„Chicago P.D.“: LaRoyce Hawkins verabschiedet sich als Atwater in „Don’t Blink“

·17.10.2026, 06:03 Uhr·2 Min
„Chicago P.D.“: LaRoyce Hawkins verabschiedet sich als Atwater in „Don’t Blink“
Bild: NBC · TMDB

Mit der am 14. Oktober ausgestrahlten Folge „Don’t Blink“ endet LaRoyce Hawkins’ Zeit als Kevin Atwater bei „Chicago P.D.“. Im Interview erzählt er, wie er den Abschied mitgestaltete – und warum Freunde und Familie dabei eine besondere Rolle spielten.

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LaRoyce Hawkins gehörte seit dem Serienstart am 8. Januar 2014 zu „Chicago P.D.“. Mit „Don’t Blink“, ausgestrahlt am 14. Oktober auf NBC, hat er sich nun als Kevin Atwater verabschiedet. Im Interview mit The Hollywood Reporter spricht er über seine letzte Folge in Staffel 14 und die Dreharbeiten. Achtung: Es folgen Spoiler zu Atwaters Abschied.

Atwater entscheidet sich für seine Familie

Atwater zieht mit seiner Partnerin Tasha Fox, gespielt von Karen Obilom, und ihrem neugeborenen Sohn von Chicago nach Atlanta. Die Folge beginnt im Krankenhaus bei der jungen Familie. Während Atwater anschließend einen Raubfall bearbeitet, hält er Kontakt und kehrt ins Krankenhaus zurück, als sein Baby krank wird.

Entscheidend für seinen Entschluss wird die Begegnung mit einem Verdächtigen, der im Leben seines eigenen Sohnes nicht präsent war. Hawkins erklärt, dass gerade dieser Fall Atwaters Umdenken auslösen sollte. In seinen Anmerkungen zum Drehbuch habe er betont, dass nicht der Schuss auf die Figur den Ausschlag geben solle, sondern die Frage, welcher Vater Atwater sein möchte.

Auch beruflich waren Atwaters Möglichkeiten begrenzt: Sein Widerstand gegen den Korpsgeist und systemischen Rassismus innerhalb der Polizei in Staffel acht hatte ihm den Weg zu Beförderung und Gehaltserhöhung versperrt. Hawkins erinnert zudem daran, dass Atwater durch den Beruf schon einmal seine Familie verloren habe. Das sollte sich nicht wiederholen.

Jesse Lee Soffer führte bei der Abschiedsfolge Regie

Die Dreharbeiten verlangten Hawkins nach eigener Aussage ungewöhnlich viel Rückzug ab. Weil alle von seinem bevorstehenden Abschied wussten, hätten Kollegen immer wieder das Gespräch gesucht. Um sich auf die Szenen konzentrieren zu können, habe er sich deshalb zeitweise abseits gehalten, obwohl er am Set sonst gern den Austausch suche.

Unterstützung bekam er von Regisseur Jesse Lee Soffer, der zuvor Halstead gespielt hatte. Dessen entscheidender Hinweis sei gewesen, sich weniger selbst beim Spielen zu beobachten und stärker auf Atwaters Gedanken zu konzentrieren. Das habe Hawkins geholfen, seine eigenen Gedanken von denen der Figur zu trennen.

Seine zuletzt gedrehte Szene spielte Hawkins mit Jason Beghe als Hank Voight in dessen Büro. Das Gespräch habe stellenweise auch ihre persönliche Beziehung widergespiegelt. Hawkins wollte die Änderungen ausdrücklich nicht als eingebauten Humor beschreiben: Vielmehr hätten sie zusätzliche Momente des Lächelns gefunden, die sich echt anfühlten und die Szene weniger wie eine Entlassung wirken ließen.

Freunde und Familie in der Abschiedsszene

Die Schlussszene in der Bar, in der Atwaters Kollegen und Freunde „He’s a Jolly Good Fellow“ singen, entstand schon früher während der Dreharbeiten. Hawkins ließ zahlreiche Freunde im Hintergrund mitspielen; auch seine Nichte war dabei. Die vertrauten Menschen sollten echte Nähe und Zusammengehörigkeit in die Szene bringen.

Warum Hawkins die Serie verlässt, bleibt dagegen offen. Laut The Hollywood Reporter wurde sein Ausstieg am Feiertagswochenende rund um den 4. Juli bekannt. Eine offizielle Begründung von Hawkins oder NBC nennt der Bericht nicht. Vermutungen über Sparmaßnahmen sind daher keine bestätigte Erklärung. Ein deutscher Ausstrahlungstermin für die Abschiedsfolge geht aus der Quelle ebenfalls nicht hervor.

Mehr zur Serie: Gründungsmitglied Hawkins beendet seine Zeit bei Chicago P.D.

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Ursprungsquelle: hollywoodreporter.comZuletzt aktualisiert: 17.10.2026, 06:00 Uhr

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