Trailer enthüllt neue Serien-Vision
Mit dem Veröffentlichen des ersten offiziellen Trailers gibt Netflix einen umfassenden ersten Eindruck vom Neustart von Unsere kleine Farm. Die Bilder zeigen eine rauere, realistischere Welt als die bekannte Fernsehserie aus den 1970er-Jahren – näher an den Büchern von Laura Ingalls Wilder als an der Fernsehikone mit Michael Landon.
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Showrunner Linwood Boomer beschreibt den Unterschied deutlich: Die Welt der neuen Serie sei grundlegend anders, deutlich näher an den Büchern. Das Leben werde als härter und düsterer dargestellt, ohne dabei die liebevolle Familie in den Hintergrund zu drängen. Boomer betont, dass das Publikum heute dieses Vokabular verstehe – dass das Leben schwer sein kann und eine starke Familiengemeinschaft trotzdem Bestand hat.
Regisseure wie Maclean Fish und Cliff Sumter sowie Drehbuchautorin Rebecca Amzallag gehören zum kreativen Team, das diese neue Interpretation verantwortet. Gemeinsam mit Linwood Boomer und dem Produzenten Ryan Robbins soll die Serie sowohl als Familiendrama als auch als episches Überlebensdrama funktionieren.
Alice Halsey als Laura Ingalls
Die Hauptrolle der Laura Ingalls übernimmt Alice Halsey, bekannt aus der Erfolgsserie Lesson in Chemistry. Halsey verkörpert Laura als aufgeweckte, ehrliche und autoritätskritische Heldin – eine Figur, die laut Serienbeschreibung das Herzstück der neuen Adaption bildet.
An ihrer Seite spielt Luke Bracey den Vater Charles Ingalls, während Crosby Fitzgerald die Mutter Caroline Ingalls darstellt. Die ältere Schwester Mary Ingalls wird von Skywalker Hughes gespielt. Das Ensemble soll die Dynamik einer engen Pioniersfamilie glaubwürdig und emotional greifbar machen.
Die Besetzung wurde bewusst neu zusammengestellt, ohne direkten Bezug auf die Darsteller der Originalserie zu nehmen. Damit unterstreicht Netflix seinen Anspruch, eine eigenständige Neuinterpretation zu liefern und nicht lediglich eine Neuauflage der bekannten Fernsehserie.
Buchvorlage statt TV-Nostalgie
Die neue Serie versteht sich ausdrücklich als Adaption der halbautobiografischen Bücher von Laura Ingalls Wilder – nicht als Neuauflage der Fernsehserie, die Michael Landon von 1974 bis 1983 prägte. Linwood Boomer, der selbst in der Originalserie mitspielte, hebt hervor, dass Landon damals seine eigene kreative Vision umgesetzt habe, die wenig mit den Büchern gemein hatte.
Die neue Produktion beschreibt sich selbst als Mischung aus Familiendrama, epischem Überlebensdrama und eigenständiger Geschichte des amerikanischen Westens. Die Serie soll ein vielschichtiges Bild der Menschen zeigen, die die Grenzgebiete Nordamerikas geprägt haben – mit all ihren Entbehrungen und Triumphen.
Dieser Ansatz unterscheidet die Netflix-Produktion klar von romantisierenden Vorgängern. Das Ziel ist eine ehrlichere Darstellung des Pionierlebens, die auch schwierige Aspekte nicht ausspart und damit ein modernes Publikum ansprechen soll.
Staffel 2 bereits bestätigt
Noch bevor die erste Staffel überhaupt ausgestrahlt wurde, verlängerte Netflix die Serie um eine zweite Staffel. Diese ungewöhnliche Entscheidung zeigt das große Vertrauen des Streamingdienstes in das Projekt und signalisiert, dass langfristig mit der neuen Unsere kleine Farm geplant wird.
Eine Verlängerung vor dem Serienstart ist in der Branche selten und wird meist dann ausgesprochen, wenn ein Projekt intern als besonders vielversprechend gilt. Für die Produktionsteams rund um Ryan Robbins und Rebecca Amzallag bedeutet das mehr Planungssicherheit und die Möglichkeit, größere erzählerische Bögen über mehrere Staffeln hinweg zu entwickeln.
Wann genau die zweite Staffel erscheinen wird, ist noch nicht bekannt. Zunächst steht der Start der ersten Staffel am 9. Juli im Mittelpunkt.
Start am 9. Juli bei Netflix
Die neue Serie Unsere kleine Farm startet am 9. Juli exklusiv auf Netflix. Damit ist sie für alle Abonnenten des Streamingdienstes weltweit verfügbar, auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Der Trailer steht ab sofort auf den offiziellen Netflix-Kanälen zur Verfügung und gibt einen ersten ausführlichen Einblick in Optik, Ton und Charaktere der neuen Produktion. Die Reaktionen darauf dürften zeigen, ob die neue, dunklere Interpretation beim Publikum ankommt.
Mit dem Starttermin im Sommer positioniert Netflix die Serie als eines der großen Highlights des zweiten Halbjahres 2026. Fans der Bücher und Neuzuschauer gleichermaßen können sich auf eine aufwendig produzierte Neuinterpretation eines zeitlosen Stoffes freuen.
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