Neue Dreharbeiten bestätigt: Marshals - A Yellowstone Story geht weiter

Ein Hinterhalt sollte zwei Charaktere töten, doch beide kehren zurück. Logan Marshall-Green und Arielle Kebbel bestätigten gegenüber dem Hollywood Reporter ihre Rückkehr, während die Kameras für Staffel 2 bereits laufen. Der Angriff der Weaver-Familie hat Cal und Belle nicht aus der Serie geschrieben, sondern in die nächste Eskalation katapultiert.
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Der Hinterhalt und seine Folgen
Im Staffelfinale von Marshals, betitelt 'Wolves at the Door', werden Cal (Logan Marshall-Green) und Belle (Arielle Kebbel) (Arielle Kebbel) in den letzten Minuten von Bewaffneten der Weaver-Familie überfallen. Gleichzeitig reitet Kayce Dutton (Luke Grimes) (Luke Grimes) ahnungslos mit Dollys, der Tochter von Tom Weaver, in den Sonnenuntergang, während sein Sohn Tate (Brecken Merrill) mit dem Rancher-Patriarchen Tom Weaver (Chris Mulkey) aufbricht.
Der Verrat enthüllt Tom Weaver als Drahtzieher hinter den Angriffen auf Broken-Rock-Vorsitzenden Rainwater (Gil Birmingham). Kayce weiß zu diesem Zeitpunkt noch nichts von dem Landstreit, der sich als zentraler Konflikt der zweiten Staffel abzeichnet.
Marshall-Green bestätigte gegenüber The Hollywood Reporter: 'Ich kann bestätigen, dass er lebt, aber nicht unbedingt unversehrt.' Kebbel ergänzte: 'Ich bin Teil der zweiten Staffel. Wir beginnen die Dreharbeiten mit dem direkten Anschluss an diesen Moment.'
Cals Krebsdiagnose als neuer Handlungsstrang
Neben dem physischen Cliffhanger trägt Cal eine schwere Last mit sich: Die Nackenschmerzen, die er in der gesamten ersten Staffel spielt, sind kein Muskelkater. Es handelt sich um eine seltene Krebsform, die bei Soldaten mit Kontakt zu Verbrennungsgruben vorkommt.
Marshall-Green hatte dieses Detail von Anfang an gekannt. Er betonte, dass er bei der Darstellung dieser Erkrankung keinen weichgespülten Umgang wolle: 'Ich will keine Samthandschuhe. Cal soll das durchleben, weil das die Pflicht gegenüber diesen Männern und Frauen ist, die aus dem Militär zurückkehren.'
Cals geheimer Grund für seinen Aufenthalt in Montana war zudem nie die Arbeit als Marshal, sondern die Nähe zu seiner entfremdeten Tochter. Beide Geheimnisse dürften in der zweiten Staffel an Gewicht gewinnen.
Staffel 2 setzt sofort am Finale an
Die zweite Staffel knüpft unmittelbar an den letzten Moment des Finales an. Kebbel beschrieb, dass sie beim Lesen des ersten Drehbuchs der neuen Staffel aufgeschrien habe vor Überraschung. 'Ich glaube, die Zuschauer werden überrascht sein, wie schlimm es noch wird', sagte sie.
Marshall-Green machte deutlich, dass die Hintergründe des Weaver-Verrats komplexer sein werden als erwartet: 'Die Agenda hinter all dem, ob Weaver oder Dolly, wird nicht das sein, was man denkt. Und es wird Konsequenzen geben.' Die Verknüpfung mit dem Yellowstone-Thema Landbesitz und Macht zieht sich dabei als roter Faden weiter.
Kayce Dutton und sein Sohn Tate befinden sich ebenfalls in Gefahr, ohne es zu ahnen. Wie Luke Grimes und Brecken Merrill durch die neue Bedrohung navigieren, bleibt eine der zentralen Spannungsfragen der neuen Folgen.
Marshall-Green kannte Yellowstone kaum
Logan Marshall-Green hatte bei seiner Zusage zur Serie gerade einmal zehn Tage bis zum Drehbeginn. Er hatte Yellowstone bis dahin nicht gesehen und schaute sich bewusst nur den Piloten an, bevor er unterschrieb.
Bis heute hat er die Mutterserie nicht vollständig gesehen, und das sei Absicht: 'Cal hat so viele offene Fragen. Der Fluss muss für ihn fließen.' Er wollte sich nicht an einer ästhetischen oder erzählerischen Messlatte orientieren, sondern die Geschichte von Marshals eigenständig entwickeln.
Zum Einstieg in das Cowboy-Leben kaufte er sich kurzerhand einen Pick-up-Truck. Für die zweite Staffel absolvierten Marshall-Green und das Team eine intensive Trainingswoche mit einem Navy SEAL und einem Green Beret, inklusive Nahkampf- und Waffenausbildung.
Kebbel und die Welt der Wildpferde
Arielle Kebbel bringt echtes Pferdegeschick in die Serie mit. Sie besitzt eine gerettete Mustang-Stute, die eine Nacht vor der Schlachtung durch das Skydog Sanctuary gerettet wurde. Für die Dreharbeiten in Montana holte sie das Tier an den Set.
Abseits der Kamera engagiert sie sich bei der Organisation Saving Gracie für Wildpferderettung und Equine-Therapie. Das Reiten beherrscht sie sicher, doch die Arbeit mit Gewehren und schwerem Gerät in Berggelände fordert sie täglich aufs Neue.
Kebbel zeigte sich tief dankbar für die schnelle Verlängerung der Serie: 'Ich war noch nie in einer Produktion, die so schnell zurückgekehrt ist und weiter Fahrt aufnimmt. Diese Dankbarkeit sitzt mir bis in die Knochen.' Marshals ist auf Paramount+ abrufbar.
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Artikel geschrieben von:

Nina Wolf ist Redakteurin bei serien.de mit Fokus auf Sci-Fi, Fantasy und Mystery-Formate und langjähriger Streaming-Erfahrung.
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