Reece Weaver verlässt Dallas Cowboys Cheerleaders: Ein amerikanischer Traum

Trotz glühender Begeisterung hört Reece Weaver freiwillig auf. Die Cheerleaderin, die ihre Zeit beim DCC als 'alles und mehr als erhofft' beschrieb, verzichtet aus eigener Entscheidung auf eine vierte Saison. Dass jemand auf dem Höhepunkt der Begeisterung geht, macht diesen Abschied so unerwartet.
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Reece sagt Kelli und Judy Lebewohl
Reece Weaver teilte Kelli Finglass und Judy Trammell persönlich mit, dass sie nicht für eine vierte Staffel zurückkehren wird. Die Entscheidung fiel ihr sichtlich schwer: Sie wurde emotional, als sie die Nachricht überbrachte, betonte aber gleichzeitig, wie sehr sie sich auf das freue, was vor ihr liegt.
Drei Jahre als DCC hinterließen bei ihr tiefe Spuren. 'Mein Becher ist bis zum Rand gefüllt', sagte Reece über ihre Zeit beim Team, und ergänzte: 'Es war alles und mehr, als ich mir hätte vorstellen können.' Trotz der Dankbarkeit überwog der Wunsch nach Veränderung.
Besonders schwer fiel ihr der Gedanke, ihre Teamkolleginnen zu verlassen. Gegenüber ihrem Mann Will Allman gestand sie: 'Die größten Argumente fürs Bleiben sind meine Teamkolleginnen. Die Spieltage, die Auftritte, das ist einfach etwas ganz Besonderes.'
Warum Reece wirklich aufhörte
Hinter der Entscheidung steckt mehr als Erschöpfung. Reece beschrieb eine Phase ihres Lebens, in der sich alles überschlagen hatte: Studienabschluss, Verlobung, Hochzeitsplanung, Aufnahme ins DCC-Team. 'Es war wie bumm, bumm, bumm', erklärte sie. 'Und jetzt atme ich zum ersten Mal durch und frage mich: Was mache ich eigentlich? Was ist mein Ziel? Wer bin ich?'
Diese Suche nach Identität und Richtung trieb sie an, das Team zu verlassen. Lange Gespräche mit Ehemann Will Allman und ihr Glaube halfen ihr dabei, die Entscheidung zu treffen. Der Schritt war kein Zeichen von Enttäuschung, sondern von Reife.
Auch Teamkolleginnen wie Faith Ward und Megan standen in Staffel 3 vor persönlichen Weichenstellungen. Reeces Abgang war dabei einer der emotionalsten Momente der gesamten Staffel und hinterließ bei Zuschauern einen bleibenden Eindruck.
Content-Creatorin statt Cheerleaderin
Seit ihrem Auftritt in der Netflix-Produktion hat Reece Weaver eine treue Online-Fangemeinde aufgebaut und verdient ihren Lebensunterhalt als Content-Creatorin. Schon während ihrer aktiven DCC-Zeit begann sie, Einblicke in ihr Leben auf Social Media zu teilen.
Ihr Profil hat sich seit dem Abschied vom Team weiterentwickelt. Während anfangs Kochbeiträge im Vordergrund standen, dominieren heute Mode- und Lifestyle-Inhalte ihren Kanal. Besonders beliebt ist ihr wöchentliches Format 'Floral Friday', bei dem sie für verschiedene Anlässe Blumenarrangements gestaltet.
Neben organischen Beiträgen pflegt Reece mehrere Markenkooperationen und nimmt regelmäßig an Veranstaltungen teil. Das Fundament, das die Netflix-Doku legte, trägt ihre Karriere als Creatorin bis heute.
Reece und Will: Ehe hält
Reece Weaver und ihr Mann Will Allman sind weiterhin verheiratet. Im April feierten die beiden ihren zweiten Hochzeitstag, und Will taucht regelmäßig in Reeces Social-Media-Beiträgen auf.
Die Ehe spielte auch in ihrer Entscheidung, das DCC-Team zu verlassen, eine zentrale Rolle. Gemeinsam wogen sie Vor- und Nachteile ab, und Will unterstützte sie dabei, den Mut für den Neustart aufzubringen.
Das Paar wirkt in Reeces Onlinepräsenz nahbar und authentisch, was ihrer Community gut ankommt. Die Verbindung zwischen privatem Glück und öffentlicher Persönlichkeit ist ein Markenzeichen ihres Kanals.
Staffel 3 und was bleibt
Staffel 3 von 'Dallas Cowboys Cheerleaders: Ein amerikanischer Traum' ist auf Netflix verfügbar, auch in Deutschland über Netflix und Netflix Standard mit Werbung. Reeces Abschied bildete einen der emotionalsten Abschlussmomente der Staffel.
Für viele Fans war Reece über alle drei Staffeln hinweg eine der faszinierendsten Figuren der Doku-Serie. Ihre Offenheit über Zweifel, Lebensplanung und persönliche Entwicklung machte sie zur Identifikationsfigur weit über die Cheerleader-Welt hinaus.
Ob Reece Weaver in zukünftigen Projekten rund um die Serie noch eine Rolle spielen wird, ist offen. Ihr Weg als Creatorin zeigt jedoch, dass sie den Übergang vom Feld in die digitale Welt erfolgreich gemeistert hat.
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Artikel geschrieben von:

Lena Bergmann ist Serienredakteurin mit Schwerpunkt auf Sci-Fi- und Fantasy-Formate wie The Witcher und Wednesday.
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