Only Margo verwandelt Abschied in einen Musikmoment

·29.04.2026, 20:32 Uhr·3 Min
Bild: TMDB

David E. Kelley schwor, nie wieder mit Michelle Pfeiffer zu arbeiten, und castete sie trotzdem. Für Only Margo brach er sein Versprechen, weil er schlicht keine andere Person in der Rolle sehen konnte. Dieser Widerspruch steckt jetzt in jeder Szene, die Pfeiffer mit Shania Twain im Gepäck bekommt.

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Robyn eröffnet die Welt von Margo

Der Vorspann von Only Margo gibt einen ersten Einblick in Margos Vorstellungswelt und die Geschichte, die folgen wird. Unterlegt ist diese Sequenz mit Robyns Song 'Blow My Mind', der sofort die Energie und den Ton der Serie setzt.

Die Wahl von Robyn ist kein Zufall: Der Song transportiert eine Mischung aus Verletzlichkeit und Stärke, die perfekt zur Figur der Margo passt. Showrunner David E. Kelley hat bei der Musikauswahl offensichtlich großen Wert auf emotionale Treffsicherheit gelegt.

Robyn steht damit neben anderen großen Namen wie Shania Twain und Reba McEntire als Teil eines Soundtracks, der bewusst weibliche Künstlerinnen in den Vordergrund stellt.

Shania Twain begleitet Shyannes Abschied

Einer der markantesten Musikmomente gehört Michelle Pfeiffers Figur Shyanne. Als sie nach der Geburt von Bodhi Margos Wohnung verlässt und davonfährt, erklingt Shania Twains Klassiker 'Man I Feel Like a Woman'.

Die Szene gewinnt durch diesen Song eine zusätzliche Dimension: Shyanne ist keine passive Nebenfigur, sondern eine Frau mit eigenem Willen und eigener Geschichte. Der Song unterstreicht genau dieses Selbstbewusstsein auf treffende Weise.

Für Michelle Pfeiffer ist es nicht der einzige musikalische Moment in der Serie. Sie singt außerdem eine Coverversion von Elvis Presleys 'I Can't Help Falling In Love With You' sowie gemeinsam mit Greg Kinnear 'Let It Be Me'.

Elle Fanning singt Reba McEntire

Margos großer Gesangsmoment gehört Reba McEntires 'Is There Life Out There?'. Elle Fanning schmettert den Song in einer Autofahrt-Szene, die zu einem echten Highlight der Serie wird.

Die Liedauswahl trifft den Kern der Figur: Margo steht an einem Wendepunkt ihres Lebens, frisch nach der Geburt ihres Sohnes Bodhi, und stellt sich die Frage, was noch auf sie wartet. McEntires Song über Aufbruch und unerfüllte Träume passt dazu wie die Faust aufs Auge.

Dass Elle Fanning die Nummer selbst singt, verleiht der Szene eine besondere Intimität. Die Figur und die Darstellerin verschmelzen in diesem Moment auf eine Weise, die im Gedächtnis bleibt.

Elvis-Cover mit Pfeiffer und Kinnear

Neben den Songs von lebenden Künstlerinnen spielen auch Elvis-Presley-Coverversionen eine wichtige Rolle im Soundtrack. Michelle Pfeiffer singt eine Fassung von 'I Can't Help Falling In Love With You', die vom Cast selbst eingespielt wurde.

Greg Kinnear und Michelle Pfeiffer teilen sich zudem das Duett 'Let It Be Me', ebenfalls als Cast-Cover. Diese Entscheidung, bekannte Songs neu zu interpretieren, gibt der Serie eine persönliche Note und bindet die Musik eng an die Figuren.

David E. Kelley, der bekanntlich lange gezögert hatte, mit Michelle Pfeiffer zusammenzuarbeiten, hat nach eigenen Angaben bei Only Margo nur eine Person für die Rolle der Shyanne sehen können. Die musikalischen Momente, die Pfeiffer bekommt, zeigen, warum diese Besetzungsentscheidung so konsequent war.

Musik als erzählerisches Werkzeug

Der Soundtrack von Only Margo ist weit mehr als Untermalung. Die Musikauswahl folgt einer klaren Dramaturgie: Ikonische Frauenstimmen begleiten die zentralen Momente der weiblichen Hauptfiguren, während Elvis-Cover die romantischen und familiären Verbindungen akzentuieren.

Neben den bereits genannten Künstlern gehört auch Ural Thomas zum musikalischen Universum der Serie. Die Bandbreite reicht damit von Popikonen bis hin zu weniger bekannten, aber ebenso wirkungsvollen Stimmen.

Für Zuschauerinnen und Zuschauer, die Only Margo beim jeweiligen Streaming-Anbieter verfolgen, dürfte der Soundtrack ein eigenes Gesprächsthema werden, das über die Serie hinaus nachwirkt.

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Zuletzt aktualisiert: 29.04.2026, 20:32 Uhr

Artikel geschrieben von:

Sophie Hartmann
Autor
Sophie Hartmann
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Sophie Hartmann analysiert seit mehreren Jahren Serienwelten mit Fokus auf Action, Sci-Fi, Fantasy und Mystery.

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