Bevor Superman zum Mythos wurde, war er einfach Clark Kent – ein Teenager in der Kleinstadt Smallville, Kansas, der versucht, nicht aufzufallen. Die Serie begleitet diesen Weg vom unsicheren Jugendlichen zum werdenden Helden über mehrere Jahre hinweg. Tom Welling verkörpert Clark mit einer Erdverbundenheit, die der Figur gut steht, während Michael Rosenbaum als junger Lex Luthor die eigentliche dramatische Energie der Serie liefert. Ihre Freundschaft, die von Anfang an unter keinem guten Stern steht, bildet das emotionale Herzstück der Handlung.
Was „Smallville" von anderen Superhelden-Produktionen abhebt, ist der konsequente Verzicht auf Kostüm und Kap – zumindest lange Zeit. Die Serie verankert ihre Figuren in einer glaubwürdigen Alltagswelt und stellt moralische Fragen, die über das typische Gut-gegen-Böse-Schema hinausgehen. Kulturell markiert sie einen Wendepunkt: Lange vor dem MCU-Boom bewies sie, dass Superhelden-Stoffe serienfähig sind und ein breites Publikum über viele Staffeln binden können. Für eine ganze Generation war „Smallville" die erste große Comic-Adaption im Fernsehen.
„Smallville" lief von 2001 bis 2011 und umfasst zehn Staffeln mit insgesamt 218 Episoden – ein beeindruckendes Serienmonument. Die Verfügbarkeit auf deutschen Streaming-Plattformen wechselt regelmäßig, ein Blick in die gängigen Anbieter lohnt sich. Aktuell sorgt eine Meldung für Aufsehen: Justin Hartley, der in der Serie Green Arrow spielte, hat öffentlich Interesse bekundet, in diese Rolle zurückzukehren.