Ezard Haußmann

Ezard Haußmann

Acting · bekannt aus Serien

* 19352010Berlin, Germany

Wer ist Ezard Haußmann?

Der Vater Ezard Haußmanns war der UFA-Schauspieler Erich Haußmann. Seine Mutter war die Sängerin, Konzertsopranistin und Malerin Ruth Wenger (1897–1994). Haußmann wurde in einem Schweizer Klosterinternat mit der Unterstützung von Hermann Hesse erzogen, seit seine Eltern während des Zweiten Weltkriegs in Frankreich verhaftet wurden. Danach begann er eine Ausbildung an der Hotelfachschule in München, die aber nicht seinen Neigungen entsprach. Stattdessen nahm Haußmann die Tätigkeit am Landestheater Detmold auf, wo er zunächst als Souffleur, Beleuchter oder Statist arbeitete und begann, sich die Schauspielerei autodidaktisch anzueignen. 1956 siedelten seine Eltern mit ihm in die DDR um. 1958 konnte Ezard Haußmann an der Berliner Schauspielschule Ernst Busch sein Schauspieldiplom machen.

Er stand zunächst auf Provinzbühnen wie Wittenberg, Quedlinburg oder Stendal. 1960 kehrte er nach Berlin zurück und arbeitete bis 1967 am Deutschen Theater. 1967 wechselte er zur Berliner Volksbühne. Seine Theaterkarriere in der DDR wurde unterbrochen, als Haußmann 1968 nach der Niederschlagung des Prager Frühlings aus Protest einen Kranz zur tschechischen Botschaft trug.

Ezard Haußmann hat nicht nur auf zahlreichen Theaterbühnen gestanden (u. a. Burgtheater Wien, Schauspielhaus Bochum, Schillertheater Berlin, Gast in Basel) und erfolgreich Tourneetheater gespielt (z. B. seit 2001 den „Henrik“ in der Inszenierung Die Glut von Heribert Sasse nach dem Buch von Sándor Márai, oder 2005 im Südbayerischen Theaterfestival den „Alfred Ill“ in Friedrich Dürrenmatts Der Besuch der alten Dame, inszeniert von Uwe Niesig) und den Jedermann bei den Berliner Jedermann-Festspielen dargestellt (1991 bis 1993), sondern hat auch in über 150 Fernsehfilmen mitgewirkt (1983 der „Reichsgraf von Brühl“ in Sachsens Glanz und Preußens Gloria, 1990 „Carsten Wolf“ in der Serie Abenteuer Airport u. v. a.). Als Synchronsprecher lieh er u. a. Bernard Blier (Große Familien) und Klaus Kinski in der DEFA-Fassung von Kugeln tragen keine Unterschrift seine Stimme. Haußmann war verheiratet mit Doris Haußmann und ist der Vater des Regisseurs Leander Haußmann.

Er verstarb am 6. November 2010 nach längerem Krebsleiden und wurde auf dem Evangelischen Friedhof Berlin-Friedrichshagen beigesetzt.(Wikipedia)

TV-Filmografie

Polizeiruf 110

Polizeiruf 110

als Paul Ahrend

1971

1 Ep.

Polizeiruf 110

Polizeiruf 110

als Buchhändler

1971

1 Ep.

Polizeiruf 110

Polizeiruf 110

als Freddy

1971

1 Ep.

Polizeiruf 110

Polizeiruf 110

als Heinz Langwitz

1971

1 Ep.

Polizeiruf 110

Polizeiruf 110

als Rainer Aurich

1971

1 Ep.

Polizeiruf 110

Polizeiruf 110

als Jochen Polenz

1971

1 Ep.

Polizeiruf 110

Polizeiruf 110

als Eugen Zoch, Freund von Theo

1971

1 Ep.

Polizeiruf 110

Polizeiruf 110

als Charley

1971

1 Ep.

ZIBB

als Self

2003

1 Ep.

Der Staatsanwalt hat das Wort

Der Staatsanwalt hat das Wort

als Harry Andermann

1965

1 Ep.

Der Staatsanwalt hat das Wort

Der Staatsanwalt hat das Wort

als Lothar Ritter

1965

1 Ep.

Unser Charly

Unser Charly

als Hans Krüger

1995

1 Ep.

Im Namen des Gesetzes

als Rudolf Kaiser

1994

1 Ep.

Menschen bei Maischberger

als Self

2003

1 Ep.

Der letzte Bulle

Der letzte Bulle

als Olaf Breitkamp

2010

1 Ep.

Die Pyramide

als Self

1979

1 Ep.

Abschnitt 40

Abschnitt 40

als Herr Valentin

2001

1 Ep.

Praxis Bülowbogen

Praxis Bülowbogen

als Rüdiger Gebhard

1987

1 Ep.

Justitias kleine Fische

als Richter Klaus Milde

1988

52 Ep.

Adelheid und ihre Mörder

Adelheid und ihre Mörder

als Herbert Schadewald

1993

1 Ep.