Kritiker loben Dutton Ranch für etwas, das Yellowstone selbst nie schaffte
Dutton Ranch übertrifft Yellowstone bei den Kritikern deutlich. Das Original kam in Staffel 1 nur auf 58 Prozent, der Ableger landet jetzt bei 83 Prozent auf Rotten Tomatoes. Für eine Franchise-Fortsetzung ist das eine Seltenheit.
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Starke Wertungen für Dutton Ranch
Dutton Ranch ist der drittbeste Yellowstone-Ableger in der Publikumswertung auf Rotten Tomatoes. Mit 83 Prozent bei den Kritikern und 72 Prozent beim Publikum, basierend auf über 50 Bewertungen, zeigt die Serie, dass Taylor Sheridans Franchise noch immer ein breites Publikum begeistern kann.
Zum Vergleich: Marshals, der Ableger rund um Kayce Dutton, gespielt von Luke Grimes, liegt beim Publikum bei katastrophalen 27 Prozent. Dutton Ranch hebt sich damit deutlich ab und gibt Fans des Originals neuen Grund zur Freude.
Besonders bemerkenswert ist das Lob der Kritiker, die das Schreiben der Serie als deutlich stärker als das von Yellowstone selbst bewerten. Gleichzeitig loben Zuschauer die gleiche Energie, das gleiche Tempo und die vertraute Atmosphäre des Originals.
Rip und Beth im Mittelpunkt
Dutton Ranch konzentriert sich auf das Duo Rip Wheeler und Beth Dutton. Cole Hauser verkörpert den loyalen Rip, während Kelly Reilly erneut die kompromisslose Beth spielt. Beide Figuren gehörten in Yellowstone zu den beliebtesten Charakteren und tragen nun die eigene Serie.
Die Chemie zwischen Hauser und Reilly war bereits im Original ein Publikumsmagnet. In Dutton Ranch bekommt dieses Duo endlich den Raum, den es verdient, was sich in den positiven Reaktionen deutlich widerspiegelt.
Neben den beiden Hauptdarstellern sind weitere bekannte Gesichter aus dem Yellowstone-Universum dabei, darunter Wes Bentley und Kelsey Asbille. Neu hinzugekommen sind außerdem Annette Bening und Beulah Jackson, die frischen Wind in die Welt der Duttons bringen.
Yellowstone: Eine bewegte Geschichte
Yellowstone startete 2018 unter der Regie von Taylor Sheridan und entwickelte sich schnell zu einem der meistgesehenen Serien-Phänomene. Kevin Costner prägte als Patriarch John Dutton das Gesicht der Serie über viele Staffeln hinweg.
Die erste Staffel war dabei durchaus gespalten: Kritiker vergaben nur 58 Prozent, während das Publikum begeistert mit 82 Prozent reagierte. Staffel 3 markierte den Höhepunkt bei den Kritikern mit einem perfekten Wert von 100 Prozent auf Rotten Tomatoes.
Mit dem Abgang von Kevin Costner verlor das Original an Schwung, und die Ableger lieferten bisher gemischte Ergebnisse. Dutton Ranch scheint nun der erste Spin-off zu sein, der sowohl Kritiker als auch Fans gleichermaßen überzeugen kann.
Marshals enttäuscht das Publikum
Marshals, der Ableger rund um Kayce Dutton, hat es schwer. Luke Grimes schlüpft erneut in die Rolle des jüngsten Dutton-Sohnes, doch das Publikum zeigt sich wenig begeistert: 27 Prozent auf Rotten Tomatoes sind ein deutliches Signal.
Im direkten Vergleich mit Dutton Ranch wird das Ungleichgewicht im Franchise sichtbar. Während Rip und Beth das Publikum mitreißen, scheint Kayce Duttons Geschichte allein nicht genug Zugkraft zu entfalten.
Für Taylor Sheridan und das gesamte Yellowstone-Universum ist die Botschaft klar: Nicht jeder Charakter trägt eine eigene Serie. Dutton Ranch zeigt jedoch, dass das richtige Duo mit der richtigen Energie ein Franchise wiederbeleben kann.
Hoffnung für das Franchise
Dutton Ranch gibt dem gesamten Yellowstone-Universum neuen Auftrieb. Die Kombination aus vertrautem Ton, stärkerem Schreiben und einem charismatischen Hauptdarsteller-Duo macht die Serie zum bisher überzeugendsten Ableger.
Für Fans, die nach dem Ende von Yellowstone in seiner ursprünglichen Form eine neue Heimat suchten, bietet Dutton Ranch genau das: die gleichen Vibes, das gleiche Tempo und die gleiche rohe Energie des Originals. In DACH wird die Serie traditionell bei Paramount+ erwartet.
Mit Annette Bening und Beulah Jackson als Neuzugänge neben etablierten Gesichtern wie Kelly Reilly, Cole Hauser, Wes Bentley und Kelsey Asbille hat Dutton Ranch das Potenzial, das Franchise langfristig zu tragen. Taylor Sheridan hat bewiesen, dass er das Yellowstone-Universum noch nicht ausgeschöpft hat.
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Artikel geschrieben von:

Nina Wolf ist Redakteurin bei serien.de mit Fokus auf Sci-Fi, Fantasy und Mystery-Formate und langjähriger Streaming-Erfahrung.
Alle Artikel von NinaNina hat 2 weitere Artikel zur selben Serie verfasst.