Unter der Regie von Christopher Alender und nach einem Originaldrehbuch von Marcos Gabriel ist „The Old Ways“ ein viszeraler und oft ekelerregender Körperhorrorfilm, der das Publikum in Atem hält.
Die Geschichte folgt Cristina Lopez, einer mexikanisch-amerikanischen Reporterin, die auf der Suche nach einer Story in ihre Heimatstadt Veracruz kommt. Sie wagt sich in die Höhlentunnel von La Boca und bleibt bewusstlos liegen.
Cristinas entfremdete Schwester Miranda rettet sie und bringt sie zu einer bruja (einheimische Schamanin).
Cristina glaubt, dass die Einheimischen einen großen Fehler begehen, wenn sie sie gefangen halten. Die Seher-Bruja namens Luz ist jedoch anderer Meinung. Sie führt eine Reihe von Ritualen durch, um den Teufel in verschiedenen Formen erscheinen zu lassen.
Wunderschön dargestellt und mit einem jenseitigen Charme versehen, hat der Film das Zeug dazu, ein Kritikerliebling zu werden. Das unschlüssige Ende lässt einen jedoch über die Möglichkeit von The Old Ways 2 nachdenken.
Wenn Sie neugierig auf The Old Ways 2 sind dann lassen Sie uns der Sache weiter auf den Grund gehen.
„The Old Ways“ wurde am 8. Oktober 2020 auf dem prestigeträchtigen Sitges Film Festival in Spanien uraufgeführt. Am 5. März 2021 hatte der Film eine virtuelle Vorführung im Rahmen des Glasgow Film Festivals.
In den USA feierte der Film am 4. April 2021 auf dem Florida Film Festival Premiere. Später, am 25. August 2021, wurde der Film auf Netflix einem breiteren Publikum vorgestellt.
Lassen Sie uns nun die Aussichten für die Fortsetzung der gruseligen Körperhorrorgeschichte untersuchen. Der Regisseur selbst sagte das die Reaktion der Zuschauer und/oder andere Umstände über das Schicksal der Fortsetzung entscheiden würden, aber der Autor nannte „The Old Ways“ ein „eigenständiges“ Projekt.
Bei den Filmtouren des Festivals war das Echo der Kritiker jedoch überwältigend. Der Film ist Christopher Alenders zweiter Spielfilm, nach seinem Horrorfilm ‚Memorial Day‘ von 1999. Der Regisseur arbeitet weiterhin mit Marcos Gabriel zusammen, der die Drehbücher für beide Filme schrieb.
„The Old Ways“ wurde vom Publikum recht gut aufgenommen, so dass die Aussichten auf eine Fortsetzung gut sind. Horrorfilme sind im Allgemeinen dafür bekannt, dass sie sich zu umfangreichen Franchises entwickeln, und die Beispiele reichen von „Paranormal Activity“ bis „The Grudge“.
Wenn man sich das Genre anschaut, kann man eine Fortsetzung also nicht ganz ausschließen. Betrachtet man das Ende des Films, so lässt er mehrere Handlungsstränge offen, die in einem möglichen Spin-off oder einer Fortsetzung erforscht werden könnten.
In den letzten Momenten des Films ist Cristina nach ihrer Einweihung in die titelgebenden alten Bräuche selbst eine Bruja geworden.
Sie bringt ihren Redakteur Carson zu einem Exorzismus mit, und auch Carson scheint besessen zu sein. In der möglichen Fortsetzung würde sich Cristina mit Miranda zusammentun, um weitere Exorzismusriten durchzuführen und weitere Dämonen auszutreiben.
Wenn die Fortsetzung bis Ende 2022 grünes Licht erhält rechnen wir mit der Premiere von The Old Ways 2 im Jahr 2023 oder später.
Sollte es also tatsächlich zu einer Fortsetzung kommen, könnten wir das charismatische Duo Brigitte Kali Canales und Andrea Cortés in ihren jeweiligen Rollen sehen.
Es ist noch zu früh, um etwas über andere Ergänzungen des Schauspielerensembles und die Entwicklung des Storyboards zu sagen.
Aber das Universum kann auf vielfältige Weise erweitert werden, während es seinen eklektischen Wurzeln treu bleibt. Vor einer offiziellen Ankündigung ist es nicht einfach, auch nur ein vorläufiges Datum für die Veröffentlichung der Fortsetzung zu nennen.
Wenn es Gabriel und Alender jedoch gelingt, ihre kreativen Säfte zum Fließen zu bringen, ist die Fortsetzung nur noch eine Frage der Zeit.
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Lena Bergmann ist Serienredakteurin mit einem besonderen Fokus auf Sci-Fi- und Fantasy-Formate. Auf serien.de analysiert sie detailliert, wie…
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