Warum Stranger Things: Tales from '85 die Lücke zwischen S2 und S3 füllt

Hawkins bekommt erstmals eine eigene Animationsserie. Stranger Things: Tales From '85 startet am 23. April auf Netflix mit einem komplett neuen Sprecher-Cast. Fans erhalten damit endlich Antworten auf die Lücke zwischen Staffel 2 und 3.
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Winter in Hawkins: Die Handlung
Stranger Things: Tales From '85 spielt im Winter des Jahres 1985, als Schnee die Stadt Hawkins bedeckt und die Schrecken des Upside Down langsam in Vergessenheit zu geraten scheinen. Die animierte Serie setzt direkt zwischen den Ereignissen von Staffel 2 und Staffel 3 an und füllt damit eine bislang unerforschte Lücke im Stranger Things-Kanon.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht laut den Duffer-Brüdern der Ursprung des Steins, den Henry Creel: gespielt von Jamie Campbell Bower in der Originalserie: in der Höhle gefunden hat und der ihm seine übernatürlichen Kräfte verliehen hat. Damit taucht die Serie tief in die Vorgeschichte einer der zentralen Figuren des Stranger Things-Universums ein.
Die Animationsserie verspricht damit nicht nur Nostalgie, sondern echten Mehrwert für das bestehende Erzähluniversum: mit neuen Antworten auf Fragen, die die Originalserie bislang offengelassen hat.
Kein bekanntes Gesicht im Cast
Ein besonderes Merkmal von Tales From '85 ist der vollständig neue Sprecher-Cast: Brooklyn Davey Norstedt leiht Eleven ihre Stimme, Jolie Hoang-Rappaport spricht Max, Luca Diaz übernimmt Mike (Luca Diaz), Elisha 'EJ' Williams ist als Lucas (Elisha Williams) zu hören, Braxton Quinney spricht Dustin (Braxton Quinney), Ben Plessala übernimmt Will (Benjamin Plessala) und Brett Gipson gibt Hopper seine Stimme.
Hinzu kommen Odessa A'zion als Nikki Baxter, Jeremy Jordan als Steve und Janeane Garofalo als Anna Baxter sowie Lou Diamond Phillips in der Rolle des Daniel Fischer. Auch Robert Englund ist als Cosmo dabei, Alysia Reiner spricht Karen Wheeler, Alessandra Antonelli übernimmt Nancy Wheeler, Valeria Rodriguez spricht Rosario und Jack Griffo ist als Jeff zu hören.
Die Duffer-Brüder haben ausdrücklich bestätigt, dass keine der bekannten Originalschauspieler aus der Realserie auftreten werden. Die Animationsserie steht damit bewusst als eigenständiges Werk, das neue Talente in den Vordergrund rückt.
Zehn Jahre Stranger Things: Ein Rückblick
Stranger Things feierte vor zehn Jahren seinen Einstand auf Netflix als vergleichsweise geradlinige übernatürliche Entführungsgeschichte, und entwickelte sich zur wohl erfolgreichsten Sci-Fi-Serie der Streaming-Ära. Was als kleines Nostalgieprodukt begann, wuchs zu einem globalen Kulturphänomen heran, das Generationen von Zuschauern begeisterte.
Mit Tales From '85 beweisen die Duffer-Brüder, dass das Universum rund um Hawkins noch längst nicht auserzählt ist. Die Animationsserie ist dabei kein billiges Spin-off, sondern ein inhaltlich relevanter Baustein, der die Mythologie der Serie aktiv erweitert.
Für Fans, die nach dem Ende der fünften und letzten Staffel der Originalserie auf mehr Stranger Things-Stoff warten, kommt Tales From '85 zum richtigen Zeitpunkt: als Brücke zwischen dem Bekannten und dem noch Unentdeckten.
Eric Robles als Showrunner
Hinter der Animationsserie steht Showrunner Eric Robles, der gemeinsam mit den Duffer-Brüdern als ausführenden Produzenten die kreative Verantwortung trägt. Robles bringt Erfahrung aus dem Animationsbereich mit und soll dem Projekt einen eigenständigen visuellen Stil verleihen, der sich dennoch harmonisch ins Stranger Things-Universum einfügt.
Die Zusammenarbeit zwischen einem erfahrenen Animationsspezialisten und den Schöpfern der Originalserie soll sicherstellen, dass Tales From '85 sowohl neue Zuschauer anspricht als auch langjährige Fans der Serie zufriedenstellt.
Dass die Duffer-Brüder selbst als ausführende Produzenten an Bord sind, unterstreicht den Anspruch der Produktion: Es handelt sich nicht um eine lizenzierte Nebenprojekt, sondern um einen offiziellen Teil des Stranger Things-Kanons.
Ab 23. April auf Netflix verfügbar
Stranger Things: Tales From '85 startet am Donnerstag, dem 23. April 2026, auf Netflix, und zwar mit allen Folgen gleichzeitig. Abonnenten können die gesamte erste Staffel der Animationsserie also sofort am Stück schauen.
Die Serie ist damit Teil von Netflixs Strategie, bestehende erfolgreiche Marken durch neue Formate zu verlängern und weiterzuentwickeln. Ähnlich wie andere große Franchises: etwa Game of Thrones mit seinen Ablegerserien: setzt auch Stranger Things nun auf ein erweitertes Erzähluniversum.
Wer die Originalserie noch nicht kennt, findet auf Netflix ebenfalls alle fünf Staffeln von Stranger Things: ein idealer Einstieg, bevor Tales From '85 das Universum in eine neue Richtung führt.
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Artikel geschrieben von:

Nina Wolf ist Redakteurin bei serien.de mit Fokus auf Sci-Fi, Fantasy und Mystery-Formate und langjähriger Streaming-Erfahrung.
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