Episode 4 sprengt alle MCU-Rekorde
Die vierte Episode der zweiten Staffel von Daredevil: Born Again hat auf IMDb eine Bewertung von 9,5 erreicht und zählt damit zu den höchstbewerteten Episoden in der gesamten Geschichte des Marvel-Kinouniversums. Kurz nach der Veröffentlichung lag die Wertung sogar bei 9,6 und markierte damit vorübergehend den absoluten Spitzenplatz.
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Inzwischen hat sich die Bewertung auf 9,5 eingependelt – damit liegt die Folge gleichauf mit der Loki-Season-2-Episode 'Glorious Purpose', die ebenfalls als Meilenstein des MCU gilt. Für eine Serie, die nach Jahren auf Netflix nun auf Disney+ neu aufgestellt wurde, ist das ein bemerkenswertes Signal.
Showrunner Dario Scardapane und sein Team haben offensichtlich einen Nerv getroffen. Die Kombination aus emotionaler Tiefe, langjährigen Charakteren und einem schockierenden Handlungsschritt hat die Fangemeinde in heller Aufregung versetzt.
Foggy Nelson stirbt – ein Schock
Der Titel der Rekordfolge lautet 'Eine halbe Stunde im Himmel', und er hält, was er verspricht – zumindest für kurze Zeit. Fans erlebten die lang ersehnte Rückkehr des Trios aus Matt Murdock (Charlie Cox), Karen Page (Deborah Ann Woll) und Foggy Nelson (Elden Henson), die bereits in der Netflix-Ära von Daredevil zu Kultfiguren wurden.
Doch die Freude währte nicht lange: Foggy Nelson wird in derselben Episode getötet. Dieser Schritt hat die Zuschauer tief erschüttert und gleichzeitig begeistert – ein Beweis dafür, dass die Serie bereit ist, echte Konsequenzen zu zeigen und nicht vor schmerzhaften Entscheidungen zurückschreckt.
Elden Hensons Abgang hinterlässt eine spürbare Lücke in der Dynamik der Serie. Gleichzeitig verleiht der Tod Foggys der zweiten Staffel ein emotionales Gewicht, das viele Fans als mutig und folgerichtig empfinden.
Kingpin erleidet schwere Niederlage
Während Folge 4 die Fans emotional aufwühlte, brachte die darauffolgende Episode 'Handschuhe aus' eine weitere bedeutende Wendung: Wilson Fisk alias Kingpin, verkörpert von Vincent D'Onofrio, muss einen schwerwiegenden Verlust hinnehmen. Details hält die Produktion noch zurück, doch die Auswirkungen auf die Machtbalance der Serie sind erheblich.
D'Onofrios Darstellung des Kingpin gilt seit der Netflix-Ära als eine der stärksten Schurkenrollen im gesamten Marvel-Universum. Dass die Figur nun mit echten Rückschlägen konfrontiert wird, verleiht der Geschichte eine neue Spannung und macht den Ausgang der Staffel noch ungewisser.
Die Frage, wer am Ende als Held und wer als Schurke dasteht, scheint bewusst offengehalten zu werden – eine erzählerische Entscheidung, die die Serie von vielen anderen MCU-Produktionen unterscheidet.
Showrunner kündigt explosives Finale an
Dario Scardapane hat im Gespräch mit Collider-Redakteur Michael Zimmerman unmissverständlich klargemacht, wohin die Reise geht: 'Wir rasen mit 160 Stundenkilometern auf einen ganz bestimmten Moment zu" – gemeint ist das Ende der zweiten Staffel. Diese Aussage lässt wenig Raum für Interpretation: Das Finale wird alles auf den Kopf stellen.
Scardapane beschrieb seine Vision für das Staffelende mit bemerkenswert offenen Worten: Nach den letzten Szenen solle das Publikum nicht nur begeistert sein, sondern auch verunsichert – darüber, wer in dieser Geschichte eigentlich der Held und wer der Bösewicht ist. 'Die Konsequenzen der Entscheidungen beider Seiten sind in diesem Jahr wirklich vielschichtig", so der Showrunner.
Solche Aussagen wecken hohe Erwartungen, doch angesichts der bisherigen Reaktionen der Fangemeinde scheint das Team um Scardapane auf dem richtigen Weg zu sein, diese Versprechen einzulösen.
Wo kann man die Serie sehen?
Daredevil: Born Again ist exklusiv auf Disney+ verfügbar. Die Serie knüpft an die Netflix-Ära von Daredevil an, in der Charlie Cox die Figur des Matt Murdock über drei Staffeln verkörperte, bevor das Marvel-Universum auf Disney+ neu strukturiert wurde.
Die zweite Staffel von Daredevil: Born Again wird derzeit wöchentlich auf Disney+ veröffentlicht. Wer die erste Staffel noch nicht gesehen hat, kann diese ebenfalls auf der Plattform nachholen – ein guter Einstieg, bevor die aktuellen Ereignisse rund um Kingpin und das Nelson-Murdock-Trio vollständig verständlich werden.
Angesichts der rekordverdächtigen IMDb-Bewertungen und der intensiven Diskussionen in der Fangemeinde dürfte das Finale der zweiten Staffel zu einem der meistdiskutierten MCU-Ereignisse des Jahres 2026 werden.
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