Moura als Polizeidetektiv Hauptmann Brander Lawson sowie Richard Ayoade als Lawsons verbrechensaufklärender Droiden-Partner Two-Boots. Showrunner David C. Collins entwickelte die Serie unter der kreativen Aufsicht von Lucasfilm-Präsident Dave Filoni.
Kritiker feiern düsteren Ton
Star Wars Holocron beschreibt die Serie als 'dunkel, stimmungsvoll, brutal, stilisiert und genau das, worauf Fans von Maul seit 1999 gewartet haben.' Die Publikation hebt hervor, dass die Serie das Versprechen vollständig einlöse, die erste Star-Wars-Produktion zu sein, in der der Protagonist ein Schurke ist.
Besonders auffällig ist der Vergleich, den Star Wars Holocron zieht: Die neue Serie fühle sich eher wie 'Heat' und 'The Dark Knight' an als wie 'The Clone Wars' oder 'Rebels'. Damit positioniert sich Maul - Shadow Lord klar als erwachseneres, dunkleres Kapitel im Star-Wars-Universum.
Kritikerin Lacey Gilleran lobt die Serie dafür, einen 'Star-Wars-Kriminalthriller-Vibe' zu versprühen, mit Lichtschwert-Kämpfen überall und jenen charakteristischen Maul-Momenten, die nie an Reiz verlieren. Auch sie sieht die Serie als gelungene Weiterentwicklung des Franchise.
Vergleiche mit Andor und Sopranos
Der Podcast 'Children of the Watch' zieht einen direkten Vergleich zur gefeierten Disney+-Serie Andor: Die neue Produktion sei 'vielschichtig, nuanciert, emotional reich und überraschend reif, schaffe es aber gleichzeitig, dabei ein jüngeres Publikum nicht zu verlieren.'
Kritiker John Hoey bezeichnet diese Version von Maul als den 'Michael Corleone oder Tony Soprano des Star-Wars-Universums' – einen Schurken-Protagonisten, den man nicht anders kann, als zu lieben und mit dem man mitfühlt. Dabei verliere Maul jedoch nicht seinen gefährlichen Charakter und erhöhe seine Opferzahl deutlich.
Der Podcast 'Children of the Watch' fasst seine Einschätzung mit einem starken Urteil zusammen: Dies sei nicht nur eine der besten Star-Wars-Animationsserien, sondern schlicht eines der besten Star-Wars-Werke überhaupt.
Kritische Stimmen und Einschränkungen
Nicht alle Reaktionen sind uneingeschränkt positiv. Jakob Kolness von der Minnesota Film Critics Association zeigt sich zwar beeindruckt vom visuellen Sprung nach vorne und dem reifen Ton der Serie, warnt aber vor gewissen Schwächen.
Kolness bemängelt, dass die Serie typische Probleme nicht ganz überwinden könne, die er als 'Filoni-Eigenheiten' bezeichnet: verworrene Überlieferungen, ablenkende Nebenstränge und – paradoxerweise – Maul selbst als weniger fesselnde Hauptfigur im Vergleich zu den Nebendarstellern.
Sein abschließendes Urteil fällt daher gespalten aus: Die Serie sei 'überzeugender als erwartet', richte sich aber streng genommen ausschließlich an eingefleischte Fans des Franchise. Gelegenheitszuschauer könnten möglicherweise weniger Zugang finden.
Staffel 2 bereits bestätigt
Noch vor dem offiziellen Serienstart wurde bekannt, dass Maul - Shadow Lord bereits für eine zweite Staffel verlängert wurde. Das zeigt das große Vertrauen, das Lucasfilm und Disney+ in das Projekt setzen.
Die Serie ist zudem die erste fortlaufende, mehrstaffelige Animationsserie des Franchise seit dem Ende von 'The Bad Batch' vor zwei Jahren. Damit schließt sie eine spürbare Lücke im Star-Wars-Animationsangebot auf Disney+.
Unter der Leitung von Dave Filoni als Lucasfilm-Präsident und kreativem Chefverantwortlichen sowie Showrunner David C. Collins scheint das Projekt fest in erfahrenen Händen zu liegen. Fans können die Serie auf Disney+ verfolgen.
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