Shaman King
Shaman King

Shaman King

2001

Der kleine Manta Oyamada ist eigentlich ein ganz normaler Schüler aus Funbarigaoka, ziemlich begabt und hat Freude am Lernen. Doch eines Tages, als er auf dem Heimweg eine Abkürzung über den örtlichen Friedhof nimmt, trifft er zufällig auf Yoh Asakura. Wenige Augenblicke später sieht Manta sich von zahllosen Geisterwesen umringt und ergreift schreiend die Flucht. Die nächsten Tage verfolgt der kleine Schüler den mysteriösen Yoh auf Schritt und Tritt, weil niemand von seinen Klassenkameraden ihm die Geistererscheinungen glauben will. Kurze Zeit später stellt sich heraus, daß Yoh Asakura ein waschechter Schamane ist, der sich die Eigenschaften rastloser Seelen (Geister) zu Nutze machen kann. Aus Yoh und Manta werden schnell gute Freunde. Manta ist absolut fasziniert von der Fähigkeit der Schamanen und den Geistern an sich. Eine besondere Rolle spielt Amidamaru, der Geist eines vor 600 Jahren verstorbenen Samurais. Nachdem er Yoh näher kennengelernt hat, willigt er ein der Main-Spirit des jungen Schamanen zu werden. Schon bald müssen die Freunde allerdings feststellen, daß nicht alle Schamanen nur Gutes im Sinn haben. Doch ein Ziel haben sie alle gemeinsam. Alle streben danach Shaman King, König aller Schamanen, zu werden. Denn nur dieser ist in der Lage mit dem ‚Großen Geist‘ zu verschmelzen und der Welt das Gleichgewicht wiederzubringen (was natürlich nicht die Intention aller Schamanen ist). Es liegt also noch einiges vor Yoh und den anderen. Als dann eines Tages plötzlich Yohs Verlobte Anna auftaucht, die selbst ein Medium ist, welches Geister aus der anderen Welt herbeirufen kann, ist das faule Leben vorbei. Denn ihr unabänderliches Ziel ist es Yoh zum Titel des Shaman King zu verhelfen, schließlich kann sie nicht irgendeinen Schamanen heiraten …

Wo wird die Serie gestreamt?

Streaming-Verfügbarkeit für Deutschland • Daten von TMDB

📖Über Shaman King

Shaman King Im Mittelpunkt dieser japanischen Animationsserie steht der unbeschwerte Yoh Asakura, ein junger Schamane mit der seltenen Gabe, Geister in sich aufzunehmen und ihre Kräfte zu nutzen. Sein unfreiwilliger Begleiter Manta Oyamada, ein fleißiger Schüler ohne übernatürliche Fähigkeiten, stolpert buchstäblich in diese verborgene Welt hinein. Gemeinsam navigieren sie durch ein Universum, in dem rastlose Seelen wie der legendäre Samuraigeist Amidamaru eine entscheidende Rolle spielen – und in dem alle Schamanen auf dasselbe Ziel hinarbeiten: den Titel des Shaman King zu erringen. Was „Shaman King" von vergleichbaren Shōnen-Serien wie „Yu-Gi-Oh!" oder „Naruto" abhebt, ist die ungewöhnliche Mischung aus spiritueller Tiefe und lockerem Humor. Die Serie schöpft reich aus indigenen und asiatischen Mythen, behandelt Themen wie Tod, Gleichgewicht und Bestimmung mit bemerkenswerter Ernsthaftigkeit – ohne dabei ihre jugendliche Leichtigkeit zu verlieren. Besonders die Dynamik zwischen dem gelassenen Yoh und seiner resoluten Verlobten Anna Kyoyama, einem Medium mit eisernem Willen, verleiht der Geschichte eine charmante emotionale Spannung. „Shaman King" erschien erstmals 2001 als Anime-Adaption des gleichnamigen Mangas von Hiroyuki Takei. Eine vollständige Neuverfilmung wurde 2021 bei Netflix veröffentlicht und erzählt die Geschichte werkgetreuer zu Ende. Beide Fassungen sind für Fans japanischer Animationsserien ein lohnenswertes Erlebnis – ob als nostalgischer Rückblick oder als frischer Einstieg.

Schnelle Fakten

Originaltitel
シャーマンキング
Erstausstrahlung
2001
Hauptgenre
Animation
Plattform
TV Tokyo