Über Jahre geprägt: Was David Zabel The Walking Dead: Daryl Dixon verdankt
Daryl Dixon endet, doch David Zabel bleibt dem Franchise erhalten. Der Showrunner hat einen Exklusivvertrag mit AMC Studios unterzeichnet und entwickelt parallel ein Cop-Drama für Netflix. Für Fans bedeutet das: Zabels Handschrift prägt die Walking-Dead-Welt auch nach dem Serienfinale.
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Daryl Dixon endet nach vier Staffeln
The Walking Dead: Daryl Dixon geht mit der vierten Staffel zu Ende. Die Spin-off-Serie mit Norman Reedus in der Hauptrolle als Dixon war eine der ambitioniertesten Produktionen im gesamten Walking-Dead-Universum und dehnte das Franchise erstmals nach Europa aus.
Für die ersten beiden Staffeln reiste die Produktion nach Frankreich, die dritte und vierte Staffel wurden in Spanien gedreht. In Deutschland ist die Serie bei Magenta TV+ verfügbar, wo sie im Rahmen eines Lizenzabkommens gestreamt wird.
Will Patton war ebenfalls Teil der Serie und begleitete Norman Reedus über mehrere Staffeln hinweg. Das Finale markiert den Abschluss eines Projekts, das die Zombie-Apokalypse konsequent aus einer europäischen Perspektive erzählte.
Zabel bleibt AMC Studios langfristig treu
David Zabel hat einen neuen Exklusivvertrag mit AMC Studios unterzeichnet, dem Produktionsunternehmen hinter dem Walking-Dead-Franchise. Damit baut er eine Zusammenarbeit aus, die bereits während der gesamten Laufzeit von Daryl Dixon bestand.
Ben Davis, zuständig bei AMC Studios, äußerte sich lobend über die Verlängerung der Partnerschaft: David sei ein talentierter Autor und erfahrener Showrunner, mit dem man sehr gerne weiter zusammenarbeite. Daryl Dixon sei eine der ehrgeizigsten Serien im gesamten Universum gewesen.
Für AMC Studios ist die Bindung an Zabel strategisch wichtig, da das Franchise nach dem Ende von Daryl Dixon weiterentwickelt werden soll. Zabel bringt jahrzehntelange Erfahrung als Serienmacher mit.
Neues Cop-Drama entsteht für Netflix
Parallel zu seinem Vertrag mit AMC Studios hat David Zabel ein düsteres Cop-Drama bei Netflix platziert. Die Serie befindet sich derzeit in der Entwicklung beim Streaming-Dienst und wird von Scott Free produziert.
Scott Free ist das Produktionsunternehmen, das unter anderem mit Charlize Theron und Regisseur Baltasar Kormákur verbunden ist und für hochwertige internationale Produktionen bekannt ist. Details zu Besetzung und Handlung wurden noch nicht veröffentlicht.
Ein Startdatum steht noch aus. Die Kombination aus Zabels Erfahrung im Serien-Handwerk und der Produktionskraft von Scott Free lässt jedoch eine aufwendige Produktion erwarten.
Zabels Karriere: Von ER bis Dixon
David Zabel blickt auf eine lange Karriere als Serienmacher zurück. Bekannt wurde er durch eine fünfjährige Tätigkeit als leitender Produzent und Showrunner bei der Krankenhaus-Serie ER auf einem US-Sender sowie durch seine Arbeit am Polizeidrama Detroit 1-8-7.
Anschließend schuf und leitete er die historische Serie Mercy Street für den öffentlich-rechtlichen US-Sender PBS, bevor er mit The Walking Dead: Daryl Dixon in den Bereich der Kabel- und Streaming-Produktionen wechselte.
Mit Daryl Dixon übernahm Zabel die Verantwortung für das gesamte Projekt von der ersten bis zur letzten Folge. Diese Kontinuität gilt als einer der Gründe für den konsistenten Ton der Serie.
Was kommt nach dem Franchise-Finale?
Mit dem Ende von Daryl Dixon schließt ein weiteres Kapitel des Walking-Dead-Universums. Norman Reedus hatte die Figur Dixon bereits in der Mutterserie über viele Jahre geprägt, bevor er sie im europäischen Spin-off in neuen Umgebungen verkörperte.
Ob das Franchise weitere Ableger plant, ist derzeit nicht bestätigt. Zabels neuer Vertrag mit AMC Studios lässt jedoch offen, dass er auch künftig an Projekten innerhalb des Studios beteiligt sein könnte, die nicht zwingend zur Walking-Dead-Welt gehören.
Zabel wird von der Agentur UTA sowie dem Unternehmen HJTH vertreten. Beide Verpflichtungen, der Studiovertrag und das Netflix-Projekt, unterstreichen seine Position als einer der gefragtesten Serienmacher im amerikanischen Fernsehen.
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Artikel geschrieben von:

Lena Bergmann ist Serienredakteurin mit Schwerpunkt auf Sci-Fi- und Fantasy-Formate wie The Witcher und Wednesday.
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