Heated Rivalry war Margaret Chos Wunschprojekt, doch die Grenze wurde zum Problem

Nicht kreative Differenzen stoppten sie, sondern die US-Einwanderungsbehörde. Margaret Cho lehnte eine Rolle in der Erfolgsserie Heated Rivalry ab, weil sie als lautstarke ICE-Kritikerin eine Festnahme an der kanadischen Grenze fürchtete. Dass politische Repression direkt in Casting-Entscheidungen eingreift, macht diesen Fall besonders brisant.
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Cho liebte das Skript sofort
Margaret Cho erhielt vergangenes Jahr das Pilotskript zu Heated Rivalry und war von der ersten Seite an überzeugt. Sie beschrieb das Drehbuch als wunderschön und betonte, dass sie unbedingt dabei sein wollte.
Doch trotz ihrer Begeisterung für das Projekt wuchs gleichzeitig ihre Sorge. Als öffentliche Kritikerin der US-Regierung und der Einwanderungsbehörde ICE fürchtete sie ernsthafte Konsequenzen bei der Rückreise in die Vereinigten Staaten.
Cho schilderte ihre Lage eindringlich: Sie habe mit vielen Menschen gesprochen, sei sehr aufgewühlt gewesen und habe schließlich Nein gesagt. Erst danach wurde ihr klar, dass es sich um Heated Rivalry handelte.
ICE-Angst als entscheidender Faktor
Die Entscheidung fiel Cho alles andere als leicht. Als Komikerin, die sich offen gegen die US-Einwanderungspolitik und die aktuelle Regierung ausspricht, sah sie ein reales Risiko, bei der Rückkehr aus Kanada an der Grenze festgehalten zu werden.
Ihre Befürchtung war konkret: Sie glaubte, dass sie aufgrund ihrer politischen Äußerungen in ICE-Gewahrsam genommen werden könnte. Dieses Risiko wollte sie nicht eingehen, auch wenn es bedeutete, auf eine Traumrolle zu verzichten.
Mit den Worten 'Es tötet mich. Und es ist alles wegen Trump' fasste Cho zusammen, was die Absage für sie persönlich bedeutet. Die Aussage macht deutlich, welchen Einfluss politische Verhältnisse auf künstlerische Entscheidungen haben können.
Staffel 2 als neue Hoffnung
Cho hat die Hoffnung auf eine Beteiligung an Heated Rivalry noch nicht aufgegeben. Sie gab an, das Team der Serie bereits wegen einer möglichen Rolle in Staffel 2 kontaktiert zu haben.
Ob aus der Anfrage eine tatsächliche Besetzung wird, ist bislang offen. Die zweite Staffel befindet sich in der Entwicklung, und Serienschöpfer Jacob Tierney hat bereits Pläne für die Fortsetzung skizziert.
Für Fans wäre ein Auftritt von Cho in Staffel 2 eine willkommene Überraschung, zumal ihre Begeisterung für die Serie und ihre Figuren ungebrochen scheint.
Staffel 2 folgt Ilya und Shane
Serienschöpfer Jacob Tierney bestätigte, dass sich Staffel 2 an 'The Long Game' orientieren wird, dem einzigen weiteren erschienenen Roman aus Rachel Reids Buchreihe, der die Geschichte von Ilya und Shane weitererzählt.
Die Buchautorin Rachel Reid arbeitet bereits am nächsten Band ihrer Reihe. 'Unrivaled' setzt die Geschichte fort und erscheint am 29. September 2026, was zeitlich mit den Plänen für die Serie zusammenfällt.
Die enge Bindung an die Buchvorlage ist ein Markenzeichen der Produktion und dürfte Fans der Romane besonders ansprechen.
Wo Heated Rivalry zu sehen ist
Heated Rivalry ist in Deutschland bei HBO Max verfügbar. Die Serie wurde ursprünglich für den kanadischen Streamingdienst Crave produziert und fand international ein großes Publikum.
Mit der zweiten Staffel dürfte das Interesse weiter wachsen, zumal die Geschichte rund um die Eishockeyspieler Ilya und Shane bei den Zuschauern großen Anklang gefunden hat.
Wann genau Staffel 2 bei HBO Max erscheint, steht noch nicht fest. Interessierte können die erste Staffel bereits jetzt auf der Plattform streamen.
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Staffel 2 von Heated Rivalry läuft: Fans sollen Crew in Ruhe lassen
Fans müssen jetzt Abstand halten: Die Drehorte von Heated Rivalry sind tabu. Staffel 2 läuft seit Kurzem in Toronto, mit Hudson Williams und Connor Storrie in den Hauptrollen. Der Erfolg der ersten Staffel mit 10,6 Millionen Zuschauern pro Folge macht einen solchen Appell erstmals nötig.

Stichtag verpasst: Heated Rivalry und Every Year After bei Emmy 2026 nicht dabei
Heated Rivalry ist von den Emmys 2026 ausgeschlossen. Die kanadische Crave-Produktion erfüllt die US-Partnerpflicht nicht, weil HBO Max nur Verbreitungsrechte kaufte. Für Fans bedeutet das: keine Emmy-Nominierungen, egal wie groß der Erfolg auf HBO Max war.

Dan Levy vergleicht Heated Rivalry mit Schitt's Creek, und das hat Gründe
Ein Hockeydrama schlägt alle anderen, und trotzdem redet man über Schitt's Creek. Dan Levy verknüpfte den Triumph von Heated Rivalry bei den Canadian Screen Awards direkt mit dem Erbe seiner Erfolgsserie. Beide Serien zeigen denselben Widerspruch: Queere Inhalte gelten als Nischenware, gewinnen aber die wichtigsten Preise des Landes.
Artikel geschrieben von:

Nina Wolf ist Redakteurin bei serien.de mit Fokus auf Sci-Fi, Fantasy und Mystery-Formate und langjähriger Streaming-Erfahrung.
Alle Artikel von NinaNina hat 2 weitere Artikel zur selben Serie verfasst.