Ransom Canyon streicht sein Vater-Sohn-Duo aus Staffel 2
Zwei Hauptfiguren weg, die Serie geht trotzdem weiter. Eion Macken und Andrew Liner verlassen Ransom Canyon, obwohl ihre Collins-Familie eine der drei Kernfamilien in Staffel 1 war. Staffel 2 muss diesen Machtkampf um das texanische Hügelland nun ohne sie neu erzählen.
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Zwei Hauptdarsteller verlassen die Serie
Eion Macken und Andrew Liner sind nicht mehr Teil von Ransom Canyon. Die beiden spielten in Staffel 1 das Vater-Sohn-Duo Davis und Reid Collins, eine der zentralen Familien im Kampf um Land im texanischen Hügelland. Ihr Abgang war bereits im September bekannt geworden und stellt einen der größten Einschnitte im Ensemble der Serie dar.
Die Collins-Familie war neben den Kirklands und den Fullers eine der drei Dynastien, deren Rivalität die erste Staffel prägte. Wie die Serie diesen Wegfall erzählerisch auffängt, bleibt vorerst offen. Die verbleibenden Hauptdarsteller Josh Duhamel, Minka Kelly, Lizzy Greene und Garrett Wareing tragen die neue Staffel weiter.
Neu im Ensemble sind Jack Schumacher und Marianly Tejada, deren Rollen bislang nicht im Detail beschrieben wurden. Ihre Figuren dürften zumindest teilweise die durch den Abgang entstandenen Lücken füllen.
Startdatum und Episodenanzahl bestätigt
Staffel 2 von Ransom Canyon erscheint am 23. Juli auf Netflix. Die neue Staffel umfasst acht Episoden und damit zwei weniger als die zehn Folgen der ersten Staffel. Netflix hat zum Starttermin auch erste Szenenbilder veröffentlicht, die einen Blick auf die veränderte Besetzung und den neuen Tonfall der Fortsetzung erlauben.
Die Handlung setzt sechs Monate nach dem Ende von Staffel 1 ein. Dieser Zeitsprung gibt den Figuren Raum, sich weiterzuentwickeln, ohne die Ereignisse des Finales direkt fortzuschreiben. Für das Publikum bedeutet das einen Neustart mit bekannten Gesichtern in veränderten Lebensumständen.
Staten und Quinn im Mittelpunkt
Josh Duhamels Figur Staten Kirkland steht nach dem Verlust seiner Stellung als Treuhänder der familieneigenen Double K Ranch vor einem Neuanfang. Er kämpft darum, sein Erbe zurückzugewinnen, was ihm eine neue dramatische Triebkraft verleiht.
Minka Kellys Figur Quinn ringt derweil mit einer grundlegenden Lebensfrage: New York City oder die Kleinstadt, aus der sie einst fliehen wollte. Dieser innere Konflikt verspricht eine der emotionalen Kernlinien der neuen Staffel zu werden.
Lizzy Greene und Garrett Wareing sind ebenfalls wieder dabei, auch wenn Details zu ihren Handlungssträngen noch nicht vollständig bekannt sind. Die Charakterentwicklungen deuten auf eine Serie hin, die ihren Figuren mehr Tiefe geben will als in der ersten Staffel.
Buchvorlage bietet viel Stoff
Ransom Canyon basiert auf den gleichnamigen Romanen von Jodi Thomas. Die Buchreihe umfasst insgesamt acht Bände, was der Serie theoretisch ausreichend Material für weitere Staffeln bietet. April Blair fungiert als Schöpferin, Showrunnerin und ausführende Produzentin der Adaption.
Josh Duhamel und Minka Kelly sind neben ihren Schauspielrollen ebenfalls als ausführende Produzenten an der Serie beteiligt. Diese Doppelfunktion unterstreicht ihr Engagement für das Projekt über die reine Darstellung hinaus.
Mit bislang drei bestätigten Staffeln hat Netflix klar signalisiert, dass die Serie langfristig geplant ist. Der Rückgriff auf Thomas' umfangreiche Buchvorlage lässt vermuten, dass die Handlung noch viel Raum zur Entfaltung hat.
Publikum liebt die Serie, Kritiker zögern
Staffel 1 von Ransom Canyon zeigte auf Netflix eine gespaltene Resonanz. Auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes erreichte die Serie einen Kritikerwert von 45 Prozent, während das Publikum die Serie mit 73 Prozent deutlich positiver beurteilte.
Kritiker Greg MacArthur vergab acht von zehn möglichen Punkten und lobte, die Serie führe ihre einfache Prämisse auf hohem Niveau aus und balanciere ein Dutzend starker Figuren, die das Publikum mit ihrer märchenhaften Aufrichtigkeit und ihrem südlichen Charme gewinnen.
Diese Diskrepanz zwischen Kritiker- und Zuschauerbewertung ist für das Genre nicht ungewöhnlich. Western-Dramen mit Familienrivalitäten sprechen oft ein Publikum an, das von Kritikern unterschätzt wird. Staffel 2 hat die Chance, beide Lager stärker zu vereinen.
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Artikel geschrieben von:

Sarah Becker analysiert Streaming-Highlights aus den Bereichen Krimi, Drama und Mystery mit geschultem Blick für Erzählstrukturen.
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