Funny AF with Kevin Hart triumphiert mit 41,8 Millionen Aufrufen bei Netflix

Kevin Harts Roast-Folge kam dem von Tom Brady gefährlich nah, aber knapp reichte nicht. Brady holte 22,4 Millionen Aufrufe in weniger als einem Monat, Harts Staffel insgesamt 41,8 Millionen. Für Funny AF ist das trotzdem Beweis genug: Staffel 2 ist bereits bestätigt.
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41,8 Millionen Aufrufe für Funny AF
Kevin Harts Stand-up-Wettbewerbsshow Funny AF erzielte in ihrer ersten Staffel insgesamt 41,8 Millionen Aufrufe auf Netflix. Das geht aus dem aktuellen 'What We Watched'-Bericht der Plattform hervor, der die Abrufzahlen von Januar bis Juni 2026 erfasst. Die Show startete im April und umfasste Auditions, Callbacks, eine Roast-Folge mit Ex-NFL-Star Marshawn Lynch sowie Live-Halbfinale und Finale.
Netflix verlängerte die Serie zügig um eine zweite Staffel, was angesichts dieser Zahlen kaum überrascht. In der Comedy-Branche gilt Funny AF als wichtiges Nachwuchsprojekt: Die Show gibt aufstrebenden Comedians eine Plattform zu einem Zeitpunkt, an dem die gezielte Förderung neuer Comedy-Talente in der Unterhaltungsindustrie seltener geworden ist.
Hart selbst hat 2026 gleich mehrere Erfolge auf Netflix verbucht. Neben Funny AF lief sein Live-Roast im Rahmen des Netflix Is a Joke Fests, der in der ersten Jahreshälfte 21,1 Millionen Aufrufe sammelte. Damit liegt er knapp hinter Tom Bradys Roast aus dem Jahr 2024, der in weniger als einem Monat 22,4 Millionen Aufrufe erreichte.
Hart und Hernández: starkes Netflix-Duo
Kevin Hart plant seinen nächsten Netflix-Auftritt für den 24. Juli 2026: Die neue Comedy 72 Hours feiert dann ihre Premiere auf der Plattform. An seiner Seite spielt Marcello Hernández, der das Jahr ebenfalls stark begonnen hat.
Hernández' Debüt-Special American Boy, veröffentlicht im Januar, zählt mit 9,2 Millionen Aufrufen zu den meistgesehenen Comedy-Specials des bisherigen Jahres. Nur Katt Williams toppt ihn: Dessen Special The Last Report kommt seit Februar auf 11,5 Millionen Aufrufe und führt die Jahres-Rangliste an.
Williams ist damit zum wiederholten Mal in Netflixs Abruf-Berichten vertreten, diesmal mit seinem bisher stärksten Ergebnis zum Start. The Last Report übertrifft alle seine früheren Specials in der Anlaufphase um mehr als eine Million Aufrufe.
Comedy-Rangliste: Epps, Gervais und Chappelle
Hinter Williams und Hernández folgen weitere bekannte Namen. Mike Epps landet mit seinem Special Delusional auf Platz drei der meistgesehenen Comedy-Specials des Jahres: Seit Januar sammelte es 6,6 Millionen Aufrufe. Ricky Gervais' Special Mortality, das Ende 2025 erschien, kommt seit Jahresbeginn auf 6,4 Millionen Aufrufe.
Dave Chappelle rundet die Spitzengruppe mit The Unstoppable ab, das 4,8 Millionen Aufrufe verzeichnet. Chappelle hatte zuletzt die Netflix-Rangliste für Juli bis Dezember 2025 angeführt, damals mit 14 Millionen Aufrufen für dasselbe Special.
Die Zahlen zeigen, wie stark Comedy-Inhalte Netflixs Abrufstatistiken prägen. Neben den klassischen Stand-up-Stars profitiert die Plattform auch von Creators aus anderen Bereichen: Ms. Rachel und Mark Rober zählen laut internen Auswertungen ebenfalls zu den abrufstarken Namen des Jahres.
Was Funny AF besonders macht
Funny AF unterscheidet sich von klassischen Stand-up-Specials durch sein Wettbewerbsformat. Nachwuchs-Comedians treten gegeneinander an, durchlaufen Auditions und Callbacks und kämpfen sich bis zum Finale vor. Die Marshawn-Lynch-Roast-Episode sorgte dabei für einen der meistdiskutierten Momente der Staffel.
Das Konzept trifft einen Nerv: Während große Studios und Streaming-Plattformen die Entwicklung neuer Comedy-Talente in den vergangenen Jahren zurückgefahren haben, schafft Funny AF gezielt Raum für eine neue Generation. Hart fungiert dabei nicht nur als ausführender Produzent, sondern auch als sichtbares Gesicht des Projekts.
Netflix-Chef Ted Sarandos hatte zuletzt betont, dass die Plattform aktiv daran arbeite, das sogenannte Sophomore-Slump-Problem bei Serien zu verbessern, also den typischen Qualitäts- und Quotenabfall nach der ersten Staffel. Funny AF dürfte in der zweiten Staffel unter genauer Beobachtung stehen.
Netflixs Comedy-Kurs für 2026
Die Abrufzahlen der ersten Jahreshälfte 2026 belegen: Comedy-Inhalte gehören zu Netflixs verlässlichsten Zugpferden. Ob Wettbewerbsshow, Live-Roast oder klassisches Stand-up-Special, das Genre liefert konstant hohe Zahlen und bindet unterschiedliche Zuschauergruppen.
Mit 72 Hours, dem neuen Film mit Hart und Hernández, setzt Netflix diesen Kurs fort. Der Start am 24. Juli 2026 fällt in eine Phase, in der beide Stars ihre bisher stärksten Streaming-Zahlen eingefahren haben. Die Erwartungen an den gemeinsamen Auftritt sind entsprechend hoch.
Für die Comedy-Branche insgesamt sendet die Kombination aus Funny AF, Williams' Rekordstart und Hernández' Durchbruch ein klares Signal: Neue und etablierte Stimmen finden auf Streaming-Plattformen ein großes Publikum, wenn das Format stimmt.
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Das Finale läuft live mit Echtzeit-Abstimmung. Kevin Hart sucht in der dreiwöchigen Netflix-Competition die nächste große Stand-up-Stimme, Start heute mit vier Episoden. Live-Formate sind für Netflix ungewöhnlich, doch am 4. und 5. Mai entscheidet das Publikum direkt.
Artikel geschrieben von:

Julia Fischer analysiert Serien mit besonderem Fokus auf erzählerische Details, Charakterentwicklung und Genre-Mix.
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