Warum ONE PIECE plötzlich die Messlatte für Adaptionen setzt

·16.04.2026, 13:15 Uhr·3 Min
Warum ONE PIECE plötzlich die Messlatte für Adaptionen setzt
Bild: Netflix · TMDB

Netflixs Realverfilmung von One Piece hat sich zur wohl besten Manga-Adaption auf einer Streaming-Plattform entwickelt. Staffel 2 erhielt seit ihrer Veröffentlichung am 10. März 2026 eine perfekte Kritikerwertung von 100 Prozent auf Rotten Tomatoes und hält sich seit fünf Wochen in den globalen Top 10. Mit Staffel 3 ist die Reise der Strohhut-Bande noch lange nicht vorbei.

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Staffel 2 dominiert die Netflix-Charts

Seit ihrer Veröffentlichung am 10. März 2026 hat sich One Piece Staffel 2 fest in Netflixs weltweiten Top-10-Serien etabliert. Fünf Wochen in Folge blieb die Serie in dieser Liste vertreten und erreichte dabei über 2,2 Millionen Aufrufe: aktuell rangiert sie auf Platz 9.

Diese Zahlen belegen eindrucksvoll, wie stark das Interesse am Abenteuer von Iñaki Godoy als Monkey D. Ruffy und seinen Gefährten nach wie vor ist. Die Realverfilmung, die drei Jahre nach dem Serienstart erschien, knüpft nahtlos an den Erfolg der ersten Staffel an.

Zum Vergleich: Die erste Staffel aus dem Jahr 2023 verfügt bis heute über eine Kritikerwertung von 93 Prozent und einen Publikumsscore von 95 Prozent auf Rotten Tomatoes: solide Werte, die Staffel 2 nun sogar noch übertrifft.

Perfekte Kritikerwertung für Staffel 2

One Piece Staffel 2 hält auf Rotten Tomatoes eine makellose Kritikerwertung von 100 Prozent, während das Publikum die neue Staffel mit 95 Prozent bewertet. Damit zählt die Serie zu den am besten bewerteten Realverfilmungen, die je auf einer Streaming-Plattform erschienen sind.

Der Kritiker David Caballero vergab in seiner Rezension für Collider eine Wertung von 9 von 10 Punkten. Lediglich die computergenerierten Effekte, insbesondere rund um die Figur Tony Tony Chopper, gespielt von Mikaela Hoover, übten er leichte Kritik: ein Detail, das den Gesamteindruck jedoch kaum trübte.

Bereits Staffel 1 hatte Rezensentin Arezou Amin für Collider mit 8 von 10 Punkten bewertet und damit die hohe Qualität der Produktion unterstrichen. Die kontinuierliche Steigerung von Staffel zu Staffel spricht für die Weiterentwicklung des gesamten Produktionsteams.

Oda wacht persönlich über jede Entscheidung

Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg der Serie ist die enge Einbindung von Manga-Schöpfer Eiichiro Oda in den Produktionsprozess. Oda ist aktiv an der Umsetzung beteiligt und gibt jede kreative Entscheidung persönlich frei: von der Besetzung der Rollen bis hin zum Setdesign.

Diese enge Zusammenarbeit zwischen Oda und dem Netflix-Produktionsteam sorgt dafür, dass die Realverfilmung dem Geist des Originals treu bleibt. Fans des Mangas und der Anime-Serie erkennen die Welt der Strohhüte in der Netflix-Adaption deutlich wieder.

Die Beteiligung des Schöpfers selbst ist in der Branche keine Selbstverständlichkeit und gilt als einer der Hauptgründe, warum One Piece dort erfolgreich ist, wo andere Manga-Verfilmungen scheiterten. Emily Rudd als Nami und Callum Kerr als Zorro tragen ebenfalls maßgeblich zur überzeugenden Besetzung bei.

Staffel 3 bringt die Strohhüte nach Alabasta

Netflix hat bereits bestätigt, dass die Wartezeit auf Staffel 3 deutlich kürzer ausfallen wird als zuvor. Die dritte Staffel mit dem Untertitel 'One Piece: The Battle of Alabasta' ist für das Jahr 2027 geplant und setzt die Handlung direkt nach dem Finale von Staffel 2 fort.

Die Strohhut-Bande wird in den neuen Folgen das Königreich Alabasta erreichen: ein zentraler Handlungsbogen aus dem ursprünglichen Manga, der von Fans seit Jahren sehnlichst erwartet wird. Die Ankündigung eines baldigen Starts zeigt, dass Netflix großes Vertrauen in die Serie setzt.

Parallel dazu läuft die Anime-Vorlage weiter: Der Anime adaptiert derzeit den sogenannten Elbaph-Bogen, befindet sich also erzählerisch bereits weit hinter dem Stoff, den die Realverfilmung bislang behandelt hat. Für Zuschauer beider Formate bleibt die Welt von One Piece damit dauerhaft lebendig.

Eine der besten Adaptionen im Streaming

Betrachtet man Kritikerwertungen, Zuschauerzahlen und die anhaltende Präsenz in den globalen Charts, lässt sich One Piece als eine der herausragendsten Serienadaptionen bezeichnen, die derzeit auf einer Streaming-Plattform verfügbar ist. Kaum eine andere Realverfilmung eines Mangas oder Comics erreicht vergleichbare Werte.

Die Kombination aus authentischer Besetzung: angeführt von Iñaki Godoy in der Hauptrolle: aufwendiger Produktion und der direkten Aufsicht durch Eiichiro Oda selbst hat ein Produkt geschaffen, das sowohl langjährige Fans als auch Neuzuschauer begeistert.

Mit Staffel 3 in den Startlöchern und einem Anime, der parallel neue Geschichten erzählt, befindet sich das One-Piece-Universum auf Netflix in einer stärkeren Position denn je. Wer die Serie noch nicht gesehen hat, findet auf Netflix alle bisherigen Staffeln zum Abruf bereit.

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Quelle: NetflixZuletzt aktualisiert: 23.04.2026, 23:17 Uhr

Artikel geschrieben von:

Julia Fischer
Autor
Julia Fischer
Sci-Fi & FantasyMysteryComedy-Serien

Julia Fischer analysiert Serien mit besonderem Fokus auf erzählerische Details, Charakterentwicklung und Genre-Mix.

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