Marina Sirtis: TNG-Cast hat ihr das Herz gebrochen
Marina Sirtis, bekannt als Deanna Troi aus 'Star Trek: The Next Generation', hat offen über eine bittere Enttäuschung gesprochen, die sie während der Dreharbeiten zu 'Star Trek: Picard' Staffel 3 erlebte. Die Schauspielerin wirft einem Teil ihrer langjährigen Serienkollegen vor, sie in einer besonders schweren Lebensphase allein gelassen zu haben. Ihre emotionalen Worte 'Ihr habt mir das Herz gebrochen' sorgen nun für Aufsehen in der Fangemeinde.
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Marina Sirtis, bekannt als Deanna Troi aus 'Star Trek: The Next Generation', hat offen über eine bittere Enttäuschung gesprochen, die sie während der Dreharbeiten zu 'Star Trek: Picard' Staffel 3 erlebte. Die Schauspielerin wirft einem Teil ihrer langjährigen Serienkollegen vor, sie in einer besonders schweren Lebensphase allein gelassen zu haben. Ihre emotionalen Worte 'Ihr habt mir das Herz gebrochen' sorgen nun für Aufsehen in der Fangemeinde.
Rückkehr nach Los Angeles in schwerer Zeit
Nach dem Tod ihres Ehemannes Michael Lamper im Jahr 2019 zog Marina Sirtis zurück in ihr Heimatland Großbritannien, wo sie ihr soziales Netz und ihre engsten Vertrauten um sich hatte. Als die Dreharbeiten zu 'Star Trek: Picard' begannen, kehrte sie jedoch extra nach Los Angeles zurück, um an der Serie mitzuwirken.
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Die Staffeln 2 und 3 von 'Star Trek: Picard' wurden während der globalen Pandemie in schneller Abfolge hintereinander produziert, was die Situation für alle Beteiligten zusätzlich erschwerte. Sirtis hatte gehofft, in dieser belastenden Zeit die Wärme und Vertrautheit ihrer langjährigen Serienkolleginnen und -kollegen zu spüren, mit denen sie seit 1987 eng befreundet war.
Doch die erhoffte Kameradschaft blieb weitgehend aus. Sirtis stand in einer fremden Stadt, ohne ihr gewohntes Unterstützungsnetzwerk, und wartete vergeblich auf eine Einladung ihrer Mitstreiterinnen und Mitstreiter.
Die Schwimmbäder und das Schweigen
In einem Interview schilderte Marina Sirtis die Situation in ungewohnt direkter Sprache. Sie konfrontierte einen Teil des Ensembles mit ihren Gefühlen und sagte: 'Ihr habt mir das Herz gebrochen.' Auf die verständnislosen Reaktionen ihrer Kollegen antwortete sie mit einem konkreten Vorwurf: 'Ihr alle habt Schwimmbäder. Ich bin die Einzige im ganzen Cast ohne Schwimmbad.'
Sirtis betonte, dass ein Schwimmbad gerade während der Pandemie einen großen Außenbereich bedeutet hätte, in dem man sich sicher und mit Abstand hätte treffen können. Niemand aus der Gruppe habe jedoch daran gedacht, die verwitwete Kollegin zu einem Glas Wein im Freien einzuladen. 'Ist es euch nie in den Sinn gekommen zu sagen: Michael ist gestorben, Marina ist allein - lasst sie doch vorbeikommen?', so Sirtis.
Die Antwort ihrer Kollegen, 'Oh, daran haben wir nicht gedacht', traf sie besonders hart. Genau das sei der Punkt gewesen, betonte Sirtis: dass niemand überhaupt daran gedacht habe.
Frakes und Dorn ausdrücklich ausgenommen
Marina Sirtis stellte ausdrücklich klar, dass sich ihre Kritik nicht gegen alle Kollegen richtet. Jonathan Frakes, der neben seiner Rolle als William Riker auch als Regisseur tätig ist, und Michael Dorn, der den Klingonen Worf verkörpert, seien von ihrem Vorwurf ausdrücklich ausgenommen.
Der Vorwurf richtet sich damit implizit gegen die übrigen Mitglieder des Kernensembles: Patrick Stewart, Brent Spiner, Gates McFadden und LeVar Burton. Diese vier hätten nach Sirtis' Darstellung die Gelegenheit gehabt, ihr in einer schwierigen Zeit beizustehen, es jedoch versäumt.
Sirtis betonte, dass sie ihre Gefühle offen ansprechen müsse, da sie sonst daran zerbreche. Ihre Direktheit gegenüber den Kollegen sei daher keine Bosheit, sondern ein notwendiger Schritt zur Verarbeitung der Enttäuschung gewesen.
Reunion empfand sie als deprimierend
Trotz der großen Vorfreude der Fans auf das Wiedersehen der kompletten Stammbesetzung aus 'Star Trek: The Next Generation' in Staffel 3 von 'Star Trek: Picard' empfand Marina Sirtis die Reunion persönlich als niederschmetternd. Die emotionale Kluft zwischen der erhofften Nähe und der erlebten Distanz hinterließ bei ihr tiefe Spuren.
Sirtis hatte sich von der Rückkehr zu ihren alten Kollegen eine Art Heimkommen erhofft - eine Wärme, die sie nach dem Verlust ihres Mannes und dem Wegzug aus Großbritannien dringend gebraucht hätte. Stattdessen erlebte sie eine professionelle Zusammenarbeit ohne die ersehnte menschliche Tiefe.
Auch Andrew Keates und Michelle Hurd, die ebenfalls zur Besetzung von 'Star Trek: Picard' gehören, spielten in diesem Zusammenhang eine Rolle im sozialen Umfeld der Produktion. Für Sirtis blieb das Erlebnis insgesamt jedoch weit hinter ihren Erwartungen zurück.
Star Trek: Legacy bleibt ein Wunschtraum
Neben der persönlichen Enttäuschung äußerte sich Marina Sirtis auch zur Zukunft des 'Star Trek'-Universums. Das von vielen Fans und Beteiligten herbeigesehnte Spin-off 'Star Trek: Legacy' werde nach ihrer Einschätzung niemals realisiert werden. 'Das wird niemals passieren', sagte sie unmissverständlich.
Damit dämpft Sirtis die Hoffnungen jener Zuschauerinnen und Zuschauer, die nach dem Finale von 'Star Trek: Picard' auf eine Fortsetzung mit den bekannten Figuren gehofft hatten. Eine offizielle Bestätigung oder Ablehnung des Projekts durch die Verantwortlichen steht bislang noch aus.
'Star Trek: Picard' ist beim Streaming-Anbieter Paramount+ verfügbar. Fans, die die bewegende dritte Staffel mit dem vollständigen 'The Next Generation'-Ensemble noch nicht gesehen haben, können dies dort nachholen.
Fragen & Antworten
Was hat Marina Sirtis ihren Star-Trek-Kollegen vorgeworfen?
Marina Sirtis wirft einem Teil ihrer Kollegen vor, sie während der Dreharbeiten zu 'Star Trek: Picard' Staffel 3 in einer schweren Lebensphase allein gelassen zu haben. Nach dem Tod ihres Mannes und ihrer Rückkehr nach Los Angeles habe niemand daran gedacht, sie zu einem Treffen einzuladen, obwohl mehrere Kollegen Schwimmbäder mit großen Außenbereichen besitzen.
Gegen wen richtet sich die Kritik von Marina Sirtis konkret?
Sirtis stellte klar, dass Jonathan Frakes und Michael Dorn von ihrer Kritik ausgenommen sind. Implizit richtet sie sich gegen Patrick Stewart, Brent Spiner, Gates McFadden und LeVar Burton, die sie in der fraglichen Zeit nicht kontaktiert hätten.
Warum war die Situation für Marina Sirtis besonders schwer?
Nach dem Tod ihres Ehemannes Michael Lamper im Jahr 2019 war Marina Sirtis nach Großbritannien gezogen, wo sie ihr Unterstützungsnetzwerk hatte. Für die Dreharbeiten kehrte sie extra nach Los Angeles zurück und hoffte auf die Nähe ihrer langjährigen Kollegen, die sie seit 1987 kannte.
Wird es ein Star Trek: Legacy Spin-off geben?
Marina Sirtis ist überzeugt, dass das Spin-off 'Star Trek: Legacy' niemals realisiert werden wird. Eine offizielle Entscheidung der Verantwortlichen wurde bislang nicht bekanntgegeben.

Clara Hoffmann ist Serien-Redakteurin mit einem besonderen Fokus auf emotionale Drama-Serien und detailreiche Period Pieces wie „Bridgerton“. Seit…
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