Warum Stuart Fails to Save the Universe für Big-Bang-Fans mehr als ein Spin-off ist

Nicht Sheldon, nicht Leonard, sondern Stuart rettet das Universum. Kevin Sussman spielt die Hauptrolle im dritten Big-Bang-Spin-off, das ab 23. Juli auf HBO Max läuft. Dass ausgerechnet die Running-Gag-Figur der Originalserie das Zentrum einer eigenen Show bekommt, hätte vor einigen Jahren kaum jemand erwartet.
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Stuart löst das Multiversum-Chaos aus
Stuart Bloom hat ein Problem: Er zerstört ein Gerät, das Sheldon Cooper und Leonard Hofstadter gebaut haben, und löst damit versehentlich eine multiversale Apokalypse aus. Fortan ist es seine Aufgabe, die Realität wiederherzustellen. Ob ihm das gelingt, verrät schon der Titel.
Die Serie verspricht Wurmlöcher, riesige Insekten und gleich mehrere Versionen von Stuart selbst. Wie Serienmacher Chuck Lorre es formuliert: Der Spaß liegt darin, Stuart jede Woche scheitern zu sehen. Das ist das Herzstück des Formats.
Auf dem Weg durch die Dimensionen begegnen Stuart und seine Begleiter Alternativversionen bekannter Figuren aus The Big Bang Theory. Für Fans der Mutterserie dürfte das ein besonderer Reiz sein.
Starkes Ensemble rund um Sussman
Kevin Sussman übernimmt die Hauptrolle als Stuart Bloom. An seiner Seite stehen Lauren Lapkus als Stuarts Freundin Denise, Brian Posehn als Geologe Bert und John Ross Bowie als Quantenphysiker Barry Kripke, den die Drehbücher liebevoll als 'allgemeinen Nervensäge' beschreiben.
Ergänzt wird der Cast durch Phil Dunster, bekannt aus Ted Lasso, sowie Kevin McKidd, der einem breiten Publikum durch Grey's Anatomy vertraut ist. Auch Koch und Medienpersönlichkeit David Chang ist in einer Rolle zu sehen.
Die Besetzung verbindet langjährige Big Bang Theory-Vertraute mit frischen Gesichtern aus anderen Erfolgsserien, was dem Format eine eigene Dynamik verleiht.
Lorre, Prady und Penn als Schöpfer
Hinter Stuart Fails to Save the Universe stehen die Big Bang Theory-Schöpfer Chuck Lorre und Bill Prady, diesmal gemeinsam mit Drehbuchautor Zak Penn. Alle drei fungieren als Autoren und ausführende Produzenten der Serie.
Lorres Produktionsfirma produziert die Serie in Zusammenarbeit mit Warner Bros. Television. Das ist dieselbe Konstellation, die bereits Young Sheldon und Georgie & Mandys erste Ehe hervorgebracht hat.
Penn bringt Erfahrung mit Science-Fiction-Stoffen mit, was dem multiversalen Konzept der Serie eine solide kreative Grundlage gibt.
Dritter Big Bang Theory-Ableger
Stuart Fails to Save the Universe ist der dritte Ableger der Mutterserie. Nach Young Sheldon, das Sheldons Kindheit beleuchtete, und Georgie & Mandys erste Ehe, das sich Sheldons älterem Bruder widmet, rückt nun eine Randfigur ins Zentrum.
Stuart Bloom war in The Big Bang Theory als schüchterner Comicladenbesitzer bekannt, der oft das Ziel von Witzen war. Dass ausgerechnet er nun Hauptfigur wird, ist ein bewusster kreativer Schachzug der Macher.
Chuck Lorre sagte dazu sinngemäß, die Beziehung zum Charakter Stuart habe am Ende von The Big Bang Theory gerade erst begonnen. Jetzt könne das Publikum sehen, wohin sie führt.
Starttermin und DACH-Verfügbarkeit
Die Serie startet am 23. Juli auf HBO Max. Ein erster Teaser gibt bereits einen Vorgeschmack auf den skurrilen Ton der Produktion: Wurmlöcher, Chaos und ein hoffnungslos überforderter Stuart stehen im Mittelpunkt.
Für Zuschauerinnen und Zuschauer in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird die Serie traditionell bei Sky und WOW erwartet, da HBO-Produktionen dort im Rahmen des bestehenden Lizenzabkommens ausgestrahlt werden. Ein offiziell bestätigtes Startdatum für den deutschsprachigen Raum steht noch aus.
Staffel 2 ist bereits in Planung, was zeigt, dass die Macher langfristig mit dem Format rechnen.
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Artikel geschrieben von:

Lena Bergmann ist Serienredakteurin mit Schwerpunkt auf Sci-Fi- und Fantasy-Formate wie The Witcher und Wednesday.
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