Showrunner kündigt an: A Knight of the Seven Kingdoms Staffel 2 setzt auf Intrigen statt Klinge
Showrunner Ira Parker bestätigt: Staffel 2 verlagert den Fokus auf politische Machenschaften. Lady Rohanne Webber, mehrfach verwitwet und daher als Rote Witwe bekannt, wird zur zentralen Antagonistin für Peter Claffy als Ser Duncan. HBO hat die Produktion bereits grünes Licht gegeben, ein Starttermin für 2027 ist geplant.
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Die Rote Witwe als neue Herausforderung
Lady Rohanne Webber steht im Mittelpunkt der zweiten Staffel von A Knight of the Seven Kingdoms. Showrunner Ira Parker beschreibt die Figur als jemanden, der Dunk (Peter Claffey) spürbar aus dem Gleichgewicht bringt, was laut Parker genau das ist, was die Geschichte braucht. Ähnliche Dynamiken hätten bereits in Staffel 1 gut funktioniert und sollen nun mit der Roten Witwe weitergeführt werden.
Parker erklärt, dass Dunk zwar inzwischen ein erfahrener Schwertkämpfer und Söldner ist, aber im Umgang mit hochgeborenen Damen und politischen Intrigen nach wie vor auf verlorenem Posten steht. Genau diese Schwäche macht ihn angreifbar, und die Rote Witwe weiß das zu nutzen. Für die Zuschauer verspricht das komödiantische wie dramatische Momente gleichermaßen.
Den Namen 'Rote Witwe' trägt Rohanne Webber, weil sie in der Vorlage von George R. R. Martin bereits mehrfach verheiratet war, bevor sie auf Dunk trifft. Gerüchte über den Aufstieg ihrer Macht begleiten die Figur von Beginn an und machen sie zu einer der schillerndsten Neuzugänge der Serie.
Rohanne Webbers Bedeutung für Westeros
Lady Rohanne Webber ist nicht nur eine spannende Gegenspielerin für Ser Duncan the Tall, sie ist auch historisch bedeutsam für das Westeros-Universum. Sie heiratet schließlich Gerold Lannister und wird damit zur Mutter von Tytos Lannister, zur Großmutter von Tywin Lannister und zur Urgroßmutter von Jaime, Cersei und Tyrion.
In George R. R. Martins Novelle 'The Sworn Sword', auf der die zweite Staffel basiert, wird Rohanne als furchtlos, politisch klug und unabhängig beschrieben. Ihre Figur bricht mit den Erwartungen an Frauen ihrer Zeit und hinterlässt bleibende Spuren in der Geschichte der Häuser Westeros.
Die Besetzung der Rolle mit Lucy Boynton unterstreicht, wie ernst die Produktion diese Figur nimmt. Boynton bringt die nötige Intensität mit, um Rohanne als ebenbürtige Kraft neben Peter Claffey als Ser Duncan the Tall zu etablieren.
Staffel 1: Wo die Geschichte endet
Die erste Staffel von A Knight of the Seven Kingdoms schloss mit dem Tod von Prinz Baelor Targaryen beim Gottesurteil der Sieben. Dieses Ereignis verändert die Welt der Serie grundlegend und setzt die Weichen für die Reise, die in Staffel 2 folgt.
Prinz Aegon 'Egg (Dexter Sol Ansell)' Targaryen, gespielt von Dexter Sol Ansell, schließt sich am Ende der ersten Staffel Ser Duncan the Tall an. Gemeinsam brechen sie zu einem neuen Abenteuer in Westeros auf, das nun deutlich politischere Züge annimmt als bisher.
Die Figur des Egg, der als junger Targaryen-Prinz inkognito reist, bietet weiterhin großes erzählerisches Potenzial. Seine Entwicklung neben dem geradlinigen, aber politisch unbeholfenen Dunk bleibt das emotionale Herzstück der Serie.
Dreharbeiten trotz Unwetter im Gange
Die Dreharbeiten zur zweiten Staffel sind bereits in vollem Gange, verliefen jedoch nicht ohne Komplikationen. Sturm Therese sorgte für Überschwemmungen und zwang das Team zu einer unfreiwilligen Pause. Cast und Crew verbrachten die Wartezeit in einem Hotel auf Gran Canaria, bis der Regen nachließ.
Die Ironie dabei ist bemerkenswert: In George R. R. Martins Novelle 'The Sworn Sword' spielt die Handlung während einer der schlimmsten Dürreperioden in der Geschichte Westeros. Dass die Produktion ausgerechnet von massivem Regen aufgehalten wird, sorgte intern für Belustigung.
Trotz der Verzögerungen bleibt das Ziel bestehen, Staffel 2 im Jahr 2027 zu veröffentlichen. HBO Max wird die neue Staffel, wie schon die erste, für das deutsche Publikum bereitstellen.
Romantik und Politik als neue Themen
Staffel 2 greift mit 'The Sworn Sword' eine Novelle auf, in der Dunk erstmals romantische Anziehung und Spannung erlebt. Diese emotionale Dimension ist neu für die Figur und dürfte das Charakterportrait von Ser Duncan the Tall erheblich vertiefen.
Showrunner Ira Parker betont, dass die Begegnung mit der Roten Witwe Dunk in ein Terrain führt, das ihm fremd ist: höfische Intrigen, Machtspiele und der Umgang mit einer Frau, die ihm in jeder Hinsicht überlegen scheint. Diese Konstellation verspricht sowohl komödiantische als auch ernste Momente.
Die zweite Staffel baut damit konsequent auf den Grundlagen auf, die George R. R. Martin in seinen Dunk-und-Ei-Novellen gelegt hat, und erweitert das Universum um politische Tiefe, ohne den Abenteuergeist der ersten Staffel aufzugeben.
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Artikel geschrieben von:

Lena Bergmann ist Serienredakteurin mit Schwerpunkt auf Sci-Fi- und Fantasy-Formate wie The Witcher und Wednesday.
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