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„The Testaments“ zeigt Gileads Elite: Bruce Miller erklärt | serien.de
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„The Testaments“ zeigt Gileads Elite: Bruce Miller erklärt

Sophie Hartmann
Sophie Hartmann,
22.03.2026, 18:30 Uhr

Mit „The Testaments“ verschiebt sich der Blick in Margaret Atwoods Gilead: weg von den Unterdrückten, hin zu den Privilegierten. Serienmacher Bruce Miller erklärt, warum die Fortsetzung nach „The Handmaid’s Tale“ eine „ganz neue und furchteinflößende“ Seite der Diktatur zeigen will – und was das für Aunt Lydia bedeutet.

Artikel-Inhalt

Von Atwood zur TV-Reihe

Margaret Atwoods Romanreihe wurde 2017 als TV-Serie adaptiert und machte eine dystopische Zukunft sichtbar, in der Frauen in einer fundamentalistischen Theokratie streng kontrolliert werden. Im Zentrum stand June, gespielt von Elisabeth Moss, die als Magd zur Gebärerin degradiert wurde.

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Junes Hoffnung auf Freiheit und die Rückkehr zu ihrer Tochter wird dabei immer wieder ausgebremst. Gerade weil die Zukunft für Frauen in Gilead unsicher bleibt, wirkt die Fortsetzung wie ein Perspektivwechsel mit Ansage.

Denn statt erneut nur den Überlebenskampf am unteren Rand zu zeigen, setzt die Sequel-Serie auf eine neue gesellschaftliche Ebene – und damit auf ein anderes, aber nicht weniger bedrückendes Bild von Macht.

Bruce Miller über neue Perspektive

Nach der Weltpremiere von „The Testaments“ beim Festival Series Mania sprach Serien-Schöpfer Bruce Miller mit Variety über den Ansatz der Fortsetzung. Er betonte, dass die Sequel-Serie die Ereignisse von „The Handmaid’s Tale“ mitdenkt, zugleich aber eine „ganz neue und furchteinflößende“ Seite von Gilead ausleuchten will.

Miller bringt den Kern der Idee auf den Punkt: „Es war sehr aufregend, diese andere Seite von Gilead zu sehen, mit all diesen privilegierten Leuten. ‚The Handmaid’s Tale‘ handelte von denen ganz unten in der sozialen Struktur. Hier sind die Frauen, die ganz oben sind. Und es ist immer noch irgendwie mies.“

Damit wird klar: Nicht nur Gewalt und Zwang definieren Gilead, sondern auch die Logik eines Systems, das selbst Gewinnerinnen einengt. Genau dort setzt die neue Serie an – über eine Institution, die Gileads Zukunft formt.

Aunt Lydias Schule im Fokus

„The Testaments“ spielt in einer neuen Welt mit anderer Perspektive: Im Zentrum steht Aunt Lydias Elite-Vorbereitungsschule für künftige Ehefrauen. Dort werden die Töchter von Commandern – teils aus ihren Herkunftsfamilien entführt – auf ihre spätere „Zuteilung“ vorbereitet, sprich auf ihre Ehemänner.

Damit rückt die Serie eine Gruppe in den Vordergrund, die im Machtgefüge ganz oben steht, aber dennoch in festen Rollen erzogen wird. Gilead wird dadurch nicht humaner, sondern zeigt seine Kontrolle dort, wo sie besonders sauber und institutionalisiert wirkt.

Diese Umgebung verändert auch die Tonlage: weniger Flucht- und Überlebensmodus wie bei June, mehr Erziehung, Status und stiller Zwang. Zugleich führt das direkt zur Frage, wie sich Aunt Lydia nach den Ereignissen der Hauptserie überhaupt positioniert.

Ann Dowd über Lydia

Ann Dowd erklärte bei der Premiere, Aunt Lydia komme am Ende von „The Handmaid’s Tale“ aus einem „sehr zerbrochenen“ Zustand. Damit wird Lydia in der Fortsetzung nicht einfach als unveränderte Autoritätsfigur weitergeführt, sondern als jemand, der mit Konsequenzen leben muss.

Dowd beschreibt den Wendepunkt so: „Wie Bruce sagte, es ist eine völlig andere Welt. Und Lydia ist eine andere Person. Sie wurde auf die Knie gezwungen, buchstäblich, in tiefer und grundsätzlicher Reue.“

Sie skizziert auch die Optionen: „Wenn das passiert, kannst du sagen: ‚Mir egal. Ich mache weiter wie bisher.‘ Oder du kannst ändern, wie du die Welt siehst, anerkennen, was du getan hast, mit dem Schmerz und Elend leben – und ein neues Leben beginnen.“ Das macht Lydia zur Schlüsselfigur, wenn Gileads Elite von innen gezeigt wird.

Cast und Farbcode in Gilead

Zum Hauptcast von „The Testaments“ gehören Ann Dowd sowie Chase Infiniti und Lucy Halliday. Infiniti spielt Agnes, Halliday übernimmt Daisy; außerdem ist Rowan Blanchard als Shunammite dabei.

Neu sind auch die „Pear Girls“, deren weiße Kleidung sie klar von anderen Schülerinnen absetzt, die in Pink- und Lilatönen auftreten. Der Farbcode ist im Franchise ein zentrales Werkzeug, um Rollen, Status und Autorität zu markieren – das Rot der Mägde um June blieb dabei bislang das prägendste Symbol.

Die Fortsetzung nutzt diese visuelle Sprache, um eine andere gesellschaftliche Etage sichtbar zu machen. Starttermin: „The Testaments“ ist ab dem 8. April auf Hulu verfügbar.

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Weitere Artikel zur Serie:

  • 11 Fragen die wir nach dem Finale von You Staffel 3 haben (30.10.2021)
  • YOU Staffel 3 Schock: Warum Natalie in Folge 1 sterben musste (16.10.2021)
Quelle: LifetimeZuletzt aktualisiert: 22.03.2026, 18:30 Uhr

Fragen zur Handlung

Worum geht es in „The Testaments“ im Kern?

Die Sequel-Serie zeigt Gilead aus der Perspektive privilegierter Frauen an der Spitze des Systems. Im Mittelpunkt steht Aunt Lydias Elite-Schule, die Mädchen auf ihre spätere Rolle als Ehefrauen vorbereitet.

Was sagt Bruce Miller zur neuen Gilead-Seite?

Bruce Miller betont, dass „The Testaments“ eine „ganz neue und furchteinflößende“ Perspektive eröffnet. Er hebt hervor, dass nun die gesellschaftliche Spitze im Fokus steht – und dass es „trotz Privilegien“ weiterhin „irgendwie mies“ bleibt.

Ist June (Elisabeth Moss) wieder die Hauptfigur?

Die vorliegenden Aussagen ordnen „The Testaments“ als neuen Blickwinkel ein, der nicht primär auf June setzt. Stattdessen rücken Aunt Lydia sowie Figuren wie Agnes (Chase Infiniti) und Daisy (Lucy Halliday) in den Vordergrund.

Wer gehört zum Hauptcast von „The Testaments“?

Bestätigt sind Ann Dowd, Chase Infiniti und Lucy Halliday als zentrale Besetzung. Zusätzlich ist Rowan Blanchard als Shunammite Teil der neuen Figurenkonstellation.

Sophie Hartmann
Autor
Sophie Hartmann
Action-SerienScience FictionFantasy-Serien

Sophie Hartmann analysiert seit mehreren Jahren Serienwelten mit besonderem Fokus auf Action & Adventure, Sci-Fi & Fantasy sowie Mystery- und…

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Wann startet „The Testaments“ und wo läuft die Serie?

„The Testaments“ ist ab dem 8. April auf Hulu verfügbar. Ein anderer Anbieter wurde in den genannten Informationen nicht bestätigt.

Wo wird die Serie gestreamt?

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