Erster Vatertag ohne Vater: Dana Perino teilt ihre Trauer

Dieser Vatertag trifft Dana Perino wie ein Schlag. Die Moderatorin von The Five verlor ihren Vater Leo Ende Mai 2026, nur 29 Tage nach dessen Ruhestand. Fans erleben sie jetzt so persönlich und verletzlich wie selten zuvor.
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Ein Vater, der einfach lebte
Leo E. Perino arbeitete bis zuletzt mit Leidenschaft. Er trat in den Ruhestand und starb 29 Tage danach im Schlaf. Seine Tochter Dana, bekannt als Moderatorin der Sendung The Five, schrieb über ihn: 'Well, this is a first for me: Father's Day without my father.' Der Verlust trifft sie tief, doch sie wählt die Erinnerung als Antwort auf den Schmerz.
Bereits am 2. Juni 2026 hatte Perino auf Instagram den Tod ihres Vaters öffentlich gemacht. Sie beschrieb ihn als engagierten, freudvollen Menschen, der seiner Arbeit Würde und Sinn verlieh. 'There is dignity and purpose in work', schrieb sie, und betonte, wie sehr er ihr als Vorbild gedient habe.
Leo Perino hinterließ zwei Töchter: Dana und ihre jüngere Schwester Angie. Beide, so betonte Dana, wurden von ihm stets ermutigt, hoch hinauszugreifen. Sein Tod nach nur knapp einem Monat im Ruhestand verleiht dieser Botschaft eine besondere, stille Schwere.
Gleichheit gelebt, nicht gepredigt
Die erste Lektion, die Dana Perino von ihrem Vater mitnahm, war die Gleichberechtigung. Leo Perino predigte sie nicht, er lebte sie. Gegenüber seinen Töchtern machte er stets klar: Mädchen können alles erreichen, ohne ihre Ziele kleiner zu stecken, nur weil sie weiblich sind.
Diese Haltung war kein einmaliges Gespräch, sondern ein durchgehender Grundton ihrer Kindheit. Perino beschreibt es als 'early and consistent reinforcement of equality', eine frühe und beständige Bestärkung, die ihr Selbstbild und ihre Karriere formte.
Dass Dana Perino heute zu den bekanntesten Gesichtern des amerikanischen Nachrichtenfernsehens gehört, führt sie auch auf diese Grundlage zurück. Ihr Vater bereitete den Boden, auf dem sie später vor Millionen von Zuschauern und vor dem damaligen US-Präsidenten sprechen sollte.
Zeitungslesen als Denkschule
In der dritten Klasse begann Leo Perino eine Tradition mit seiner Tochter: Dana musste jeden Tag zwei Zeitungen lesen, den Rocky Mountain News und den Denver Post, bevor er von der Arbeit nach Hause kam. Dann wählte sie zwei Artikel aus und war bereit, darüber zu diskutieren.
Perino erinnert sich: 'From that start, I've never stopped reading the news. But he wasn't just teaching me to read the news. He was teaching me to think.' Diese Unterscheidung, zwischen Informationskonsum und echtem Denken, prägte ihren journalistischen Instinkt nachhaltig.
Ihr Vater hörte zu, stellte Fragen, debattierte sanft und bestärkte sie anschließend. Dieses Muster machte Dana Perino nach eigener Aussage sicherer im Gespräch mit späteren Vorgesetzten, darunter auch ein US-Präsident, und schließlich vor dem großen Publikum ihrer heutigen Sendung.
Kein Urteil, nur Zuversicht
Die wohl persönlichste Lektion ihres Vaters erlebte Dana Perino nach dem Studium. Sie hatte einen Abschluss in Massenkommunikation erworben und erkannte danach, dass sie diesen Weg gar nicht gehen wollte. Die Scham war groß: 'I felt like I'd failed, wasted time and money, and I was afraid to call my dad.'
Als sie es doch tat, antwortete Leo Perino schlicht: 'That's great. We'll just drive you back here after graduation and you'll figure it out.' Keine Vorwürfe, kein Druck, nur ruhige Zuversicht. Perino beschreibt diesen Moment als eine der tiefsten Formen väterlicher Liebe.
Sie fasste die Lektion so zusammen: Ein Vater, zu dem Töchter laufen können, ohne Angst vor Verurteilung, ist ein sicherer Hafen. Kein Schutz vor der Welt, sondern ein Ort der Zuflucht, wenn die Welt zu viel wird. Diese Worte klingen wie ein Nachruf, der gleichzeitig ein Dankesbrief ist.
Trauer verbindet, Glaube trägt
Neben Gleichheit, Bildung, Gesprächskultur und Urteilsfreiheit nannte Perino den Glauben als fünfte Lektion ihres Vaters. Gemeinsam mit ihrer Mutter habe Leo Perino beide Töchter mit Werten und einem Glauben an eine höhere Macht aufgezogen. Dieser Glaube, so Perino, trage sie gerade durch die Trauer.
Dana Perino steht mit ihrem Verlust nicht allein. Auch Jesse Watters und Jessica Tarlov, ihre Kollegen bei The Five, begleiten sie im Alltag der Sendung. Zuletzt sorgte Tarlov mit einer scharfen Reaktion auf Watters wegen eines Kommentars über Hillary Clinton für Aufsehen, während Watters selbst wegen einer Aussage über JD Vance in die Kritik geriet.
Auch Steve Harvey trauerte zuletzt um den Vater seiner Frau Marjorie. Verluste dieser Art erinnern daran, dass hinter den bekannten Gesichtern des Fernsehens Menschen stehen, die dieselben Abschiede erleben wie alle anderen. Dana Perinos Worte über ihren Vater treffen genau diesen Nerv: ehrlich, direkt und ohne jede Pose.
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Artikel geschrieben von:

Marie Weber berichtet über Action-, Drama- und Mystery-Serien mit besonderem Fokus auf Spannungsdramaturgie und Figurenzeichnung.
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