Lauren Samet gewinnt bei Hit the Floor Hunderttausende Euro mit einer Taktik

·11.06.2026, 21:31 Uhr·3 Min
Lauren Samet gewinnt bei Hit the Floor Hunderttausende Euro mit einer Taktik
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Kaum gekämpft, und trotzdem alles gewonnen. Lauren Samet bestritt vor dem Finale nur ein einziges Duell, während andere Kandidaten sich gegenseitig eliminierten. Ihre Strategie könnte das Spiel in 'The Floor' grundlegend verändern.

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Sieg durch Soap-Opera-Strategie

Lauren Samet ist die fünfte Gewinnerin der Quizshow 'The Floor'. Im Finale trat sie gegen James in einem Best-of-Three-Duell an, das drei Kategorien umfasste: ihre eigene Kategorie 'Seifenopern', James' Kategorie 'Länderflaggen' sowie die gemeinsam vorbereitete Kategorie 'Glaswaren'. Samet gewann in 'Seifenopern' und 'Glaswaren' und sicherte sich damit den Hauptgewinn von rund 230.000 Euro.

Bemerkenswert ist, dass Samet vor dem Finale nur ein einziges Duell bestritten hatte. Dabei wählte sie die benachbarte Kategorie 'Synchronsprecher', die sie ebenfalls gewann. Ihre Taktik war bewusst defensiv: Sie wollte keinen Angriffsfläche bieten und die stärkeren Konkurrenten sich gegenseitig eliminieren lassen.

Samet erklärte ihre Herangehensweise so: 'Ich wollte ein bisschen schwächer wirken, als ich wirklich bin, damit die Leute mich vergessen. Ich wollte, dass die großen Spieler aufeinander losgehen.' Diese Strategie ging vollständig auf.

Seifenopern als Schutzschild

Die Kategorie 'Seifenopern' war Samets stärkstes Argument. Sie schaut seit über 30 Jahren Seifenopern, darunter sowohl Tages- als auch Primetime-Formate. Ihre Lieblingsserien sind 'General Hospital', die sie täglich um 14 Uhr verfolgt, sowie 'Days of Our Lives'. Zur Vorbereitung studierte sie Klassiker wie 'Dark Shadows' und 'Ryan's Hope'.

Diese Expertise strahlte auf die anderen Teilnehmer ab. Niemand wollte das Risiko eingehen, gegen Samet in ihrer Heimkategorie anzutreten. 'On and off screen sagten die Leute: Gegen Lauren und Seifenopern würde ich niemals antreten', berichtete sie. Diesen Ruf nutzte sie aktiv als Teil ihrer Strategie.

Einzig die Kategorie 'Länderflaggen' bereitete ihr Sorgen. Im Finale gestand sie, dass sie James in dieser Disziplin ohnehin nicht hätte schlagen können: 'Niemand hätte James in Länderflaggen besiegt.'

Neue Regel sorgt für Diskussionen

Staffel 5 führte mit dem sogenannten 'Territory Freeze' eine neue Spielregel ein. Wer bis zur Halbzeit die meisten Duelle gewonnen hatte, bekam sein Territorium eingefroren und durfte erst dann wieder spielen, wenn alle anderen mindestens ein Duell absolviert hatten. Das sicherte dem Betreffenden fast automatisch einen Finalplatz.

Teilnehmer Eric gewann diesen Vorteil und zog tatsächlich ins Finale ein, schied dort aber aus, ohne den Gesamtsieg zu erringen. Samet beurteilte die Regel nüchtern: 'Es war schon komisch, dass jemand einfach eingefroren wird und ins Finale gleitet, aber mich hat es nicht wirklich betroffen.'

Auch Steven Anthony Lawrence, bekannt aus der US-Jugendserie 'Even Stevens', trat in dieser Staffel an. Sein Abschneiden blieb hinter den Erwartungen zurück.

Allianz-Gerüchte und die Wahrheit

Über mehrere Folgen hinweg wurde eine angebliche Allianz unter den Teilnehmern am äußeren Rand des Spielfelds diskutiert. Samet stellte klar, dass sie davon nichts wusste und sich auch nicht daran gebunden fühlte: 'Wenn es eine Allianz gab, war ich nicht Teil davon. Ich hätte mein Spiel für niemanden geopfert.'

Freundschaften entstanden dennoch. Samet betonte, dass die langen Drehtage in Irland zwangsläufig enge Beziehungen entstehen lassen, was wiederum erkläre, warum Teilnehmer sich gegenseitig verrieten und verletzt reagierten. Mehrere Folgen werden an einem einzigen Tag gedreht, die Studierzeit zwischen den Episoden ist daher deutlich kürzer, als Zuschauer vermuten würden.

Ihre eigentliche Allianz, so Samet, war ihre Familie. Für sie spielte sie, und für sie plant sie auch den Gewinn auszugeben: Schulden tilgen, ein Familien-Urlaub, ein neues Auto und Renovierungen am Haus stehen ganz oben auf der Liste.

Samet träumt von weiteren Shows

Samet verfolgte 'The Floor' bereits seit der ersten Staffel als Zuschauerin. Nach der zweiten Staffel nahm sie Kontakt zu jemandem aus dem Casting-Team auf und bewarb sich. Ihr Wunsch, in einer Spielshow aufzutreten, begleite sie seit ihrer Kindheit, sagte sie.

Für zukünftige Teilnehmer hat sie klare Ratschläge: Vorbereitung mit Karteikarten und Lerntools sei unerlässlich, aber ebenso wichtig sei es, flexibel zu bleiben. Kategorien könnten am anderen Ende des Spielfelds liegen, und jede Strategie könne sich sofort als hinfällig erweisen.

Ihren nächsten Wunsch hat Samet bereits formuliert: Ihr Mann empfiehlt ihr eine Teilnahme an 'The Traitors'. Sie selbst ist offen für jede Art von Trivia- oder Wettbewerbsformat. 'Ich liebe es zu gewinnen', sagte sie schlicht.

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Quelle: VH1Zuletzt aktualisiert: 11.06.2026, 21:31 Uhr

Artikel geschrieben von:

Julia Fischer
Autor
Julia Fischer
Sci-Fi & FantasyMysteryComedy-Serien

Julia Fischer analysiert Serien mit besonderem Fokus auf erzählerische Details, Charakterentwicklung und Genre-Mix.

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