Wie Friends die Schauspielkarriere von David Schwimmer ruinierte

David Schwimmer ist vor allem für seine Rolle des Ross Geller in "Friends" bekannt, aber hat seine Paraderolle seine Schauspielkarriere zerstört?
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Der Schauspieler spielte den schrulligen und doch liebenswerten Paläontologen 235 Episoden lang in der mit dem Emmy ausgezeichneten Sitcomund die hin und her gehende Romanze seiner Figur mit Rachel Greene (Jennifer Aniston) war ein wichtiger Handlungsstrang der Serie.
„Friends“ wurde ursprünglich von 1994 bis 2004 ausgestrahlt und Ross wurde so tief in Schwimmers Persönlichkeit verwurzelt das es schwer war sich vorzustellen das er jemand anderen spielen würde.
Nach dem Ende von „Friends“ im Jahr 2004 trat Schwimmer sporadisch auf, aber eine wiederkehrende Rolle in einer Fernsehserie hatte er erst fast ein Jahrzehnt später, als er für vier Folgen in der Serie „Web Therapy“ und für sieben Folgen in „Will & Grace“ auftauchte.
Den größten Versuch des Schauspielers sein „Ross“-Image loszuwerden unternahm er 2016 als er den Anwalt Robert Kardashian in „American Crime Story: The People vs O.J. Simpson“ spielte.
Um sich auf diese Rolle vorzubereiten erzählte Schwimmer das er ein zweistündiges Telefongespräch mit Kardashians Ex Kris Jenner führte um seine Hintergrundgeschichte zu erfahren.
Schließlich kaufte er eine Lederbibel in die der Name des verstorbenen Anwalts eingraviert war damit er dessen Gewohnheit täglich in der Bibel zu lesen nachahmen und seine enge Beziehung zu Gott besser verstehen konnte.
Zuletzt war Schwimmer als Jerry Bernstein in der britischen Sitcom „Intelligence“ zu sehen, aber die Wiederholungen von Friends“ werden immer noch auf der ganzen Welt ausgestrahlt und erinnern an die Figur mit der er für immer verbunden sein wird.
David Schwimmer sagte das er sich wegen seiner Berühmtheit in Friends verstecken wollte.
Während er in der Serie „Friends“ zu großem Ruhm gelangte, und rund 920 Tausend Euro pro Folge verdiente: wollte sich David Schwimmer auf dem Höhepunkt seiner Schauspielkarriere am liebsten in einem Loch verkriechen.
In einem Interview erklärte er dss er als Schauspieler darauf trainiert wurde, „das Leben zu beobachten und andere Menschen zu beobachten“ und dass er immer mit „erhobenem Kopf herumlief und die Leute beobachtete“, während er sein Handwerk perfektionierte.
„Der Effekt der Berühmtheit war das absolute Gegenteil: Ich wollte mich unter einer Baseballmütze verstecken und nicht gesehen werden“, verriet Schwimmer. „Nach einer Weile merkte ich, dass ich die Leute nicht mehr beobachtete, sondern versuchte mich zu verstecken.“
Schwimmer sagte das seine Erfahrung mit der dunklen Seite der Berühmtheit „erschütternd“ war und dass er „Jahre“ brauchte um sich wohl zu fühlen, weil seine Berühmtheit seine Beziehungen zu anderen Menschen „durcheinanderbrachte“.
Er merkte auch an das er sich durch die 10 Jahre die er dieselbe Rolle spielte, typisiert fühlte, und das andere dachten sie würden ihn wie einen echten „Freund“ kennen.
„In unserer Show bin ich seit 10 Jahren derselbe Typ. Man kann sich darauf verlassen, dass ich mich auf eine bestimmte Art und Weise verhalte, und man kennt mich, oder man denkt man kennt mich“, erklärte er.
Interessanterweise hatte Schwimmer nie geplant, Schauspieler zu werden. Er erzählte einmal das er immer Chirurg werden wollte und wie Ross ein „großer Wissenschaftsfreak“ war.
Nachdem er an einem Sommerprogramm der Universität Oxford teilgenommen hatte entdeckte Schwimmer seine Liebe zur Schauspielerei und schlug stattdessen diesen Karriereweg ein.
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