Emily Watson kündigt Dune: Prophecy Staffel 2 mit Wende an

·22.08.2026, 15:00 Uhr·3 Min
Emily Watson kündigt Dune: Prophecy Staffel 2 mit Wende an
Bild: HBO · TMDB

Abgedreht, aber weiter ohne Starttermin: Genau da liegt der Widerspruch. Emily Watson spricht schon von vielen neuen und reizvollen Elementen für Staffel 2, obwohl HBO Max für Dune: Prophecy noch kein Releasedatum genannt hat. Das deutet auf Folgen hin, die größer denken, Fans aber weiter im Unklaren lassen.

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Staffel 2 wächst weiter

Dune: Prophecy ist mit der zweiten Staffel bereits im Kasten, ein Startdatum steht aber noch aus. Emily Watson kehrt als Valya Harkonnen zurück und kündigt für die neuen Folgen eine deutlich erweiterte Ausrichtung an. In Deutschland läuft die Serie bei WOW, Sky Go, dem Wow Fiction Amazon Channel und HBO Max.

Konkrete Handlungsdetails hält die Produktion weiter unter Verschluss. Watson formulierte den Ausblick dennoch auffällig deutlich: Es gebe viele neue Elemente, sehr interessante und reizvolle Dinge, sagte sie, mehr könne sie kaum verraten, ohne zu viel preiszugeben.

Für das Publikum ist das ein klares Signal. Staffel 2 soll nicht bloß vertraute Machtspiele fortsetzen, sondern die Welt der Serie sichtbar verbreitern.

Watsons neuer Rollenraum

Für Emily Watson war der Einstieg in das Dune-Universum ein Bruch mit der eigenen Laufbahn. Die Schauspielerin, die viele mit Arbeiten für Lars von Trier und Robert Altman verbinden, beschrieb den Wechsel in die große Science-Fiction-Produktion als echten Kurswechsel.

Wörtlich sagte sie über die Arbeit in der Serie: 'Es war für mich ein echter Aufbruch, in einem Raumschiff zu sein.' Direkt danach schob sie nach, das mache 'eigentlich wirklich großen Spaß'.

Noch wichtiger ist ihr Blick auf die Figur in Staffel 2. Die Rückkehr als Valya Harkonnen habe sich für sie wie 'eine Art Quest' angefühlt, also wie ein klassischer Abenteuerbogen, den männliche Darsteller oft spielen dürfen, Schauspielerinnen aber seltener.

Junge Besetzung, klare Haltung

Watson verbindet die Serie auch mit einer besonderen Arbeitsatmosphäre am Set. Sie schilderte das Projekt als riesige Produktion mit viel Geld, zugleich aber nicht als kalte Konzernmaschine, sondern als Ensemble aus vielen jungen Frauen, einigen jungen Männern und etlichen Menschen, die noch nicht lange im Beruf sind.

Genau dort setzt ihre Haltung an. Watson betonte, sie rate Kolleginnen und Kollegen immer dazu, Beziehungen zu weniger erfahrenen Leuten aufzubauen und zu pflegen.

Ihre Begründung ist klar: Vernetzung sichere das Überleben in einer harten Branche. Gerade im unabhängigen Kino gehe vieles verloren oder werde überrollt, deshalb seien belastbare Beziehungen und Mentoring entscheidend.

Sarajevo prägt den Moment

Der aktuelle Ausblick auf Dune: Prophecy entstand beim Filmfestival in Sarajevo, wo Emily Watson als Jurypräsidentin auftrat und einen Heart of Sarajevo Award erhielt. Für sie war die Rückkehr an diesen Ort besonders aufgeladen, weil sie schon 2005 dort war, damals als Kuratorin der Katrin Cartlidge Foundation.

Katrin Cartlidge, Watsons Partnerin aus Breaking the Waves, starb 2002 im Alter von 41 Jahren. Kurz darauf richtete Sarajevo ein Filmstipendium in ihrem Namen ein, was Watsons Verbindung zum Festival bis heute prägt.

Die Schauspielerin nannte ihre Rückkehr nach Bosnien 'ziemlich überwältigend'. Dazu kam eine erneute Begegnung mit Breaking the Waves, dem Film von Lars von Trier, die sie als sehr emotional beschrieb.

Blick über Dune hinaus

Auch abseits der Serie bleibt Watson eng mit großen Stoffen verbunden. Auf Denis Villeneuves geplanten nächsten Dune-Kinofilm reagierte sie sofort mit Vorfreude und sagte, sie könne es kaum erwarten, den Film zu sehen.

Den Regisseur lobte sie ausdrücklich als großen Favoriten und verwies auf die Besetzung, die voller Darstellerinnen und Darsteller sei, die sie sehr schätze. Im selben Gespräch fiel auch der Name Bill Maher, weil das Umfeld der Veranstaltung von weiteren Promi-Themen bis hin zu Hunter Biden geprägt war, für Watson selbst stand jedoch klar Dune im Mittelpunkt.

Parallel hat sie bereits Mira Nairs Historienfilm AMRI gedreht. Darin spielt sie die Mutter der Malerin Amrita Sher-Gil, nach den Dune-Dreharbeiten ging es für sie direkt weiter nach Budapest und Indien.

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Quelle: HBOZuletzt aktualisiert: 22.08.2026, 15:00 Uhr

Artikel geschrieben von:

Emma Mueller
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Emma Mueller
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Emma Mueller ist Serienredakteurin mit klarem Fokus auf spannungsgetriebene Formate wie Action, Drama und Mystery.

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