Kripke kämpft weiter: Warum Gen V noch nicht stirbt
Abgesetzt nach zwei Staffeln, und trotzdem noch nicht tot. Gen V verlor seinen Sendeplatz auf Prime Video, doch Kripke weigert sich, die Charaktere zu begraben. Ob Marie und ihre Crew in einem neuen Format auftauchen, hängt davon ab, welche Ideen intern Fahrt aufnehmen.
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Gen V nach zwei Staffeln abgesetzt
Gen V wurde nach zwei Staffeln auf Prime Video abgesetzt. Die Serie, die als Ableger von The Boys auf dem Campus der Vought-Universität spielte, hatte eine treue Fangemeinde aufgebaut, die die Nachricht mit Enttäuschung aufnahm.
Eric Kripke, der Schöpfer von The Boys und maßgeblicher Kopf hinter dem Vought-Universum, betonte ausdrücklich, dass er die Absetzung weder veranlasst noch befürwortet hat. Er sei einer der lautesten Fürsprecher für den Erhalt der Serie gewesen und sei ebenso enttäuscht wie die Fans.
Die Absetzung bedeutet jedoch nicht zwingend das Ende für die Figuren. Kripke und sein Team denken aktiv darüber nach, wie zumindest ein Teil der Gen-V-Besetzung in anderen Projekten des Vought-Universums auftauchen könnte.
Amazon zeigt Interesse an neuen Geschichten
Amazon hat gegenüber den Produzenten Interesse bekundet, weitere Geschichten aus dem Vought-Universum zu hören. Es handelt sich noch um eine sehr frühe Phase, da der Fokus derzeit auf dem bevorstehenden Start von Vought Rising liegt.
Intern werden laut Kripke bereits mehrere verschiedene Ideen entwickelt. Welche davon tatsächlich umgesetzt werden, ist noch offen. Alle Konzepte seien jedoch bewusst so gestaltet, dass sie zumindest einen Teil der Gen-V-Charaktere aufnehmen könnten.
Ein konkretes Format oder ein Startdatum für mögliche neue Projekte steht noch nicht fest. Kripke erklärte, er könne derzeit keine Details teilen, sei aber weiterhin optimistisch, einen Weg zu finden.
Maries Geschichte ist noch nicht zu Ende
Besonders die Figur Marie steht im Mittelpunkt der Überlegungen für eine mögliche Weiterführung. Die Idee, dass Marie zwar mächtig ist, ihre Geschichte damit aber noch lange nicht abgeschlossen ist, treibt die kreativen Planungen an.
Marie muss lernen, ihre Kräfte zu kontrollieren. Dieser Entwicklungsbogen bietet nach Kripkes Vorstellung genug Stoff für weitere Erzählungen, unabhängig davon, in welchem Format sie letztlich stattfinden.
Ob als eigenständige Serie, als Teil von Vought Rising oder in einem anderen Rahmen: Die Produzenten betrachten Maries Reise ausdrücklich als unvollendet und wollen ihr eine Bühne geben.
Vought Rising als nächster großer Schritt
Während die Zukunft von Gen V noch ungeklärt ist, rückt Vought Rising in den Vordergrund. Die neue Serie soll das Vought-Universum erweitern und steht derzeit im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Produktion.
Vought Rising wird voraussichtlich 2027 auf Prime Video erscheinen. Das Projekt gilt als wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung des gesamten Franchise und könnte den Rahmen bieten, in dem Gen-V-Charaktere wieder auftauchen.
Die enge Verzahnung der verschiedenen Serien im Vought-Universum ist Programm: Kripke plant die einzelnen Projekte bewusst so, dass Figuren und Handlungsstränge zwischen den Formaten wandern können.
Kripke kämpft weiter für die Charaktere
Eric Kripke stellte unmissverständlich klar, dass er keine Entscheidungsgewalt über die Absetzung von Gen V hatte und aktiv gegen sie angekämpft hat. Seine Frustration über das Ende der Serie ist nach eigenen Angaben genauso groß wie die der Zuschauer.
Genau diese Haltung treibt ihn dazu an, nach Alternativen zu suchen. Die intern entwickelten Ideen sind das direkte Ergebnis seiner Bemühungen, den Charakteren eine Zukunft zu sichern.
Ob Amazon grünes Licht für eines der Konzepte gibt, bleibt abzuwarten. Kripke zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass die Gespräche in die richtige Richtung gehen, und appellierte an die Geduld der Fans.
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Artikel geschrieben von:

Laura Klein ist spezialisiert auf Sci-Fi, Fantasy und Mystery-Serien mit geschultem Blick für Erzähltempo und Figurenentwicklung.
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