Lanterns Folge 2 schockt John Stewart, was Antaan über Manhunter sagt

Weltuntergang droht, doch Hal setzt erst auf Flugtraining. Folge 2 von Lanterns bei HBO Max zeigt Aliens auf Erdkurs, tote Fremde in Rushville und Johns schroffen Einstieg mit Hals knapper Ansage. Genau dieser Widerspruch macht klar, dass die Serie ihren Konflikt jetzt größer und gefährlicher aufzieht.
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Rushville wird zum Krisenort
Folge 2 kehrt nach Rushville im Jahr 2016 zurück und macht sofort klar, wie ernst die Lage ist. Aliens mit einer Mission, die das Gegenteil von Frieden bedeutet, sind auf dem Weg zur Erde, doch Hal hat keinen Plan, die Wächter zu alarmieren. Stattdessen erklärt er knapp: 'Denk ans Fliegen', denn für John Stewart ist erst einmal Training angesagt.
Für deutsche Zuschauer ist die Serie bei HBO Max und im HBO Max Amazon Channel abrufbar. Inhaltlich setzt die Folge genau dort an, wo der Pilot offene Fragen liegen ließ: bei den toten Fremden aus Rushville, bei Hal Jordan und bei der Frage, ob sich ein Manhunter bereits in der Kleinstadt versteckt.
Damit verschiebt Lanterns den Fokus vom reinen Kennenlernen der Figuren auf einen konkreten Ermittlungsfall. Entscheidend ist nicht mehr nur, was Hal und John können, sondern ob sie überhaupt zusammenarbeiten, wenn einer von beiden womöglich Informationen zurückhält.
John gerät in Antaans Hände
John holt in Hals Anwesen die Laterne zum Aufladen des Rings, entdeckt ein Depot mit Portaltechnik und wird kurz darauf von Unbekannten überwältigt. Nach einer Verfolgung landet er vor Antaan, den Paul Ben-Victor spielt, und dort beginnt die eigentliche Offenlegung des Mythos um die Manhunter.
Antaan beschreibt sie als synthetische Wesen, die sich in jede Spezies einbetten und unmögliche Technologie erschaffen können. Seine Warnung ist brutal konkret: 'Aber du musst es sehen', sagt er, bevor John die Vernichtung von Antaans Volk direkt ins Bewusstsein geladen bekommt.
Die Folge liefert damit erstmals ein klares Bild dieser Gegner. Sie waren schon vor den Green Lanterns da, ihr Verständnis von Gerechtigkeit endet in Verwüstung, und genau deshalb wirken die Ereignisse in Rushville plötzlich nicht mehr wie ein lokaler Zwischenfall.
Hal steht unter Verdacht
Antaan verbindet die Toten vom Footballfeld direkt mit seiner Mission. Seine Leute seien nach Rushville gekommen, weil der Manhunter, den Hal Jordan einst festnahm und zur Hinrichtung bringen wollte, noch leben könnte.
Der Verdacht gegen Hal entsteht aus einem einfachen Muster: Antaans Team stirbt, kurz darauf taucht Hal auf. Antaan glaubt deshalb, Hal schütze die Kreatur, und setzt John unter Druck. 'Weil es menschliche Gestalt angenommen hat, kann es wie ein Mensch getötet werden', erklärt er und gibt ihm nur 48 Stunden.
Damit wird John Stewart zwischen zwei Fronten gestellt. Er soll Hal misstrauen, obwohl er erst seit Kurzem an dessen Seite steht, und gleichzeitig einen Gegner identifizieren, der äußerlich gar nicht mehr als Fremder erkennbar ist.
Macon verschärft die Lage
Während John verschwindet, folgt Hal einer anderen Spur. Billy sitzt bei einer Bürgerversammlung neben ihm, hilft ihm bei den Folgen der Kneipenschlägerei und kurz darauf schleppt Hal die vier Leichen aus der Gerichtsmedizin zurück aufs Feld, wo er sie durch eine Art Kontrolltor zieht.
Dort erkennt Hal, dass die Anlage nicht nach Metall sucht, sondern nach Außerirdischen. Kerry bestätigt, dass Will Macon hinter dieser Technik steckt, und Hal konfrontiert ihn direkt: 'Ich will wissen, welche andere Technologie ihr auf diesem Gelände habt.' Die Antwort kommt als Schuss von einem Scharfschützen.
Die Szene öffnet eine zweite Verdachtslinie. Wenn Macon über fremde Technik verfügt, ist Rushville womöglich nicht nur Versteck, sondern Versuchsanordnung. Auffällig ist auch das fast leere Krankenhaus, in dem Hal später erwacht, mit Geräten, die teils noch unausgepackt herumstehen.
Sinestro setzt den Schlusspunkt
Als Hal und John wieder aufeinandertreffen, geht John ohne Umwege hinein. 'Was weißt du über Manhunter?', fragt er, obwohl Antaan ihm genau das untersagt hatte. Im selben Gespräch staunt Hal über Johns grünen Vogel, der sogar ohne Ring bestehen bleibt, doch John blockt jede Deutung ab: 'Es ist nur ein Vogel.'
Später sucht Hal Sinestro im intergalaktischen Gefängnis auf und erhält die bislang klarste Einordnung der Gefahr. Sinestro sagt: 'Wenn noch einer existierte, wäre er die zweitgrößte Bedrohung, der du gerade gegenüberstehst.'
Der letzte Satz dreht die Schraube noch weiter an. 'Also, warum erzählst du mir nicht von John Stewart?', legt Sinestro nach. Damit endet Folge 2 nicht mit einer Lösung, sondern mit einem neuen Misstrauen, das beide Hauptfiguren direkt trifft.
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Laura Linney in einem DC-Superheldenprojekt: Das hätten viele nicht auf dem Zettel. Die dreifache Oscar-Nominierte stößt zu Aaron Pierre und Kyle Chandler, die als Green Lanterns einen Mord aufklären. Für eine Franchise, die zuletzt mit Casting-Kritik kämpfte, ist das ein unerwartetes Kaliber.

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Artikel geschrieben von:

Sophie Hartmann analysiert seit mehreren Jahren Serienwelten mit Fokus auf Action, Sci-Fi, Fantasy und Mystery.
Alle Artikel von SophieSophie hat einen weiteren Artikel zur selben Serie verfasst.