The Gilded Age kehrt mit Staffel 4 zurück, was Berthas Wende auslöst

Neues Geld siegt, doch der Preis zerlegt die neue Ordnung. The Gilded Age kehrt am 1. November mit acht Folgen bei WOW und HBO Max zurück, während mehrere bekannte Gesichter befördert und neue Rollen besetzt wurden. Damit dürfte Staffel 4 zeigen, ob Berthas Erfolg ihre Familie stärkt oder endgültig spaltet.
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Start steht fest
The Gilded Age kehrt am 1. November mit Staffel 4 zurück. In Deutschland läuft die Historienserie bei WOW, außerdem über den Wow Fiction Amazon Channel sowie über HBO Max und den HBO Max Amazon Channel. Die neue Runde umfasst acht Folgen.
Die Serie spielt weiter im Amerika der sogenannten Gilded Age zwischen 1870 und 1900 und bleibt damit bei ihrem Kern: altes Geld, neue Macht und ein sozialer Kampf, der in Salons, Villen und Hinterzimmern entschieden wird. Julian Fellowes führt diese Welt erneut als Schöpfer und Autor an.
Entscheidend ist diesmal der Preis des Aufstiegs. Die offizielle Inhaltsangabe fasst das so zusammen: 'Bertha Russell veränderte die Gesellschaft zu einem Preis', und genau diese Rechnung holt ihre Familie nun ein.
Dreh beendet, Kurs klar
Die Dreharbeiten für Staffel 4 sind abgeschlossen. Carrie Coon machte das Ende der Produktion öffentlich, als sie die Nachricht in ihrer Instagram-Story teilte.
Damit ist die nächste Etappe nicht mehr vom Set, sondern vom fertigen Material bestimmt. Für eine aufwendige Kostümserie mit großem Ensemble ist dieser Schritt besonders wichtig, weil nach dem Dreh vor allem Schnitt, Musik und Feinarbeit über Tempo und Wirkung entscheiden.
Auch inhaltlich ist der Kurs bereits abgesteckt. In der offiziellen Vorschau heißt es weiter: 'In dieser neuen Ära sollte man vorsichtig sein, was man sich wünscht', ein Satz, der Berthas Ehrgeiz und die Risiken für alle Figuren sauber auf den Punkt bringt.
Diese Stars steigen auf
Drei bekannte Gesichter rücken fest ins Zentrum. Jordan Donica als Dr. William Kirkland, Ashlie Atkinson als Mamie Fish und Kelley Curran als Enid Winterton gehören in Staffel 4 nun zum regulären Hauptensemble.
Gerade Currans Beförderung hat Gewicht, weil Enid Winterton als frühere Zofe Turner schon lange eine besondere Sprengkraft in die Oberschicht trägt. Donica wiederum steht für eine andere Front: Peggy Scotts Zukunft wird stärker mit Familie, Status und gesellschaftlicher Anerkennung verknüpft.
Unverändert dabei bleiben außerdem Carrie Coon, Morgan Spector, Louisa Jacobson, Denee Benton, Cynthia Nixon, Christine Baranski, Harry Richardson, Blake Ritson, Taissa Farmiga und Audra McDonald. Das sichert Kontinuität in einem Ensemble, das von vertrauten Rivalitäten lebt.
Neue Namen, große Rollen
Staffel 4 erweitert den Cast deutlich. Taylor Trensch, James Scully, Dennis Haysbert, Maggie Kuntz, Neal Huff und Bonnie Milligan stoßen in wiederkehrenden Rollen dazu und verbreitern das ohnehin große Figurenfeld noch einmal.
Dazu kommen mehrere markante Gastauftritte. Jim Gaffigan spielt den 22. US-Präsidenten Grover Cleveland, der in New York die Gunst der Elite sucht, Dallas Roberts verkörpert Finanzminister Daniel Manning, Elizabeth Marvel übernimmt die Krankenschwester Virginia Saville aus einem Settlement House in der Lower East Side und Andrew Burnap spielt Porter, einen jungen Gesellschaftsmann mit Eliteausbildung und Kapital für neue Geschäfte.
Gerade diese Besetzung zeigt, wohin Staffel 4 zielt. Historische Machtfiguren, politischer Einfluss und frisches Geld drängen näher an die privaten Dramen heran, was den gesellschaftlichen Konflikt noch konkreter macht.
Worum es jetzt geht
Im Zentrum steht diesmal die Frage, wer nach Berthas Vorstoß die Kontrolle behält. Agnes van Rhijn wittert die Chance, ihre alte Stellung zurückzuerobern, Marian sucht einen neuen eigenen Weg und Peggy kämpft um Akzeptanz bei ihrer künftigen Schwiegerfamilie.
Das knüpft gezielt an die Bruchstellen aus Staffel 3 an, ohne sich in Rückschau zu verlieren. Berthas Siege hatten Folgen für Ehe, Familie und Status, und genau daraus entsteht nun die nächste Konfliktlage.
Für die Serie ist das ein kluger Schritt. Statt bloß neue Bälle und neue Kleider zu liefern, verdichtet Staffel 4 Macht in persönliche Entscheidungen, und genau dort war The Gilded Age zuletzt am stärksten.
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Artikel geschrieben von:

Marie Weber berichtet über Action-, Drama- und Mystery-Serien mit besonderem Fokus auf Spannungsdramaturgie und Figurenzeichnung.
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