Jemaine Clement bricht in Alice and Steve einen Verrat los

·27.04.2026, 17:01 Uhr·3 Min
Bild: TMDB

Eine jahrelange Freundschaft zerbricht an einer einzigen Entscheidung. Jemaine Clement datet in Alice and Steve die 26-jährige Tochter seiner besten Freundin Nicola Walker, ab 4. Juni auf Hulu und Netflix. Die sechsteilige Anti-Romanze von der Sex-Education-Autorin Sophie Goodhart verspricht bittere Komödie über Verrat und Rache.

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Worum geht es in der Serie?

Alice (Nicola Walker) und Steve (Jemaine Clement) sind seit Jahren beste Freunde. Alles ändert sich, als Steve beginnt, Alices Tochter Izzy (Yali Topol Margalith) zu daten, die gerade einmal 26 Jahre alt ist. Für Alice ist das ein tiefer Verrat, der ihre gesamte Welt auf den Kopf stellt.

Die Serie bezeichnet sich selbst als Anti-Liebeskomödie oder 'Wrong-Com' und stellt die Frage: Wie weit würde man für die Liebe gehen, und wie weit für die Rache? Dieser Ton unterscheidet Alice and Steve deutlich von klassischen romantischen Komödien.

Neben Walker, Clement und Margalith gehören Joel Fry, Tyrese Eaton-Dyce, Marcia Warren, Eilidh Fisher und Ebony Aboagye zum Ensemble der sechsteiligen Produktion.

Wer steckt hinter dem Projekt?

Geschrieben und entwickelt wurde Alice and Steve von Sophie Goodhart, die bereits als Autorin bei Sex Education tätig war. Ihre Erfahrung mit scharfzüngigem, emotional aufgeladenem Humor prägt auch diese neue Serie spürbar.

Regie führt Tom Kingsley, der für seine Arbeit an Stath Lets Flats mit einem BAFTA ausgezeichnet wurde. Produzentin ist Fran du Pille, während Petra Fried, Andy Baker und Wim De Greef als ausführende Produzenten für Clerkenwell Films fungieren.

Clerkenwell Films ist das Produktionsunternehmen hinter Baby Reindeer, einer der erfolgreichsten und meistdiskutierten Serien der vergangenen Jahre. Dieses Renommee weckt hohe Erwartungen an Alice and Steve.

Starttermin und Verfügbarkeit

Alice and Steve feiert am 4. Juni 2026 seine Premiere. Die Serie ist auf Hulu sowie auf Netflix verfügbar, womit sie ein breites internationales Publikum erreichen soll.

Die Veröffentlichung auf zwei großen Streaming-Plattformen gleichzeitig ist ungewöhnlich und unterstreicht das Vertrauen der Produzenten in die Reichweite des Projekts.

Für deutschsprachige Zuschauer dürfte Netflix der einfachste Weg sein, die Serie ab dem 4. Juni zu sehen.

Die Hauptdarsteller im Porträt

Nicola Walker ist vor allem durch ihre Rollen in The Tattooist of Auschwitz und zahlreichen britischen Dramaproduktionen bekannt. Mit Alice übernimmt sie nun eine Figur, die zwischen tiefer Verletzung und komödiantischer Eskalation pendelt.

Jemaine Clement kennen internationale Zuschauer unter anderem aus What We Do in the Shadows und White Lotus. Als Steve verkörpert er einen Mann, der sich wohl nicht vollständig bewusst ist, welches Chaos er mit seiner neuen Beziehung auslöst.

Yali Topol Margalith spielt die junge Izzy, deren Beziehung zu Steve den Konflikt erst in Gang setzt. Zu den weiteren Besetzungen zählen Joel Fry, Tyrese Eaton-Dyce, Marcia Warren, Eilidh Fisher und Ebony Aboagye.

Warum die Serie besonders ist

Das Konzept der 'Wrong-Com' ist bewusst als Gegenentwurf zur klassischen romantischen Komödie angelegt. Statt Liebesglück steht hier der Zusammenprall von Loyalität, Eifersucht und Rache im Mittelpunkt.

Sophie Goodharts Drehbuch verbindet britischen Humor mit echtem emotionalem Gewicht, was bereits bei Sex Education funktioniert hat. Die Kombination aus erfahrenen Darstellern und einem preisgekrönten Regisseur macht Alice and Steve zu einem der interessantesten Serien-Starts des Frühsommers 2026.

Mit Clerkenwell Films im Rücken, die zuletzt mit Baby Reindeer für weltweites Aufsehen sorgten, hat die Serie das Potenzial, weit über das britische Publikum hinaus zu wirken.

Zuletzt aktualisiert: 27.04.2026, 17:01 Uhr

Artikel geschrieben von:

Nina Wolf
Autor
Nina Wolf
Science FictionFantasy-SerienMystery

Nina Wolf ist Redakteurin bei serien.de mit Fokus auf Sci-Fi, Fantasy und Mystery-Formate und langjähriger Streaming-Erfahrung.

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