CSI: Miami versetzt das bewährte Konzept der Spurensicherung in die grelle Sonnenwelt Floridas. Im Mittelpunkt steht Lieutenant Horatio Caine, gespielt von David Caruso, der das Kriminaltechniker-Team des Miami-Dade Police Department mit unerschütterlicher Ruhe und einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn leitet. An seiner Seite ermittelt unter anderem Emily Procter als die ehrgeizige Calleigh Duquesne. Gemeinsam lösen sie Mordfälle, bei denen die glamouröse Kulisse Miamis – Strandvillen, Luxusjachten und Nachtclubs – stets als dramatischer Kontrast zur Brutalität der Verbrechen dient.
Was CSI: Miami von anderen Procedurals unterscheidet, ist sein unverkennbarer visueller Stil: Warme Orangetöne, dynamische Kamerafahrten und eine fast schon operettenhafte Inszenierung verleihen der Serie eine eigene Handschrift, die polarisiert. David Carusos ikonische Sonnenbrillengeste und seine einsilbigen One-Liner vor dem Vorspann wurden zum popkulturellen Phänomen – und zum Internet-Meme lange bevor das Wort im Mainstream ankam. Im Vergleich zum Mutterformat CSI: Vegas setzt Miami stärker auf Starpower und Showeffekte als auf nüchterne forensische Detailarbeit.
CSI: Miami lief von 2002 bis 2012 auf CBS und umfasst zehn Staffeln mit insgesamt 232 Episoden. Die Serie ist damit abgeschlossen, ein Revival ist derzeit nicht angekündigt. Während das Franchise mit CSI: Vegas eine Fortsetzung erlebt – zuletzt sprachen die Stars William Petersen und Jorja Fox im Interview über die Zukunft ihrer Figuren –, bleibt Miamis Sonnenuntergang vorerst endgültig.