Schauspielerin enthüllt verstörende Wahrheit über Pluribus

In der Apple-TV+-Serie Pluribus spielt Karolina Wydra die Figur Zosia, die als Sprecherin eines außerirdischen Kollektivbewusstseins eine persönliche Beziehung zur Einzelkämpferin Carol aufbaut. Nun hat die Schauspielerin in einem exklusiven Interview enthüllt, was hinter den emotionalsten Momenten der ersten Staffel wirklich steckt. Ihre Aussagen werfen ein völlig neues Licht auf eine der rätselhaftesten Beziehungen der Serie.
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Vince Gilligan kehrt mit Sci-Fi zurück
Pluribus ist die neueste Serie von Breaking-Bad-Schöpfer Vince Gilligan und vereint ihn erneut mit Rhea Seehorn, die bereits in Better Call Saul eine der prägenden Rollen des modernen Fernsehens verkörperte. Die Serie zeigt eine Welt, in der eine außerirdische Entität nahezu die gesamte Menschheit in ein kollektives Bewusstsein verwandelt hat.
Seehorn spielt Carol, eine mürrische Romantasy-Autorin, die zu den letzten verbliebenen Individuen auf der Erde gehört. Während die Erinnerungen der Menschen im Kollektiv weiterhin zugänglich sind, ist jede Form von Individualität oder freiem Willen für alle, die sich dem Kollektiv angeschlossen haben, vollständig verschwunden.
Die Serie verbindet klassische Science-Fiction-Elemente mit einer tief persönlichen Geschichte über Einsamkeit, Identität und die Frage, was den Menschen als Individuum ausmacht.
Zosias Rolle im Kollektiv erklärt
Karolina Wydra verkörpert Zosia, die prominenteste Sprecherin des Kollektivbewusstseins in der Serie. Im Gegensatz zu anderen Mitgliedern des Kollektivs entwickelt Zosia eine auffallend persönliche Beziehung zu Carol, die weit über die typische Kommunikation zwischen Kollektiv und Individuum hinausgeht.
Wydra erklärte im Interview, dass die Momente, in denen Zosia das Wort 'ich' statt 'wir' verwendet, bewusst gewählt wurden, um Carols Bedürfnis nach echter menschlicher Verbindung zu spiegeln. 'Ich glaube, die Momente der klaren Individualität dienten dazu, Carol zu gefallen, denn das war es, was Carol wollte', so Wydra.
Das Kollektiv selbst funktioniert nach einer Art Durchschnittsprinzip: Wer etwas ablehnt, wird schlicht überstimmt. Zosia bewegt sich in diesem System in einem bemerkenswerten Sonderbereich, der die Grenzen zwischen kollektivem Handeln und individuellem Empfinden verschwimmen lässt.
Episode 8 und der umstrittene Kuss
Besonders Episode 8 der ersten Staffel hat bei Zuschauerinnen und Zuschauern intensive Diskussionen ausgelöst. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Zosia tatsächlich echte Gefühle für Carol entwickelt hat oder ob sie lediglich die Erinnerungen einer früheren Person namens Helen nutzt, um Carol näher zu kommen.
Wydra beschrieb im Gespräch, dass alle Beteiligten unterschiedliche Interpretationen dieser Folge hatten: Drehbuchautor Jonny Gomez, Regisseurin Melissa Bernstein, Showrunner Vince Gilligan, Hauptdarstellerin Rhea Seehorn und Wydra selbst sahen die Szenen jeweils anders. 'Es war erstaunlich zu sehen, wie viele verschiedene Lesarten möglich sind', sagte Wydra.
Diese bewusste Mehrdeutigkeit scheint gewollt zu sein. Wydra betonte ausdrücklich, dass sie möchte, dass das Publikum seine eigene Erfahrung mit dem macht, was die Episode bedeutet, anstatt eine einzige, verbindliche Interpretation vorzugeben.
Ist Zosias Liebe echt?
Die entscheidende Frage, die Pluribus in seiner ersten Staffel aufwirft, lautet: Kann ein Mitglied des Kollektivs überhaupt echte Gefühle empfinden? Wydras Aussagen deuten darauf hin, dass die Antwort absichtlich offen gelassen wird. Die Schauspielerin selbst beschreibt die Beziehung als vielschichtig und nicht eindeutig auflösbar.
Einerseits legt die Serienlogik nahe, dass das Kollektiv keine individuelle Zuneigung kennt. Andererseits zeigt Zosia Verhaltensweisen, die klar über das Funktionale hinausgehen. Ob dies eine echte Ausnahme im System darstellt oder ob Carol sich schlicht wünscht, es so zu sehen, bleibt eine der zentralen Fragen der Serie.
Taylor Gates, ebenfalls Teil des Produktionsteams, war an der Entwicklung dieser Grauzonen beteiligt. Die Vieldeutigkeit der Zosia-Carol-Beziehung gilt inzwischen als eines der herausragenden Merkmale der Serie.
Pluribus auf Apple TV+ streamen
Pluribus ist exklusiv auf Apple TV+ verfügbar und hat sich schnell zu einer der meistdiskutierten Serien des Jahres 2026 entwickelt. Die Kombination aus dem kreativen Kopf hinter Breaking Bad und der gefeierten Rhea Seehorn hat hohe Erwartungen geweckt, die die Serie nach Meinung vieler Kritikerinnen und Kritiker erfüllt.
Wer die Serie noch nicht gesehen hat, kann alle Folgen der ersten Staffel auf Apple TV+ abrufen. Angesichts der Tiefe der Handlung und der offenen Interpretationsmöglichkeiten lohnt sich besonders eine zweite Sichtung von Episode 8.
Ob eine zweite Staffel folgen wird, ist derzeit noch nicht offiziell bestätigt. Angesichts des Erfolgs und der vielen offenen Fragen, die die erste Staffel hinterlässt, scheint eine Fortsetzung jedoch mehr als wahrscheinlich.
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Pluribus dreht weiter, und das hat einen überraschenden Grund
Kein Drehbuch, kein Pitch, trotzdem zugesagt. Rhea Seehorn unterschrieb für Pluribus, weil Vince Gilligan ihr sagte, sie solle einfach warten. Dass diese Wette aufging, zeigt Staffel 2 gerade in der Produktion.

Rhea Seehorn trägt Pluribus auf eine Art, die überrascht
6,4 Millionen Stunden in sieben Tagen: Pluribus verändert das Streaming-Jahr 2026. Rhea Seehorn spielt Carol Sturka, eine der letzten 13 Menschen außerhalb des kollektiven Virus-Bewusstseins, auf Apple TV+. Vince Gilligans erste Serie nach Breaking Bad beweist, dass er das Prestige-Fernsehen noch einmal neu definieren kann.

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Pluribus ist eine der besten Serien des Jahres 2025 und ein echtes Highlight im Science-Fiction-Angebot von Apple TV+. Doch hinter den Kulissen sorgte Darsteller Carlos Manuel Vesga für unverhoffte Lacher, als er seinen Charakter Manousos mit zwei legendären Filmikonen vermengte. Im Gespräch mit Colliders Taylor Gates auf dem roten Teppich des Paleyfest-Panels verriet Vesga die amüsante Geschichte dahinter.
Artikel geschrieben von:

Emma Mueller ist Serienredakteurin mit klarem Fokus auf spannungsgetriebene Formate wie Action, Drama und Mystery.
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