Elden Henson überrascht: 'Ich fand Foggys Tod gut'
Foggys Tod in Daredevil: Born Again hat Fans und Beteiligte gleichermaßen erschüttert – doch Darsteller Elden Henson zeigte sich auf einem Panel beim C2E2 2026 überraschend gelassen. Während er den frühen Abgang seines Charakters sogar als gut geschrieben lobte, beschrieb sein Kollege Charlie Cox den Verlust als traumatisches Erlebnis. Die gegensätzlichen Reaktionen der beiden Schauspieler werfen ein interessantes Licht auf eine der folgenreichsten Entscheidungen der Serie.
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Hensons überraschende Reaktion auf Foggys Tod
Beim C2E2 2026 sprach Elden Henson offen über seine erste Reaktion, als er das Drehbuch mit Foggys Ableben las. Statt Enttäuschung empfand er eine unerwartete Zufriedenheit mit der Art und Weise, wie die Szene verfasst war.
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Henson erklärte, er habe die Szene beim Lesen als wirklich gelungen empfunden und sei regelrecht davon angetan gewesen. Zwar bedauerte er, dass seine Zeit in der Serie so kurz ausfiel, doch er sei froh gewesen, die Figur überhaupt verkörpert zu haben.
Besonders wichtig war ihm, dass sowohl er als Schauspieler als auch seine Figur Foggy Nelson eine Art Abschluss erhalten hätten. Dieser Abschluss gab ihm das Gefühl, die Rolle würdevoll beendet zu haben.
Charlie Cox empfand den Verlust als traumatisch
Ganz anders reagierte Charlie Cox, der in der Serie Matt Murdock alias Daredevil verkörpert. Für ihn war Foggys Tod weit mehr als ein dramaturgisches Mittel – er beschrieb den Moment als traumatisch.
Cox betonte die besondere Bedeutung der Freundschaft zwischen Matt Murdock und Foggy Nelson, sowohl in den Comics als auch auf dem Bildschirm. Er bezeichnete sie als eine der schönsten und eindeutigsten Freundschaften, die er in der Welt der Marvel-Comics kenne.
Neben dem Verlust der Figur trauerte Cox auch um den täglichen Kontakt mit Henson am Filmset. Der Verlust seines Freundes und Kollegen machte den Tod der Figur für ihn doppelt schwer.
Foggys Tod verändert Matt Murdocks Weg
Die Entscheidung, Foggy Nelson bereits früh in der Serie sterben zu lassen, hat weitreichende Konsequenzen für die Handlung von Daredevil: Born Again. Der Tod des langjährigen Freundes und Partners definiert Matt Murdocks Reise in der Serie neu.
Sowohl bei Fans als auch bei den Beteiligten hat diese Entscheidung starke Reaktionen ausgelöst. Viele Zuschauer hatten nicht damit gerechnet, dass eine so zentrale Figur so früh aus der Geschichte herausgeschrieben werden würde.
Dennoch scheint die Szene selbst – zumindest aus Sicht von Henson – handwerklich überzeugend umgesetzt worden zu sein, was die Entscheidung für die Schauspieler zumindest etwas leichter machte.
Henson blickt dankbar auf seine Rolle zurück
Trotz des frühen Endes seiner Figur zieht Elden Henson ein positives Fazit aus seiner Zeit als Foggy Nelson. Er betonte, wie glücklich er sich schätze, einen solch beliebten Charakter gespielt zu haben.
Foggy Nelson gilt unter Daredevil-Fans als eine der beliebtesten Nebenfiguren, und Henson war sich dieser Verantwortung stets bewusst. Der Abschluss, den die Serie seiner Figur gönnte, empfand er als respektvoll und angemessen.
Die Möglichkeit, der Figur einen würdigen Abgang zu geben, war für Henson letztlich wichtiger als die bloße Tatsache, weiterhin Teil der Serie zu sein.
Staffel 2 läuft auf Disney+
Daredevil: Born Again ist derzeit mit der zweiten Staffel bei Disney+ zu sehen. Neue Folgen erscheinen jeweils dienstags auf der Streaming-Plattform.
Neben Charlie Cox als Matt Murdock und Elden Henson als Foggy Nelson gehört auch Vincent D'Onofrio als Wilson Fisk zu den zentralen Figuren der Serie. D'Onofrios Darstellung des Kingpin gilt als eine der prägendsten Leistungen der Produktion.
Die Serie knüpft an die ursprüngliche Daredevil-Serie an und führt die Geschichte der Figuren in einem neuen erzählerischen Rahmen weiter. Fans können alle verfügbaren Folgen direkt bei Disney+ abrufen.

