Cousin Greg macht Hoffnung: Braun spricht über Succession-Rückkehr
Wer das Succession-Finale als endgültigen Abschied verarbeitet hat, muss umdenken. Nicholas Braun hält eine Rückkehr als Cousin Greg für möglich und hat sich erstmals klar dazu geäußert. Für Fans der Serie bedeutet das eine Hoffnung, mit der die wenigsten noch gerechnet haben.
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Greg und der Weg zum Thron
Nicholas Braun hat sich in einem exklusiven Interview klar positioniert: Er glaubt, dass Succession ein perfektes Ende gefunden hat. Für seinen Charakter Cousin Greg sieht er jedoch noch ungenutztes Potenzial. 'Ich glaube, die Serie hat ein perfektes Ende gefunden. Ich glaube nicht, dass man Greg mehr geben könnte, als er bekommen hat. Ich würde es hassen, wenn er weniger bekäme, aber ich glaube nicht, dass man ihm mehr geben kann', sagte Braun.
Gleichzeitig ließ der Schauspieler durchblicken, dass er die Dynamik rund um seinen Charakter noch lange nicht für ausgereizt hält. 'Er ist so nah wie möglich am Thron. Alles, was er tun muss, ist Tom zu Fall zu bringen, und das fühlt sich wirklich machbar an.' Tom Wambsgans, gespielt von Matthew Macfadyen, wäre also der nächste Gegner auf Gregs Weg nach oben.
Braun fügte hinzu: 'Ich bin sicher, wenn wir eine weitere Staffel drehen würden, würde das so ablaufen.' Das ist keine offizielle Ankündigung, aber es ist die deutlichste Aussage, die ein Hauptdarsteller der Serie seit dem Finale gemacht hat.
Braun vermisst das Ensemble
Neben den inhaltlichen Überlegungen sprach Nicholas Braun auch über die emotionale Seite einer möglichen Rückkehr. 'Es wäre lustig. Ja, ich vermisse es. Es ist inzwischen genug Zeit vergangen, dass ich glaube, wir alle würden es lieben, noch einmal zurückzugehen und eine weitere Runde zu drehen.'
Die Besetzung von Succession gehörte zu den bemerkenswertesten im modernen Fernsehen. Neben Braun und Macfadyen standen Kieran Culkin als Roman Roy, Sarah Snook als Shiv Roy, Jeremy Strong als Kendall Roy, Brian Cox als Familienpatriarch Logan Roy, Alan Ruck als Connor Roy, Peter Friedman als Frank Vernon und J. Smith-Cameron als Gerri Kellman vor der Kamera.
'Es war so eine großartige Gruppe, und so viele gute Schauspieler. Es gibt wirklich nichts Vergleichbares', so Braun weiter. Die Chemie des Ensembles war über vier Staffeln hinweg ein zentraler Grund für den Erfolg der Serie.
Vom Geheimtipp zum Welterfolg
Succession startete 2018 unter dem Radar. Die dunkle Komödie rund um die milliardenschwere Roy-Familie fand zunächst nur ein kleines Publikum. Doch mit jeder Staffel wuchs das Interesse, und als das Serienfinale vor rund drei Jahren ausgestrahlt wurde, schaute nahezu die gesamte seriöse Fernsehwelt zu.
Die Geschichte der Roy-Kinder, die um die Nachfolge ihres Vaters Logan Roy kämpfen, wurde zu einem kulturellen Phänomen. Kritiker feierten die Drehbücher, die Schauspieler räumten Preis um Preis ab, darunter mehrere Emmys. Kieran Culkin gewann zuletzt selbst einen Emmy für seine Darstellung des zynischen Roman Roy.
Heute, drei Jahre nach dem Ende, gilt Succession als eine der bedeutendsten Serien des vergangenen Jahrzehnts. Die vier Staffeln sind weiterhin bei WOW sowie über HBO Max abrufbar.
Brauns neues Projekt mit Jackman
Während die Spin-off-Frage in der Luft hängt, ist Nicholas Braun alles andere als untätig. Der Schauspieler ist derzeit in einem neuen Filmprojekt zu sehen: 'The Sheep Detectives', in dem er neben Hollywood-Star Hugh Jackman auftritt.
Das Projekt zeigt, dass Braun nach Succession erfolgreich den Sprung auf die große Leinwand geschafft hat. Die Fangemeinde der Serie verfolgt seine Karriere mit großem Interesse, nicht zuletzt weil er als Cousin Greg eine der beliebtesten Figuren der Seriengeschichte verkörpert hat.
Ob Jackman und Braun auch in Zukunft gemeinsam vor der Kamera stehen werden, ist noch offen. Zunächst steht 'The Sheep Detectives' im Mittelpunkt.
Spin-off: Wunsch oder Realität?
Ein Succession-Spin-off ist aktuell nicht offiziell in Planung. Brauns Aussagen sind persönlicher Natur und spiegeln die Nostalgie eines Schauspielers wider, der eine außergewöhnliche Arbeit vermisst. Dennoch zeigen sie, dass zumindest unter den Darstellern eine Bereitschaft zur Rückkehr vorhanden wäre.
Die Frage, ob ein Spin-off der Qualität des Originals gerecht werden könnte, bleibt offen. Succession lebte von seinem präzisen Drehbuch, dem perfekt aufeinander abgestimmten Ensemble und dem konsequenten Ton. All das zu reproduzieren wäre eine enorme Herausforderung.
Für die Fans bleibt vorerst die Hoffnung, verbunden mit der Gewissheit, dass die vier vorhandenen Staffeln auf WOW und HBO Max jederzeit erneut erlebt werden können. Und vielleicht reicht das Interesse der Zuschauer irgendwann aus, um das Thema Spin-off ernsthaft auf den Tisch zu bringen.
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Artikel geschrieben von:

Clara Hoffmann ist Serien-Redakteurin mit besonderem Fokus auf emotionale Drama-Serien und detailreiche Period Pieces.
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