Schauspielerin enthüllt verstörende Wahrheit über Pluribus

·10.04.2026, 11:15 Uhr·3 Min
Schauspielerin enthüllt verstörende Wahrheit über Pluribus
Bild: TMDB

In der Apple-TV+-Serie Pluribus spielt Karolina Wydra die Figur Zosia, die als Sprecherin eines außerirdischen Kollektivbewusstseins eine persönliche Beziehung zur Einzelkämpferin Carol aufbaut. Nun hat die Schauspielerin in einem exklusiven Interview enthüllt, was hinter den emotionalsten Momenten der ersten Staffel wirklich steckt. Ihre Aussagen werfen ein völlig neues Licht auf eine der rätselhaftesten Beziehungen der Serie.

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Vince Gilligan kehrt mit Sci-Fi zurück

Pluribus ist die neueste Serie von Breaking-Bad-Schöpfer Vince Gilligan und vereint ihn erneut mit Rhea Seehorn, die bereits in Better Call Saul eine der prägenden Rollen des modernen Fernsehens verkörperte. Die Serie zeigt eine Welt, in der eine außerirdische Entität nahezu die gesamte Menschheit in ein kollektives Bewusstsein verwandelt hat.

Seehorn spielt Carol, eine mürrische Romantasy-Autorin, die zu den letzten verbliebenen Individuen auf der Erde gehört. Während die Erinnerungen der Menschen im Kollektiv weiterhin zugänglich sind, ist jede Form von Individualität oder freiem Willen für alle, die sich dem Kollektiv angeschlossen haben, vollständig verschwunden.

Die Serie verbindet klassische Science-Fiction-Elemente mit einer tief persönlichen Geschichte über Einsamkeit, Identität und die Frage, was den Menschen als Individuum ausmacht.

Zosias Rolle im Kollektiv erklärt

Karolina Wydra verkörpert Zosia, die prominenteste Sprecherin des Kollektivbewusstseins in der Serie. Im Gegensatz zu anderen Mitgliedern des Kollektivs entwickelt Zosia eine auffallend persönliche Beziehung zu Carol, die weit über die typische Kommunikation zwischen Kollektiv und Individuum hinausgeht.

Wydra erklärte im Interview, dass die Momente, in denen Zosia das Wort 'ich' statt 'wir' verwendet, bewusst gewählt wurden, um Carols Bedürfnis nach echter menschlicher Verbindung zu spiegeln. 'Ich glaube, die Momente der klaren Individualität dienten dazu, Carol zu gefallen, denn das war es, was Carol wollte', so Wydra.

Das Kollektiv selbst funktioniert nach einer Art Durchschnittsprinzip: Wer etwas ablehnt, wird schlicht überstimmt. Zosia bewegt sich in diesem System in einem bemerkenswerten Sonderbereich, der die Grenzen zwischen kollektivem Handeln und individuellem Empfinden verschwimmen lässt.

Episode 8 und der umstrittene Kuss

Besonders Episode 8 der ersten Staffel hat bei Zuschauerinnen und Zuschauern intensive Diskussionen ausgelöst. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Zosia tatsächlich echte Gefühle für Carol entwickelt hat oder ob sie lediglich die Erinnerungen einer früheren Person namens Helen nutzt, um Carol näher zu kommen.

Wydra beschrieb im Gespräch, dass alle Beteiligten unterschiedliche Interpretationen dieser Folge hatten: Drehbuchautor Jonny Gomez, Regisseurin Melissa Bernstein, Showrunner Vince Gilligan, Hauptdarstellerin Rhea Seehorn und Wydra selbst sahen die Szenen jeweils anders. 'Es war erstaunlich zu sehen, wie viele verschiedene Lesarten möglich sind', sagte Wydra.

Diese bewusste Mehrdeutigkeit scheint gewollt zu sein. Wydra betonte ausdrücklich, dass sie möchte, dass das Publikum seine eigene Erfahrung mit dem macht, was die Episode bedeutet, anstatt eine einzige, verbindliche Interpretation vorzugeben.

Ist Zosias Liebe echt?

Die entscheidende Frage, die Pluribus in seiner ersten Staffel aufwirft, lautet: Kann ein Mitglied des Kollektivs überhaupt echte Gefühle empfinden? Wydras Aussagen deuten darauf hin, dass die Antwort absichtlich offen gelassen wird. Die Schauspielerin selbst beschreibt die Beziehung als vielschichtig und nicht eindeutig auflösbar.

Einerseits legt die Serienlogik nahe, dass das Kollektiv keine individuelle Zuneigung kennt. Andererseits zeigt Zosia Verhaltensweisen, die klar über das Funktionale hinausgehen. Ob dies eine echte Ausnahme im System darstellt oder ob Carol sich schlicht wünscht, es so zu sehen, bleibt eine der zentralen Fragen der Serie.

Taylor Gates, ebenfalls Teil des Produktionsteams, war an der Entwicklung dieser Grauzonen beteiligt. Die Vieldeutigkeit der Zosia-Carol-Beziehung gilt inzwischen als eines der herausragenden Merkmale der Serie.

Pluribus auf Apple TV+ streamen

Pluribus ist exklusiv auf Apple TV+ verfügbar und hat sich schnell zu einer der meistdiskutierten Serien des Jahres 2026 entwickelt. Die Kombination aus dem kreativen Kopf hinter Breaking Bad und der gefeierten Rhea Seehorn hat hohe Erwartungen geweckt, die die Serie nach Meinung vieler Kritikerinnen und Kritiker erfüllt.

Wer die Serie noch nicht gesehen hat, kann alle Folgen der ersten Staffel auf Apple TV+ abrufen. Angesichts der Tiefe der Handlung und der offenen Interpretationsmöglichkeiten lohnt sich besonders eine zweite Sichtung von Episode 8.

Ob eine zweite Staffel folgen wird, ist derzeit noch nicht offiziell bestätigt. Angesichts des Erfolgs und der vielen offenen Fragen, die die erste Staffel hinterlässt, scheint eine Fortsetzung jedoch mehr als wahrscheinlich.

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Zuletzt aktualisiert: 10.04.2026, 11:15 Uhr

Artikel geschrieben von:

Emma Mueller
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Emma Mueller
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Emma Mueller ist Serienredakteurin mit klarem Fokus auf spannungsgetriebene Formate wie Action, Drama und Mystery.

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