Jahre gezögert, jetzt konsequent: Vin Diesel baut Fast & Furious Spy Racers zum TV-Franchise aus
Das Fast & Furious-Universum bekommt gleich vier neue Serien auf einmal. Peacock entwickelt alle Projekte parallel über Universal Television, mit Autorenteams wie Nick Wootton, Ingrid Escajeda und Joe Henderson. Für Fans bedeutet das: Das Franchise wächst schneller als je zuvor über die Kinoleinwand hinaus.
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Vier Konzepte, eine große Entscheidung
Vier unterschiedliche Serienkonzepte aus dem Fast & Furious-Universum befinden sich derzeit in Entwicklung, alle produziert vom Schwesterstudio Universal Television. Die Projekte werden nicht gegeneinander ausgespielt: Stattdessen soll jedes Konzept einzeln bewertet werden, bevor eine Entscheidung über eine mögliche Umsetzung fällt.
Das Vorgehen ähnelt dem Ansatz, den HBO bei den Spin-offs zu Game of Thrones verfolgt hat. Es ist denkbar, dass am Ende eines, mehrere oder sogar alle vier Konzepte grünes Licht erhalten, sofern die Projekte überzeugen.
Hinter den Kulissen arbeiten erfahrene Autorinnen und Autoren an den jeweiligen Drehbüchern. Die kreativen Teams wurden sorgfältig ausgewählt, um die Qualität und den Geist des Franchises zu wahren.
Starke Showrunner für das Franchise
Zu den Kreativen hinter den vier Konzepten gehören Nick Wootton und Charmaine DeGraté als Team sowie Ingrid Escajeda und Joe Henderson als weitere Verantwortliche. Wootton ist als ausführender Produzent von The Endgame bekannt und hat an Serien wie Law & Order und NYPD Blue mitgewirkt.
Charmaine DeGraté hat unter anderem Daisy Jones & The Six, House of the Dragon und The Acolyte mitentwickelt und gehört damit zu den wenigen Kreativen, die sowohl im Game-of-Thrones- als auch im Star-Wars-Universum tätig waren und nun das Fast & Furious-Franchise ergänzen. Ingrid Escajeda zeichnete als Showrunnerin für Griselda verantwortlich und war ausführende Produzentin bei Silo.
Joe Henderson war Showrunner der Serie Lucifer und hat außerdem an White Collar und Almost Human gearbeitet. Die Kombination dieser vier erfahrenen Kräfte unterstreicht den Anspruch, mit dem das Franchise den Schritt ins Serienformat wagt.
Vin Diesel als treibende Kraft
Vin Diesel fungiert als ausführender Produzent aller Projekte, gemeinsam mit Samantha Vincent von One Race, Neal Moritz und Pavun Shetty von Original Film sowie Jeff Kirschenbaum und Chris Morgan. Diesel war lange Zeit skeptisch gegenüber einer Serienadaption des Franchises.
Seine Haltung änderte sich, nachdem Donna Langley als Chefin von Universal Studios zusätzlich die Aufsicht über das TV-Geschäft von NBCUniversal übernahm. Diesel sah darin die Garantie, dass die Integrität der Figuren und die internationale Anziehungskraft des Franchises auch im Serienformat gewahrt bleiben würden.
Diesel erklärte öffentlich, dass die Fans seit Jahren mehr wollten: Sie wünschten sich eine Erweiterung der bekannten Charaktere und ihrer Geschichten. Der Wunsch, in den Serienbereich einzusteigen, habe das Team über ein Jahrzehnt begleitet.
Diesel über Familie und Franchise
Diesel betonte, wie wichtig es dem Team sei, die Filme und ihre Charaktere zu schützen. 'Wir sind sehr behutsam mit diesen Filmen', sagte er sinngemäß, 'aber im Laufe des letzten Jahrzehnts haben wir erkannt, dass die Fans mehr wollen. Sie wollten, dass wir die bekannten Charaktere und ihre Geschichten ausweiten.'
Die internationale Strahlkraft des Franchises und das Gemeinschaftsgefühl, das Fast & Furious seit jeher ausmacht, sollen auch in den Serien erhalten bleiben. Diesel zeigte sich überzeugt, dass die Integrität der Charaktere im Serienformat geschützt sein werde.
Das Franchise hat über die Jahre eine weltweite Fangemeinde aufgebaut, die weit über das klassische Kinopublikum hinausgeht. Die Serienentwicklung soll diese Bindung vertiefen und neue Zuschauerinnen und Zuschauer erschließen.
Was das für Fans bedeutet
Für Fans des Franchises bedeutet die Entwicklung von gleich vier Konzepten eine deutliche Erweiterung des Universums. Bekannte Figuren könnten in eigenen Handlungssträngen vertieft werden, während neue Charaktere wie Mike Daniels, Wolfe Coleman oder Tina Fey und Ariana Madix in Serienformaten mehr Raum erhalten könnten als im Film.
Ein konkretes Startdatum für eine der geplanten Serien steht noch aus, da zunächst die Bewertungsphase abgeschlossen werden muss. Welche Konzepte letztlich realisiert werden, bleibt offen.
In Deutschland ist Fast & Furious Spy Racers bereits bei Netflix verfügbar und zeigt, dass das Franchise im Animationsbereich erfolgreich ins Serienformat gewechselt ist. Die neuen Realserie-Projekte könnten diesen Weg konsequent fortsetzen und das Universum nachhaltig erweitern.
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Artikel geschrieben von:

Nina Wolf ist Redakteurin bei serien.de mit Fokus auf Sci-Fi, Fantasy und Mystery-Formate und langjähriger Streaming-Erfahrung.
Alle Artikel von NinaNina hat einen weiteren Artikel zur selben Serie verfasst.
