Gregg Sulkin überrascht als verstorbener Mason in Die neuen Zauberer vom Waverly Place

Das Wiedersehen mit Mason trifft Fans hart: Er ist tot. Gregg Sulkin kehrt in der neuen Staffel zurück, aber nur als Geist aus dem Jenseits, der Alex den Weg aus dem Limbo zeigt. Ein Heiratsantrag, auf den viele gehofft hatten, bleibt damit für immer aus.
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Mason taucht auf, aber ist tot
Im zweiten von vier Abschluss-Episoden der dritten Staffel erscheint Gregg Sulkin erneut als Mason Greyback, der charismatische Werwolf und einstige große Liebe von Alex Russo. Der Twist ist brutal: Mason kann Alex keinen Heiratsantrag machen, weil er bereits gestorben ist. Stattdessen ist er als Führungsfigur aus dem Jenseits erschienen, um Alex aus einem Schwebezustand zu befreien.
Alex hat sich am Ende der zweiten Staffel durch einen dimensionalen Riss geworfen, um ihre Familie zu retten, und steckt seitdem in einer Art Limbo fest. Mason und Harpers beste Freundin Harper Finkle, gespielt von Jennifer Stone, sind die einzigen, die ihr den Weg zurück zeigen können.
Sulkin erklärte gegenüber Deadline: 'Ich hatte das Gefühl, dass nur eine Person das tun konnte, und zum Glück haben sie sich für Mason entschieden. Mason war für Alex immer ein Fels in der Brandung.' Die Szene verbindet emotionale Tiefe mit dem magischen Regelwerk der Serie.
Drei Sekunden zurück in der Rolle
Mehr als ein Jahrzehnt nach dem Finale der Originalserie 'Die Zauberer vom Waverly Place', die von 2007 bis 2012 auf Disney Channel lief, schlüpfte Sulkin wieder in die Rolle des Werwolfs. Wie er beschrieb, dauerte das kaum länger als einen Augenblick: 'Alles, was ich tun musste, war Selena anzuschauen, und dann war es: Okay, cool, wir sind wieder da.'
Diese Leichtigkeit erklärt Sulkin mit der besonderen Verbindung zu seinen ehemaligen Kolleginnen. Die Chemie zwischen ihm und Selena Gomez, die Alex Russo verkörpert, trug sich offenbar nahtlos in die neue Produktion über.
Für Sulkin hat der Dreh auch eine persönliche Bedeutung: Er bezeichnete das Set als sein 'erstes amerikanisches Zuhause', ein Ort, an dem er als junger Schauspieler seine Karriere aufgebaut hat.
Alex heiratete jemand anderen
Die Fortsetzung 'Die neuen Zauberer vom Waverly Place' etabliert früh, dass Alex Russo nicht mit Mason zusammen ist. Sie hat stattdessen den ehemaligen Dunkelmagier Damian Penwulf geheiratet und hat mit ihm eine Tochter namens Billie, gespielt von Janice LeAnn Brown.
Die Serie dreht sich größtenteils um Billie, die unwissentlich daran arbeitet, ihre Familie wieder zu vereinen. Masons Rückkehr fügt sich in diesen Rahmen ein: Er ist keine romantische Hoffnung mehr, sondern eine emotionale Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Sulkin zeigte sich trotz des veränderten Kanons gelassen: 'In meinem Herzen sind Alex und Mason immer das endgültige Paar. Story-technisch liegt das mehr im Herzen als auf der Seite, aber ich glaube, alle Fans weltweit werden das nachfühlen.'
Drei Staffeln Geduld für den richtigen Moment
Sulkin war während der gesamten dreistaffeligen Laufzeit der Fortsetzung offen für eine Rückkehr, wartete aber auf den passenden Zeitpunkt. Er beschrieb die Herausforderung so: 'Es ging darum, den perfekten Platz für meine Figur zu finden, der neuen Serie gleichzeitig Raum zum Atmen lässt und dabei die Beziehung zwischen Selena und mir respektiert.'
Dass dieser Moment im Serienfinale kam, empfindet er als die richtige Entscheidung. Die Autoren fanden einen Weg, Mason bedeutsam einzusetzen, ohne die neue Geschichte zu überschatten.
Gegenüber Deadline betonte Sulkin, wie viel ihm die Franchise bedeutet: 'Die Serie hat mir so viel gegeben, dass es sehr rücksichtslos von mir wäre, den Fans und dem Sender, der an mich geglaubt hat, nicht etwas zurückgeben zu wollen.'
Mason könnte erneut zurückkehren
Auch wenn der Abschluss für Mason endgültig wirkt, schließt Sulkin eine weitere Rückkehr nicht aus. Er betonte, dass der Tod im Zauberer-Universum keine absolute Grenze darstellt: 'Das Tolle an Zauberern und Magie ist, dass alles passieren kann.' Er bezeichnete den Auftritt als ein 'Auf Wiedersehen für jetzt'.
Sollte das Franchise in irgendeiner Form fortgesetzt werden, wäre Sulkin bereit. Die Tür bleibt also offen, auch wenn der Werwolf vorerst auf der anderen Seite steht.
Für Fans, die mit der Originalserie aufgewachsen sind, bietet das Finale damit einen emotionalen Abschluss, der die wichtigsten Figuren würdigt, ohne die Möglichkeit künftiger Geschichten zu verbauen.
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Artikel geschrieben von:

Lea Zimmermann analysiert aktuelle Serien mit besonderem Blick für Atmosphäre, Figurenentwicklung und Erzählstruktur.
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