Kaum jemand ahnte, wohin Rob Morgans Weg mit Chicago Fire noch führen würde

·04.05.2026, 19:03 Uhr·3 Min
Bild: NBC · TMDB

Hopkins gegen Severide: Das Feuerwehrhaus steht vor einer Zerreißprobe. Der Deputy District Chief hat eine interne Untersuchung gegen Kelly Severide eingeleitet, weil dieser OFI-Ermittlungen ohne korrekte Protokolle übernahm. Darsteller Rob Morgan verspricht, dass dieser Konflikt das gesamte Firehouse 51 erschüttern wird.

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Hopkins gegen Severide: Warum der Konflikt brodelt

Hopkins hat eine interne Untersuchung gegen Severide angestoßen, weil dieser OFI-Ermittlungen übernommen hat, ohne dabei aus Hopkins' Sicht die vorgeschriebenen Dienstvorschriften einzuhalten. Als direkte Folge liegt Severides lang erhoffte Beförderung zum Captain auf Eis. Gleichzeitig wurde ihm ein Job bei der OFI angeboten, was die Situation noch komplizierter macht.

Rob Morgan erklärt, dass seine Figur nichts Persönliches gegen Severide oder die anderen Feuerwehrmänner hegt. Hopkins geht es einzig darum, die Protokolle des Chicago Fire Department zu wahren und die Sicherheit aller zu gewährleisten. Genau das macht ihn in den Augen vieler Fans zur unbequemen, aber konsequenten Gegenfigur.

Fans werden laut Morgan verstehen, warum Hopkins so handelt: Er folgt dem Regelwerk, das er für unverzichtbar hält. Wer Severide liebt, wird Hopkins zunächst als Widersacher empfinden, doch die Beweggründe der Figur sind nachvollziehbar und klar definiert.

Taylor Kinney als Maßstab: Schwieriger Einstieg

Morgan beschreibt es als einschüchternde Aufgabe, als neue Figur direkt in Konflikt mit Taylor Kinney als Severide zu treten. Kinney gilt ihm zufolge als eine Art Publikumsliebling der Serie, jemand, dem die Fans seit Jahren die Treue halten.

Der Vergleich, den Morgan zieht, ist deutlich: Es sei, als würde man gegen Amerikas beliebtesten Fernsehstar antreten. Diese Herausforderung habe er bewusst angenommen, weil sie seiner Figur die nötige Schärfe und Reibung verleihe.

Genau diese Reibung ist laut Morgan der Kern von Hopkins' Rolle: Die Figur soll Feuer ins Feuerwehrhaus bringen und gewohnte Strukturen aufbrechen. Das sei der dramaturgische Auftrag, den er von Anfang an mit sich trägt.

Kidd und das Protokoll-Problem

Hopkins hat durchaus Respekt für Miranda Rae Mayos Figur Stella Kidd (Miranda Rae Mayo) entwickelt. Er erkennt sie als scharfsinnige Lieutenantin an, die zeigt, welche Qualität Severides Einheit tatsächlich besitzt. Kidd hat ihm damit ungewollt einen Spiegel vorgehalten.

Gleichzeitig stellt Morgan klar, dass Hopkins ein ernstes Problem damit hätte, wenn interne Informationen aus dem Feuerwehrhaus nach außen gelangen würden. Das würde direkt gegen seine Grundsätze verstoßen, egal von wem es ausgeht.

Die Frage, wie Kidd an bestimmte Informationen gelangt sein könnte, beschäftigt Hopkins. Für ihn geht ein solcher Vorgang gegen alles, wofür er steht: Disziplin, Transparenz und die Unversehrtheit des Protokolls.

Hopkins als Mensch: Vater und Memoirenschreiber

Abseits des Dienstkonflikts zeigen die Drehbuchautoren von Chicago Fire eine menschlichere Seite von Hopkins. Morgan hebt hervor, dass die Szene, in der Hopkins als engagierter Vater seiner Tochter gezeigt wird, eine wichtige Nuance für die Figur darstellt.

Darüber hinaus beginnt Hopkins, seine Memoiren zu schreiben. Morgan spielt das mit einem Augenzwinkern: Hopkins einziges Bedauern sei wohl, nicht früh genug im Feuerwehrhaus gewesen zu sein, um darin vorzukommen.

Diese Details machen Hopkins zu mehr als einem bürokratischen Antagonisten. Er ist ein Mann mit Geschichte, Prinzipien und einem Privatleben, was ihn für das Publikum greifbarer und vielschichtiger macht.

Staffel 15 und die nächste Entscheidung

Chicago Fire kehrt mit einer Staffel 15 zurück, die laut bisherigen Ankündigungen mit einer bedeutenden Veränderung aufwartet. Der aktuelle Handlungsbogen rund um Severide und Hopkins dürfte dabei eine zentrale Rolle spielen.

Am 6. Mai 2026 wird eine neue Episode ausgestrahlt, die laut Morgan die entscheidende Weiche stellt: Welchen Weg schlägt Severide ein? Bleibt er beim CFD oder nimmt er das OFI-Angebot an? Die Antwort soll Fans in der kommenden Folge erwarten.

Morgan betont, dass Hopkins grundsätzlich offen dafür ist, seine Meinung zu revidieren, sollten neue Fakten ans Licht kommen. Er sei ein aufrechter Mann ohne persönliche Agenda, der bereit wäre, Fehler einzugestehen, wenn die Beweise es verlangen.

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Quelle: NBCZuletzt aktualisiert: 04.05.2026, 19:03 Uhr

Artikel geschrieben von:

Clara Hoffmann
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Clara Hoffmann
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Clara Hoffmann ist Serien-Redakteurin mit besonderem Fokus auf emotionale Drama-Serien und detailreiche Period Pieces.

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