Harry Potter dreht noch, doch Lox Pratt redet schon über seinen Draco Malfoy
Wie anders kann Draco Malfoy wirklich werden? Lox Pratt verspricht mehr Schichten, mehr Druck und eine neue emotionale Tiefe für den Hogwarts-Schurken. Ob die Serie Fans überzeugt oder spaltet, wird sich zeigen, wenn die erste Staffel erscheint.
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Pratts Draco: vertraut, aber neu
Lox Pratt beschreibt seinen Draco Malfoy als erkennbar und doch anders. Er sei immer noch eindeutig Draco, aber Pratt setze seine eigene Note, und die Figur habe definitiv mehr Tiefe als in früheren Darstellungen.
Besonders betont Pratt den familiären Druck, unter dem Draco leidet. Die Figur sei geliebt, trage aber eine lähmende Last durch die Erwartungen seines Vaters. Draco könne die ganze Zeit über nicht wirklich er selbst sein und scheitere daran, den Ansprüchen seines Vaters gerecht zu werden.
Diese psychologische Dimension unterscheidet Draco laut Pratt klar von anderen Schurken-Figuren, die er bereits gespielt hat. Während andere böse Charaktere schlicht ungeliebt seien, stecke bei Draco ein komplexes Familiendrama dahinter.
Vergleich mit früherer Schurken-Rolle
Pratt kennt das Spielen von Antagonisten bereits aus seiner Rolle in der Netflix-Adaption von William Goldings Klassiker 'Herr der Fliegen', die nach der Ausstrahlung auf BBC One und BBC iPlayer nun weltweit zu sehen ist und bei Kritikern mit einem Certified-Fresh-Score von 94 Prozent auf Rotten Tomatoes abschnitt.
Den Unterschied zwischen seinen beiden Schurken-Rollen beschreibt Pratt so: Während sein Charakter Jack einfach ungeliebt sei und das nie gebraucht habe, leide Draco unter einer ganz anderen Art von Traurigkeit und Gemeinheit. Beide Figuren seien auf ihre Weise traurig, aber aus völlig verschiedenen Gründen.
Grundsätzlich findet Pratt das Spielen von Bösewichten schlicht reizvoller: Es mache mehr Spaß und biete einfach viel mehr Möglichkeiten, als dauerhaft den Guten zu spielen.
Teaser-Trailer gibt ersten Einblick
Ende März 2026 veröffentlichte das Produktionsstudio einen ersten Teaser-Trailer, der Fans einen frühen Blick auf die neuen Darsteller ermöglichte. Pratt zeigt sich erleichtert, dass seine Szenen darin knapp und nicht zu enthüllend gehalten wurden.
Er freue sich darauf, dass die Zuschauer Draco in der Serie erleben, denn die Figur sei so anders als in den Filmen. Der kurze, blitzschnelle Auftritt im Trailer lasse bewusst viel Raum für Überraschungen.
Neben Pratt sind im Ensemble unter anderem Paapa Essiedu, Janet McTeer, Nick Frost und John Lithgow zu sehen. J.K. Rowling ist als Autorin der Romanvorlage eng mit dem Projekt verbunden.
Produktion und Premiere im Dezember
Die Dreharbeiten zur ersten Staffel laufen noch und sollen im Laufe des Jahres 2026 abgeschlossen werden. Die erste Staffel trägt den Untertitel 'Der Stein der Weisen' und folgt Harry Potter, der seine magischen Fähigkeiten entdeckt, nach Hogwarts kommt und einer finsteren Bedrohung auf die Spur geht.
Die Premiere ist für Dezember 2026 geplant. In Deutschland wird die Serie voraussichtlich bei Sky und WOW zu sehen sein, da der HBO-Output-Deal traditionell über diese Plattformen abgewickelt wird.
Neben der bereits bestätigten ersten Staffel ist mit Dominic McLaughlin und weiteren Hauptdarstellern bereits eine zweite Staffel in Planung, die die Fortsetzung der Hogwarts-Geschichte erzählen soll.
Junger Star mit großer Aufgabe
Mit 14 Jahren steht Lox Pratt noch ganz am Anfang seiner Schauspielkarriere. Die Rolle des Draco Malfoy in einer der meisterwarteten Serienadaptionen der letzten Jahre stellt eine enorme Herausforderung dar.
Sein Vorgänger Tom Felton hatte die Figur über acht Kinofilme hinweg geprägt und ist bis heute eng mit der Rolle verbunden. Pratt tritt also in sehr große Fußstapfen, betont aber, dass er nicht imitieren, sondern neu interpretieren will.
Arabella Stanton und Alastair Stout gehören ebenfalls zum jungen Kern-Ensemble, das gemeinsam mit erfahrenen Schauspielern wie Paapa Essiedu und Janet McTeer die Welt von Hogwarts zum Leben erwecken soll.
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Artikel geschrieben von:

Emma Mueller ist Serienredakteurin mit klarem Fokus auf spannungsgetriebene Formate wie Action, Drama und Mystery.
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