Skins – Hautnah kehrt als Vorlage zurück, was Amelia plant

Für Skins-Fans beginnt jetzt Hoffen mit angezogener Handbremse. Amelia Dimoldenberg arbeitet an einem BBC-Jugenddrama, das sie als ihre Version von Skins beschreibt, doch ein offizieller Produktionsstart fehlt. Fans bekommen also eine klare Richtung, müssen auf konkrete Figuren, Story und Termin aber weiter warten.
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Neuer Anlauf für Skins
Amelia Dimoldenberg entwickelt ein Jugenddrama, das sie selbst als ihre Version von Skins – Hautnah beschreibt. Die Moderatorin und Produzentin schreibt das Projekt selbst, ein offizieller Produktionsstart steht aber noch aus.
Die Einordnung ist bewusst groß gewählt. Skins – Hautnah prägte einst eine ganze Seriengeneration und brachte Namen wie Nicholas Hoult, Jack O’Connell und Kaya Scodelario früh ins Rampenlicht.
Für deutsche Zuschauer ist der Vergleich sofort greifbar, weil Skins – Hautnah hierzulande bei Prime Video und Amazon Prime Video mit Werbung abrufbar ist. Ein Startdatum für Dimoldenbergs neue Serie steht noch aus.
Dimoldenberg schreibt selbst
Das Projekt liegt kreativ klar in ihrer Hand. Amelia Dimoldenberg arbeitet am Drehbuch und verfolgt damit einen langjährigen Wunsch, endlich eine Fernsehserie zu entwickeln.
Konkrete Angaben zur Handlung fehlen bislang. Gerade das macht die Ansage interessant, denn sie verkauft keinen fertigen Pitch, sondern eine klare kreative Richtung für ein junges Publikum.
Beim Edinburgh TV Festival formulierte sie den Kern des Vorhabens knapp selbst: 'meine Version von Skins'. Mehr verriet sie zur Geschichte nicht.
Langer Weg zur Serie
Schnell ging es bei der Entwicklung offenbar nicht voran. Amelia Dimoldenberg sprach von einem langwierigen Prozess, will das Projekt aber mit Nachdruck weiter vorantreiben.
Ihre Haltung dazu ist bemerkenswert direkt. Sie sagte, sie werde die Serie 'ins Dasein zwingen', so wie zuvor schon Chicken Shop Date und ihre geplante Liebeskomödie.
Parallel baut sie ihr Produktionsgeschäft mit Dimz Inc aus. Die erwähnte Filmkomödie entsteht derzeit mit Orion Pictures aus dem Haus Amazon MGM Studios.
Vom Netz ins Fernsehen
Der Schritt wirkt wie die logische Erweiterung einer Karriere, die im Netz begonnen hat. Chicken Shop Date wurde unter Amelia Dimoldenberg zu einem viralen Format und zu einer festen Station für Film- und Musikstars auf Pressetour.
Auch ihre Wunschgäste zeigen, wie groß sie inzwischen denkt. Timothée Chalamet steht weiter oben auf ihrer Liste, zusätzlich sollte ihr Team zuletzt sogar Pope Leo XIV aufspüren.
Andere Namen aus der aktuellen TV-Schlagzeilenlage wie Anthony Boyle, Giovanni Pernice oder Amanda Abbington haben mit diesem Serienprojekt zwar nichts zu tun, zeigen aber, in welchem dicht getakteten Branchenumfeld Dimoldenberg ihren nächsten Schritt setzt.
Klare Regeln bei Gästen
Trotz wachsender Reichweite zieht Dimoldenberg eine harte Grenze bei einem besonders prominenten Feld. Mitglieder der britischen Königsfamilie will sie grundsätzlich nicht interviewen.
Der Druck von außen ist groß, schließlich würden Gespräche mit Prince William oder Prince Harry sofort weltweit Schlagzeilen erzeugen. Doch an dieser Linie hält sie fest.
Auf die Frage von Moderatorin Manori Ravindran, ob Meghan Markle eine Ausnahme sein könnte, antwortete sie eindeutig: 'Ich bleibe bei meiner Kein-Royals-Regel.'
Artikel geschrieben von:

Marie Weber berichtet über Action-, Drama- und Mystery-Serien mit besonderem Fokus auf Spannungsdramaturgie und Figurenzeichnung.
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