Emer Harkin übernimmt Simon: Was viele über ihre Karriere nicht wissen

Gehorchen und trotzdem verlieren: Das ist das Kernprinzip von Simon Says. Netflix entwickelt eine Reality-Show, in der Gehorsam zwar schützt, aber jede Entscheidung Konsequenzen hat. Emer Harkin ist mittendrin in diesem Widerspruch.
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Das Konzept hinter Simon Says
Netflix entwickelt eine Reality-Wettbewerbsshow mit dem Titel Simon Says, die auf dem gleichnamigen Kinderspiel basiert. Teilnehmer treten dabei in einer Reihe von tückischen Herausforderungen, strategischen Denkspielen und unerwarteten Wendungen gegeneinander an, um einen lebensverändernden Preis zu gewinnen.
Die zentrale Regel bleibt dabei dieselbe wie beim Original: Wer Simon gehorcht, kommt weiter. Doch die Plattform macht deutlich, dass blinder Gehorsam allein keine Garantie ist: 'Gehorsamkeit kann einen weiteren Tag erkaufen, aber jede Entscheidung hat Konsequenzen', heißt es in der offiziellen Beschreibung.
Wer genau die Titelrolle des Simon übernehmen wird, ist noch nicht bekannt. Auf eine entsprechende Anfrage hat Netflix bislang keine Antwort gegeben.
Emer Harkin führt das Projekt
Als Showrunnerin verantwortet Emer Harkin die Serie. Sie bringt Erfahrung aus Reality-Formaten wie The Challenge und Buddy Games mit und gilt als versierte Kraft im Wettkampf-TV-Genre.
An ihrer Seite stehen die ausführenden Produzenten Julie Pizzi, Rupert Dobson und Gayani Wanigaratne. Die Produktion übernimmt Bunim/Murray, ein Tochterunternehmen von Banijay Americas, das seit Jahrzehnten zu den führenden Reality-Produktionsfirmen der Branche zählt.
Das Team vereint damit langjährige Erfahrung im Wettbewerbsformat mit der Reichweite von Netflix, was dem Projekt von Beginn an eine solide Grundlage verschafft.
Netflix und ungewöhnliche Reality-Konzepte
Simon Says reiht sich in eine Reihe von Netflix-Formaten ein, die auf absurden oder provokanten Prämissen aufbauen. Ob Floor Is Lava, bei dem Teilnehmer so tun, als würde der Boden brennen, oder Is It Cake?, wo Kuchen und echte Gegenstände nicht zu unterscheiden sind: Der Streamingdienst hat ein Gespür dafür, aus simplen Ideen massentaugliche Unterhaltung zu machen.
Love Is Blind zeigt zusätzlich, dass Netflix auch im Beziehungs-Reality-Bereich auf unkonventionelle Konzepte setzt. Simon Says folgt dieser Logik: ein universell bekanntes Spielprinzip, neu verpackt als spannungsgeladenes Wettbewerbsformat.
Zur Klarstellung: Das Projekt hat nichts mit dem Actionfilm Simon Sez aus dem Jahr 1999 zu tun, in dem Basketball-Legende Dennis Rodman die Hauptrolle spielte.
Startdatum noch offen
Ein konkreter Ausstrahlungstermin für Simon Says wurde noch nicht bekannt gegeben. Netflix hat bislang weder Staffelanzahl noch genauen Zeitplan veröffentlicht.
Auch die Frage, wie viele Staffeln geplant sind, bleibt offen. Angesichts des Produktionsstands dürfte eine Premiere frühestens Ende 2026 oder Anfang 2027 realistisch sein, sofern die Dreharbeiten zeitnah beginnen.
Sobald Netflix einen Starttermin kommuniziert, werden die Inhalte voraussichtlich international verfügbar sein, da der Streamingdienst seine Reality-Formate in der Regel weltweit gleichzeitig veröffentlicht.
Netflix mit weiteren Neuigkeiten
Parallel zur Ankündigung von Simon Says bewegt sich bei Netflix einiges: Regisseur Ryan Coogler wechselte seinen TV-Vertrag von Disney zu Netflix und bringt damit eines der gefragtesten kreativen Talente Hollywoods zur Plattform.
Auf der anderen Seite strich Netflix die Duffer-Brothers-Serie The Boroughs bereits nach einer Staffel aus dem Programm, was zeigt, dass auch hochkarätige Projekte keine Garantie auf Fortsetzung haben.
Keri Russell wiederum deutete eine vierte Staffel von The Diplomat an, während die Emmy-Saison mit Nominierungsankündigungen durch Liza Colón-Zayas und Jeff Hiller in vollem Gange ist. Der Wettbewerb um Aufmerksamkeit im Reality-Segment bleibt also intensiv.
Artikel geschrieben von:

Julia Fischer analysiert Serien mit besonderem Fokus auf erzählerische Details, Charakterentwicklung und Genre-Mix.
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