Drei Jahre Wartezeit, dann 8 neue Folgen: Lupin Teil 4 hat einen Termin

Das Warten auf Assane Diop endet am 23. Oktober 2026. Omar Sy kehrt mit acht neuen Folgen als Gentleman-Dieb auf Netflix zurück. Drei Jahre nach dem Cliffhanger-Ende von Teil 3 bekommen Fans endlich Auflösung.
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Startdatum und erste Bilder enthüllt
Lupin Teil 4 erscheint am 23. Oktober 2026 auf Netflix. Zusammen mit dem Startdatum veröffentlichte der Streamingdienst ein offizielles Poster, das Omar Sy als Assane Diop zeigt. In Deutschland ist die Serie auf Netflix sowie Netflix Standard mit Werbung verfügbar.
Die neue Staffel besteht aus acht Episoden und knüpft direkt an das Cliffhanger-Ende von Teil 3 an. Dieser lief im Oktober 2023 an und umfasste sieben Folgen, in denen Assane seinen Tod vortäuschte, im Verborgenen lebte und sich schließlich der Polizei stellte.
Das Poster markiert den offiziellen Startschuss der Promotion-Kampagne für die Rückkehr der Serie, die seit ihrem Debüt zu den meistgesehenen nicht-englischsprachigen Produktionen auf Netflix zählt.
Das Ensemble kehrt vollständig zurück
Omar Sy übernimmt erneut die Hauptrolle des Gentleman-Diebs Assane Diop. An seiner Seite kehren Ludivine Sagnier, Antoine Gouy, Soufiane Guerrab, Shirine Boutella, Théo Christine und Laïka Blanc-Francard zurück.
Sy, der zwischen Los Angeles und Paris lebt und arbeitet, war in den Jahren zwischen Teil 3 und Teil 4 in mehreren Kinofilmen zu sehen, darunter 'The Book of Clarence', 'The Stranger's Case', John Woos 'The Killer' sowie 'Shadow Force'.
Die Kontinuität im Ensemble sichert die emotionale Tiefe der Serie, die stark auf den Beziehungen zwischen Assane, seiner Familie und seinem engsten Umfeld aufbaut.
Kreatives Team hinter Teil 4
Das Autorenteam von Teil 4 besteht aus Mathilde Arnaud, Jean-Yves Arnaud, Tigran Rosine und Florent Meyer. Die Regie übernahmen Edouard Salier, Everardo Gout und Hugo Gélin.
Erschaffen wurde die Serie von George Kay in Zusammenarbeit mit François Uzan, unter Beteiligung von Marie Roussin, Florent Meyer und Tigran Rosine. Diese kreative Kerngruppe prägt die Handschrift der Serie seit ihrer ersten Folge.
Produziert wird Lupin von Gaumont in Zusammenarbeit mit Carrousel Studios, an dem Omar Sy selbst als Partner beteiligt ist. Die Produktionsstruktur unterstreicht Sys persönliches Engagement weit über seine Rolle als Darsteller hinaus.
Vorlage: Arsène Lupin von Maurice Leblanc
Lupin basiert frei auf dem Werk und der Figur Arsène Lupin, die der französische Schriftsteller Maurice Leblanc zu Beginn des 20. Jahrhunderts schuf. Die Serie überträgt den Geist des literarischen Vorbilds in die Gegenwart, ohne eine direkte Adaption zu sein.
Assane Diop ist kein Arsène Lupin, sondern ein Mann, der als Kind von den Abenteuern des Meisterdiebs fasziniert war und dessen Methoden zu seinem eigenen Werkzeug gemacht hat. Diese Metaebene verleiht der Serie ihre besondere erzählerische Stärke.
Die freie Interpretation erlaubt dem Autorenteam um George Kay und François Uzan, neue Handlungsstränge zu entwickeln, ohne an die historischen Vorgaben der Romanvorlage gebunden zu sein.
Wo Teil 3 aufgehört hat
Teil 3 endete mit einer der mutigsten Entscheidungen der Serie: Assane, der seinen Tod vorgetäuscht hatte und monatelang im Verborgenen lebte, kam zu dem Schluss, dass ein ruhiges Leben für seine Frau, seinen Sohn, seine Mutter und seinen besten Freund nur möglich ist, wenn er sich selbst opfert.
Er stellte sich der Polizei. Dieser Schritt hinterließ das Publikum mit einer offenen Frage: Was erwartet Assane hinter Gittern, und wie findet er einen Weg zurück in die Freiheit?
Teil 4 muss nun diese Ausgangslage auflösen. Acht Episoden stehen zur Verfügung, um zu zeigen, ob Assane Diop auch aus dieser Situation noch einen Ausweg findet.
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Artikel geschrieben von:

Lea Zimmermann analysiert aktuelle Serien mit besonderem Blick für Atmosphäre, Figurenentwicklung und Erzählstruktur.
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