Travelers – Die Reisenden spielt in einer düsteren Version unserer Gegenwart, in der Bewusstseine aus einer postapokalyptischen Zukunft in die Körper heutiger Menschen übertragen werden – kurz bevor diese eigentlich sterben würden. Diese sogenannten „Travelers" haben eine Mission: die Menschheit vor ihrem Untergang zu bewahren. Im Mittelpunkt steht FBI-Agent Grant MacLaren, gespielt von Eric McCormack, dessen Körper von einem Reisenden übernommen wird. Gemeinsam mit seinem Team, darunter die von MacKenzie Porter verkörperte Marcy Warton, navigiert er zwischen zwei Welten: der Vergangenheit, die er retten soll, und dem Leben, das er weiterführen muss.
Was die Serie von anderen Zeitreise-Konzepten abhebt, ist ihre konsequente Ernsthaftigkeit. Statt spektakulärer Zeitmaschinen stellt sie moralische Fragen in den Vordergrund: Was bedeutet Identität, wenn der Geist einer fremden Person den eigenen Körper bewohnt? Schöpfer Brad Wright, bekannt aus dem Stargate-Universum, entwickelt ein dichtes, gut durchdachtes Regelwerk, das die Science-Fiction glaubwürdig verankert. Travelers erinnert in seiner ruhigen Erzählweise an Serien wie Fringe oder Dark und wird von Kritikern häufig als unterschätzt bezeichnet.
Die Serie umfasst drei Staffeln mit insgesamt 34 Episoden und ist damit abgeschlossen – Netflix stellte sie 2018 ein. Hierzulande ist Travelers über Netflix abrufbar. Wer mehr erfahren möchte, findet auf serien.de unter dem Titel „Travelers: Netflixs unterschätzte Sci-Fi-Serie im Überblick" eine ausführliche Einordnung.